: Polizei zieht positive Bilanz nach Palmer-Frohnmaier-Gespräch
Am Freitagabend findet in der Hermann‑Hepper‑Halle in Tübingen eine Diskussion zwischen Boris Palmer und Markus Frohnmaier (AfD) statt. Nun zieht die Polizei Bilanz.
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alp
Stuttgart
Die Polizei in Tübingen zieht eine positive Bilanz nach der Diskussion in Tübingen.
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Die Polizeipräsenz vor dem Streitgespräch ist riesig.
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Knapp zwei Stunden vor Beginn des Streitgesprächs startet eine Kundgebung.
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Es regnet kurzzeitig. Eine Frau reicht Palmer einen Schirm.
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Unter den Demonstranten sind auch Mitglieder von „Omas gegen Rechts“.
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Die Demonstranten haben bezüglich der AfD eine klare Meinung.
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Neben der Bühne gibt es erste Streitereien.
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Fridays for Future macht sich bereit für die Fahrraddemo bis zur Halle - begleitet von einem Regenbogen.
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Die Polizei hat die Straße vor der Halle für den Verkehr gesperrt.
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Antifa und Polizei stehen neben der Halle Auge in Auge.
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Es bleibt zunächst friedlich.
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Die Polizei installiert zusätzliche Gitter.
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Taschenmesser, Nagelschere - bei der Taschenkontrolle fliegen diese Gegenstände raus
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Die Halle füllt sich nur sehr langsam, viele Plätze sind um 18.30 Uhr noch leer. Ob sich 19 Uhr als Startzeit halten lässt?
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100 Plätze sind für die AfD reserviert. Insgesamt ist in der Halle Platz für fast 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer.
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Das Streitgespräch beginnt mit zehn Minuten Verspätung.
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Reger Andrang beim Schlagabtausch zwischen Palmer und Frohnmaier.
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Bereit für den Schlagabtausch: Boris Palmer (3. v. l.) und Markus Frohnmaier (l.) vor Beginn der Diskussion.
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Es kommt zu Unruhen im Saal.
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Während der Diskussion kommt es zu lautstarken Zwischenrufen, die Polizei schreitet ein.
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Einzelne Zuhörer müssen den Raum verlassen.
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Trotz Polizeieingriff bleibt die Stimmung aufgeheizt.
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Im Hof vor der Halle hat die Polizei einige Störer festgesetzt.
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Ein Parteifreund eines AfD-Streamers filmt die Veranstaltung. Zwar wurde der Betreiber des szenebekannten Kanals am Eingang abgewiesen, weil er nicht akkreditiert war. Jedoch konnte er seine Kamera a den Parteifreund weitergeben, der offenbar bisher unbemerkt filmt.
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Die Sonne über Tübingen ist untergegangen. Von der vierstelligen Zahl an Teilnehmern sind inzwischen (20.15 Uhr)schätzungsweise 300 übrig geblieben, die vor der Halle ausharren.
Wie die Polizei mitteilt, gab es mehrere weitgehend friedlich verlaufende Gegendemonstrationen im Stadtgebiet. Unterstützt wurden die Beamtinnen und Beamten dabei von Kräften mehrerer Polizeipräsidien. Nach Angaben der Polizei versammelten sich in der Spitze insgesamt rund 2000 Demonstranten vor der Halle in der Westbahnhofstraße.
Um die Eingänge und Absperrungen freizuhalten, mussten die eingesetzten Polizeikräfte nach eigenen Angaben vereinzelt Versammlungsteilnehmer wegschieben und zurückdrängen. Dabei verletzte sich ein Beamter leicht an der Hand. Zudem soll ein Beamter mit einer Fahnenstange angegriffen worden sein.
Laut Polizei wurden vereinzelt auch Plastikflaschen auf die Polizeikräfte geworfen. Dabei wurde niemand verletzt. Während der Veranstaltung störten mehrere Besucher das Streitgespräch durch lautstarken Protest, sodass dieses kurzzeitig unterbrochen werden musste.
Nach Absprachen mit dem Veranstalter wurden insgesamt 30 Personen von der Polizei aus der Halle geführt. Anschließend erhielten sie einen Platzverweis. Ob es in diesem Zusammenhang zu strafbaren Handlungen gekommen ist, muss die Polizei noch prüfen.