Der VfB Stuttgart hat gegen Holstein Kiel 3:0 gewonnen. Foto: Baumann/Hansi Britsch/Hansjürgen Britsch

Nach dem 3:0 des VfB Stuttgart bei Holstein Kiel im DFB-Pokal haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Im Viertelfinale des DFB-Pokals ist der VfB Stuttgart bei Holstein Kiel angetreten. Die Kieler stemmten sich dem Favoriten mit aller Macht entgegen, zwangen VfB-Trainer Hoeneß auch zu Umstellungen im Spiel. Nach dem Dosenöffner des 1:0 spielte seine Mannschaft die Partie unter den schwierigen Bedingungen souverän runter. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

 

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war das erwartbare Spiel. Sie wollten gerade am Anfang gegen unsere Manndeckung viele Spieler herausziehen. Da haben wir eine Weile gebraucht, um uns darauf einzustellen. Dann haben wir es versäumt, selbst ein Tor zu machen. Jamie und Deniz lassen gute Chancen liegen. Es ist einfach wichtig, auch mal durch einen Standard in Führung zu gehen. Haben das Spiel dadurch geöffnet, der Treffer von Deniz war der Dosenöffner. Musste eine große Chance überstehen, aber ansonsten war es verdient. Kompliment an die Jungs, haben sehr diszipliniert gespielt und bis zum Schluss wenig zugelassen. Es waren keine leichten Bedingungen für beide Teams, es war nicht ohne heute, es war schon sehr zapfig. Wir stehen nun wieder im Halbfinale, das ist schon eine Leistung.“

Holstein-Coach Marcel Rapp: „Ich bin stolz und enttäuscht zugleich. Wir haben eine sehr gute Leistung gebracht. Haben das Spiel sehr ausgeglichen gestaltet. Der ausschlaggebende Grund war, dass wir die Chancen nicht verwertet haben. Es ist ärgerlich, dass wir ein Standardtor kassieren, weil wir ansonsten gut verteidigt haben. Wir haben versucht, die Räume eng zu machen und zu kontern, aber auch versucht, Fußball zu spielen. Es hat nicht gereicht, weil wir im Abschluss zu schlecht waren.“

VfB-Spieler Chris Führich: „Die Bedingungen waren sehr schwierig: schwieriger Platz, schwieriges Wetter, unangenehmer Gegner. Darauf haben wir uns eingestellt. Wir verdienen uns die Führung, haben Glück, dass die Chance der Kieler nicht reingeht. Am Ende spielen wir es souverän runter. Nach dem 1:0 haben sie etwas offener gespielt, was ich unangenehmer fand, weil das Anlaufen schwieriger wurde. Aber am Ende ist das alles egal, Hauptsache, wir sind eine Runde weiter. Das war das Ziel. Wir haben uns sehr gut darauf eingestellt, wussten, was wir zu tun haben, das hat man auf dem Platz gesehen. Dass es nicht einfach ist, das über 90 Minuten zu zeigen, ist ganz normal.

VfB-Spieler Deniz Undav: „Es war ein hartes und zweikampfbetontes Spiel. Wir haben es nicht geschafft, früh in Führung zu gehen und das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Das Tor zum 1:0 war aus meiner Sicht kein Foul von mir. Davor habe ich eine Chance vergeben, aber als Stürmer musst du dann irgendwann da sein.“

KSV-Spieler Jonas Meffert: „Wir haben ein sehr, sehr ordentliches Spiel abgeliefert. Dass wir wieder die Chance hatten, ins Halbfinale einzuziehen, ist schon eine starke Leistung. Wir hatten viele sehr gute Möglichkeiten zu treffen. Stuttgart hat das nicht einfach herunterspielen können. Dass wir hier mit 0:3 verloren haben, lag weniger an denen als an uns.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.