Der VW Käfer war 1971 nicht nur das populärste Auto in Deutschland, sondern auch am häufigsten in schwere Unfälle verwickelt.
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Wegweisend: Guntram Huber, 86, im Mercedes-Benz Museum vor einem Sicherheits-Versuchsfahrzeug. Huber gehörte zu einer kleinen Forschungsgruppe, die bereits 1959 im Sindelfinger Mercedes-Werk erste Crash-Tests durchführte.
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Akribisch arbeitete Huber mit seiner Forschergruppe daran, die Folgen von Unfällen zu begrenzen. Die Crash-Tests haben gezeigt, dass nicht das schwerste Auto das sicherste Auto ist, sondern, wie er sagt, „Stärke durch Nachgeben entsteht“.
gms
Am 23. Oktober 1971 lässt Daimler-Benz eine „Aufprallschutzvorrichtung für den Insassen eines Kraftfahrzeugs“ patentieren. Nur drei Tage später wird die Neuentwicklung in Anwesenheit des Chefs der US-Verkehrssicherheitsbehörde, Douglas Toms, im Werk Sindelfingen präsentiert. In das Versuchsfahrzeug auf Basis des sogenannten „Strich-Achters“, dem Butter-und-Brot-Modell von Mercedes, sind vier Luftsäcke (Englisch: Airbags) eingebaut.