Erstes Licht am Ende des Tunnels: Mit einem Bagger werden die letzten Barrieren zwischen dem Fildertunnel und der Innenstadt beseitigt. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Unter dem Kernerviertel ist der letzte innerstädtische Tunnel für Stuttgart 21 durchgeschlagen worden. Für die Anwohner des Quartiers eine gute Nachricht. Allerdings sind noch nicht alle rechtlichen Fragen zwischen ihnen und der Bahn geklärt.

Stuttgart - Die Tunnelbauer von Stuttgart 21 sind nun auch mit der letzten Röhre in der City angekommen. Der Durchschlag am Mittwoch fand unter dem Kernerviertel statt. Bahnmitarbeiter und Mineure blieben dabei wegen der Kontakteinschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie unter sich. Der übliche große Bahnhof bei solchen Anlässen fiel aus. Im Februar war die parallel dazu verlaufende Röhre in der Baugrube an der Sängerstraße angekommen. Die Planer waren diesem Abschnitt mit Respekt begegnet, weil die Überdeckung – also der Abstand zwischen Tunneloberkante und der Erdoberfläche – nur wenige Meter beträgt. Umso erleichterter war man bei der Bahn. „Wir sind durch! Alle Tunnelröhren zum Stuttgarter Hauptbahnhof sind vollständig aufgefahren. Das ist ein Meilenstein auf dem Wege zum neuen Bahnknoten Stuttgart und ein starkes Symbol für eine starke Schiene.“, ließ Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla ausrichten.

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