Kostenloses Programm in Stuttgart
: Nacht der Demokratie – Diese Aktionen richten sich an Kinder und Jugendliche

Tanzen, basteln und mit dem Party-Bus zu verschiedenen Stationen in der Innenstadt fahren – bei diesen Angeboten lernen junge Menschen mehr über die Demokratie.
Von
Alexandra Kratz
Stuttgart
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Förderstopp für Demokratieprojekte betrifft 41 Projekte im Osten: ARCHIV - 07.06.2022, Nordrhein-Westfalen, Köln: «Demokratie leben!» steht 2024 auf Stofftaschen bei der Bildungsmesse didacta in Köln. (Symbolbild) (zu dpa: «Förderstopp bedroht 41 Demokratieprojekte im Osten») Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Demokratie ist bunt und lebt vom Mitmachen, das sollen Kinder und Jugendliche bei den verschiedenen Angeboten mitnehmen.

Rolf Vennenbernd/dpa
  • In Stuttgart findet am Freitag, 2. Oktober, die „Lange Nacht der Demokratie“ statt.
  • Alle Angebote sind kostenlos – Familien und Jugendliche erleben Demokratie vor Ort.
  • Stadtteilbibliothek Weilimdorf: Parcours „Weil es dich braucht“ von 13 bis 21 Uhr.
  • Haus der Geschichte: Tanz-Mitmachangebote für 4–6 und 7–13 Jahre, Anmeldung nötig.
  • „Catch the Bus“: Zwei Party-Busse fahren ab 18 Uhr Stationen bis 23 Uhr in der Innenstadt an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die „Lange Nacht der Demokratie“ findet am Freitag, 2. Oktober, zum zweiten Mal in Stuttgart statt. Unter der Überschrift „Miteinander. Füreinander. Jetzt!“ können auch Familien mehr rund um das Thema Demokratie erfahren. Alle Angebote sind kostenlos.

So zum Beispiel in der Stadtteilbibliothek Weilimdorf, Am Löwen-Markt 1: Dort ist von 13 bis 21 Uhr ein Parcours zum Thema „Weil es dich braucht“ aufgebaut, in dem Demokratie erlebbar werden soll. Die Stationen beinhalten sowohl künstlerische als auch aufklärende Inhalte.

Gemeinsam zu tanzen ist ein Ausdruck von Gleichberechtigung, Inklusion und Respekt. Im Haus der Geschichte, Konrad-Adenauer-Straße 16, tanzen Mädchen und Jungen zusammen unter professioneller Anleitung. Das Mitmachangebot für Kinder von 4 bis 6 Jahren dauert von 15.30 bis 16 Uhr, das für Kinder von 7 bis 13 Jahren dauert von 16.15 bis17.15. Eine Anmeldung beim Haus der Geschichte unter veranstaltungen@hdgbw.de ist erforderlich.

Im Areal Schwabenbräu-Passage, Bahnhofstraße 14 bis 18 in Bad Cannstatt, ist von 15 bis 21 Uhr eine offene Werkstatt aufgebaut. Unter der Überschrift „Think Outside the Box“ können Kinder ab 14 Jahren einen „Karton der Erinnerung“ basteln. Dabei geht es darum, die Erinnerungskultur weiterzuentwickeln. Woran sollten wir uns erinnern? Und wie können wir die 1948 mit Blick auf die NS-Verbrechen formulierten allgemeinen Menschenrechte noch tiefer in unserem Bewusstsein verankern?

Zwei Party-Busse bringen Jugendliche zu Veranstaltungsorten

Mit „Catch the Bus“ gibt es bei der „Langen Nacht der Demokratie“ ein besonderes Angebot für junge Menschen ab 13 Jahren. Zwei gelbe Party-Busse fahren verschiedene Orte in der Stuttgarter Innenstadt an, an denen Demokratie auf ganz unterschiedliche Weise erlebbar wird.

Der Abend beginnt bereits um 16 Uhr beim Jugendforum Stuttgart-Ost im Jugendhaus Ostend. Es bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Anliegen für den Stadtbezirk einzubringen. Gemeinsam werden Projekte entwickelt und aktuelle Themen diskutiert.

Um 18 Uhr starten die beiden Busse. Bis 23 Uhr ist der Ein- und Ausstieg an den angegebenen Haltestellen möglich. Die Stationen und das jeweilige Programm im Überblick:

  • Kinder- und Jugendhaus Nord: Unter dem Schlagwort „Aushalten“ dreht sich alles um unterschiedliche Meinungen und gemeinsames Entscheiden.
  • Landeszentrale für politische Bildung: Dort wird Demokratie spielerisch erlebbar. Es geht um Macht die Bedeutung von gesellschaftlichen Werten.
  • Jugendhaus West: Beim Pop-Up-Jugendtreff bekommen junge Menschen Raum für eigene Stimmen und Statements. Dazu gibt es viel Musik und die Möglichkeit, Graffiti zu sprühen.
  • Schlossplatz: An verschiedenen Stationen geht es um Generationengerechtigkeit und Zukunftsideen.
  • Stuttgart-West: Junge Menschen beschäftigen sich mit künstlicher Intelligenz und Fake News. Ihre Forderungen gehen anschließend an die Kommunalpolitik.
  • Jugendhaus Heslach: Hier geht es um Inklusion und die Frage, wie Zusammenleben gestaltet werden kann.
  • Jugendhaus Degerloch: Next Afghan Generation lädt zum Austausch über Islam und Demokratie ein. Später wird gemeinsam gegessen und gefeiert.
  • Familienzentrum KIT: Jugendliche setzen sich künstlerisch mit jüdischen Lebensgeschichten aus Stuttgart auseinander.
  • Haus der Geschichte: Die Lebenswege jüdischer Familien aus Stuttgart werden durch Arbeiten junger Menschen sichtbar.
  • Stadt-Palais: Gen Z und gesellschaftliche Konflikte stehen im Mittelpunkt.