Auf ein Neues: der Siegtorschütze Chema steht mit dem VfB Stuttgart nun vor einer weiteren Herausforderung in der Europa League. Foto: Baumann/Julia Rahn

Das Duell in der Zwischenrunde steht fest: der deutsche Pokalsieger bekommt es mit Celtic Glasgow zu tun – eine besondere Herausforderung.

Die Spannung ist groß gewesen im Clubhaus mit dem roten Dach in Bad Cannstatt – und der Blick richtete sich nach Nyon. Am Schweizer Sitz der Europäischen Fußball-Union (Uefa) wurden die Play-off-Paarungen für die Europa League ausgelost. Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad lautete dabei die Frage für den VfB Stuttgart. Die Antwort: der Fußball-Bundesligist trifft in der Zwischenrunde auf den Celtic Football Club aus Glasgow.

 

Der VfB tritt dabei am 19. Februar zuerst in der schottischen Großstadt an. Das stand bereits fest, ehe die Auslosung stattfand. Denn der Modus bestimmt, dass nach der Ligaphase die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 16 den Vorteil erhalten, das Rückspiel am 26. Februar im eigenen Stadion auszutragen. Als Elfter verpasste der VfB nach dem 3:2 gegen die Young Boys Bern zwar die direkte Qualifikation für das Achtelfinale – dafür wäre ein Platz unter den Top acht nötig gewesen, aber nun treffen die Stuttgarter auf den Tabellen-21.

Sollte sich der VfB im K.-o.-Modus gegen Celtic durchsetzen, richtet sich der Blick am 27. Februar bereits wieder nach Nyon. Dann werden die restlichen Finalrunden im Uefa-Haus ausgelost. Der Turnierbaum (vergleichbar mit Tennis) steht dabei fest. Für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß bedeutet das: Sie würde es im Erfolgsfall nach den Play-ofs mit einem portugiesischen Gegner zu tun bekommen – FC Porto oder Sporting Braga.