SPD-Parteitag in Ulm
: Erstmals im Doppel: Südwest-SPD bestätigt neue Parteispitze

Erstmals führt eine Doppelspitze die SPD: Wer die Partei in Baden-Württemberg retten soll.
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red/dpa/lsw
Stuttgart
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Robin Mesarosch und Isabel Cademartori stellen die neue Doppelspitze der SPD in Baden-Württemberg.

Bernd Weißbrod/dpa/Bernd Weißbrod
  • SPD Baden-Württemberg wählt in Ulm erstmals eine Doppelspitze – Cademartori und Mesarosch.
  • Cademartori erhielt 266 von 303 Stimmen, Mesarosch 238 Ja-Stimmen; je 3 Enthaltungen.
  • Die Mitgliederbefragung gab dem Duo zuvor die absolute Mehrheit und war politisch bindend.
  • Cademartori gehört zum Seeheimer Kreis, Mesarosch gilt als links-progressiv.
  • Beide wollen die SPD aus der Krise führen und kritisieren die aktuelle Landesregierung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Mannheimer Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch aus Sigmaringen stellen die neue Doppelspitze der SPD in Baden-Württemberg. Cademartori erhielt beim Parteitag in Ulm 266 der 303 Stimmen (87,8 Prozent), Mesarosch kam auf 238 Ja-Stimmen (78,5 Prozent). Es gab jeweils 3 Enthaltungen. 

Die SPD hatte vorab bereits eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Das junge Duo hatte sich mit einer absoluten Mehrheit gegen die Gegenkandidaten durchgesetzt. Das Ergebnis der Mitgliederbefragung war politisch bindend, Cademartori und Mesarosch mussten nur noch formal vom Parteitag gewählt werden.

Für eine Gesellschaft, „die für alle funktioniert“

 Mesarosch ist 35 Jahre alt und hat auf Instagram eine große Reichweite. Dort folgen ihm derzeit 129.000 Menschen - mehr als den Parteichefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Kurz nach der Landtagswahl hatte Mesarosch mit einer Wutrede auf seinem Kanal für Aufsehen gesorgt.

Cademartori ist seit 2021 direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Mannheim. Die 1988 geborene Politikerin ist verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.  

 Es ist das erste Mal, dass die SPD im Südwesten von einer Doppelspitze vertreten wird. Das Duo vereint dabei auch verschiedene Flügel der Partei. Mesarosch ist links-progressiv, Cademartori gehört zum Seeheimer Kreis, einem konservativen Zusammenschluss von SPD-Bundestagsabgeordneten. Die beiden wollen die SPD aus der Krise führen - bei der Landtagswahl kamen die Sozialdemokraten nur noch auf 5,5 Prozent der Stimmen.

In ihrer Bewerbungsrede rief Cademartori dazu auf, die SPD in Baden-Württemberg wieder erfolgreich zu machen. Sowohl sie als auch Mesarosch rechneten mit der aktuellen Landesregierung ab. Mesarosch erklärte, die SPD sei „wirklich die einzige Partei, die für eine Gesellschaft kämpft, die für alle funktioniert“.

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