Nach Sicherheitslücke
: Webseiten von Behörden im Südwesten gehen nach und nach wieder online

Bei zahlreichen Städten sind die Internetseiten weiter offline, die Ministerien sind wieder weitgehend im Netz erreichbar. Warum wichtige Webseiten in Baden-Württemberg vorsorglich abgeschaltet wurden.
Von
dpa
Stuttgart
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Beim Aufrufen der Internetseite des Innenministeriums von Baden-Württemberg erfolgte in einem Browser ein Warnhinweis, der auf ein mögliches Sicherheitsproblem hinwies.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Webseiten der Landesregierung waren wegen Sicherheitslücke vorsorglich offline.
  • Ministeriumsseiten sind seit Donnerstagmorgen weitgehend wieder erreichbar.
  • Viele Städte bleiben offline, Universitäten wie Heidelberg und Konstanz ebenfalls.
  • Hintergrund: schwere PHP-Lücke betrifft zahlreiche Webseiten und Onlinedienste.
  • Updates werden eingespielt, danach sollen die Seiten schrittweise freischalten.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach dem vorsorglichen Abschalten von Webseiten der Landesregierung wegen einer weltweiten gravierenden Sicherheitslücke gehen Internetseiten von Behörden im Land nach und nach wieder online. Die Homepages der Ministerien der Landesregierung waren am Donnerstagmorgen weitgehend wieder erreichbar, während die Seiten zahlreicher größerer Städte weiter abgeschaltet waren. Auch einige Universitäten wie die in Heidelberg und Konstanz blieben zunächst weiter vom Netz.

Die Homepages der Ministerien und Regierungspräsidien waren von Mittwochmittag an nicht mehr zugänglich, dort waren teils Hinweise auf Wartungsarbeiten zu lesen. „Die Maßnahme dient dem vorsorglichen Schutz der Infrastruktur, bis die Entwickler die erforderlichen Sicherheitsupdates bereitstellen“, teilte das Staatsministerium mit.

Viele User versuchten am Mittwoch vergeblich, die Webseiten der Ministerien und Regierungspräsidien zu erreichen.

Nicolas Armer/dpa

Sicherheitslücke setzt Behörden und Unternehmen unter Druck

Angreifer könnten die Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Schadcode auf Webservern mit PHP-Anwendungen auszuführen und IT-Systeme zu kompromittieren, so der Sprecher am Mittwoch weiter. Man werde Sicherheitsupdates einspielen und die Seiten dann wieder freischalten.

Hintergrund: Eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke bringt weltweit das Fundament zahlreicher Webseiten und Onlinedienste ins Wanken. Betroffen ist die weit verbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des gesamten Internets basiert – von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen wie WordPress.