OB-Wahl 2027
: Erster Gegner für Ludwigsburgs OB: Martin fordert Knecht heraus

Oliver Martin will 2027 Oberbürgermeister von Ludwigsburger werden. Der FDP-Mann hat sich als erster Herausforderer für Amtsinhaber Matthias Knecht aus der Deckung gewagt.
Von
Frank Ruppert
Ludwigsburg
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Oliver Martin

Oliver Martin möchte 2027 Oberbürgermeister von Ludwigsburg werden. Auch Amtsinhaber Matthias Knecht tritt am 27. Juni an.

privat
  • In Ludwigsburg kündigt Oliver Martin seine OB-Kandidatur an – erster Gegner von Matthias Knecht.
  • Gewählt wird am 27. Juni 2027. Auch Amtsinhaber Knecht tritt an.
  • Martin, 59, FDP-Ortsverbandschef, Diplom-Ingenieur und Ex-Bundestagskandidat, stammt aus der Stadt.
  • Motto „Ludwigsburg – einfach machen“: Verkehrskonzept, effizientere Verwaltung, mehr Grün und Sauberkeit.
  • Er will Auto-, Bus-, Rad- und Fußverkehr besser trennen und Ampelschaltungen neu ordnen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Erst am 27. Juni 2027 wird in Ludwigsburg ein Oberbürgermeister gewählt. Nach dem Amtsinhaber Matthias Knecht hat sich nun aber bereits ein weiterer Kandidat in Stellung gebracht. Oliver Martin, Vorsitzender des FDP-Ortsverbands in der Barockstadt und zweimaliger Bundestagskandidat, möchte Knecht herausfordern.

Der 59-jährige Diplom-Ingenieur ist in Ludwigsburg geboren und aufgewachsen und hat 25 Jahre lang ein Ingenieurbüro geführt. Bei der Bundestagswahl 2025 kam er im Ludwigsburger Wahlkreis auf 5,1 Prozent der Erststimmen.

„Ich trete an, weil Ludwigsburg Führung verdient, die Kurs hält“, teilt Martin am Freitagnachmittag mit. Seine Kandidatur stelle er unter das Motto „Ludwigsburg – einfach machen“. Als erste Aufgaben nennt er ein Verkehrskonzept für die ganze Stadt, einfachere Verfahren im Rathaus sowie mehr Grün und Sauberkeit.

Die Entscheidung zur Kandidatur sei in vielen Gesprächen gereift, im Verein, auf dem Marktplatz und am Rande der Ludwigsburger Feste. „Ludwigsburg hat alles, was eine starke Stadt braucht. Was es jetzt braucht, ist ein klarer Kurs.“

Er will eine Verkehrskonzeption für ganz Ludwigsburg entwickeln und die Ampelschaltungen neu ordnen. Wo sich Auto, Bus, Rad und Fußverkehr gegenseitig ausbremsen, sollen sie stärker getrennt werden, etwa durch eigene Auto- und Fahrradstraßen.

Schnelle Termine, alltagstaugliche Öffnungszeiten und eine verständliche Kommunikation sollen die Verwaltung auszeichnen, wenn es nach Martin geht: „Als Unternehmer weiß ich, wie viel Zeit und Geld an unnötigen Formularen hängt. Diese Zeit gebe ich den Menschen zurück.“

Die Innenstadt soll attraktiver werden und damit den Einzelhandel stützen. Mehr Grün soll an heißen Tagen Abkühlung bringen, so Martin zu seinen Zielen. „Was für mich zählt, sind die besten Lösungen für Ludwigsburg.“