Jürgen Kanold leitet seit 2008 die Kulturredaktion der SÜDWEST PRESSE in Ulm. Im Stadthaus Ulm kuratiert er die von ihm gegründete Kammermusikreihe „klassisch!“.
Hier finden Sie mich
Was man in Bayreuth erleben kann: Eine KI-Bilderflut, einen Thielemann-Triumph auch mit der „Walküre“ und eine märchenhafte Kinderoper.
Erstmals in 150 Jahren ist die schwer belastete Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“ im Bayreuther Festspielhaus zu sehen. Interessant, aber auch sehr anstrengend. Die Premierenkritik.
Im Festspielhaus hat Yuval Sharon die Janáček-Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ inszeniert. Die Premierenkritik.
Eine Riesenkulisse, ein monumentaler zerborstener Spiegel. Aber Regisseur Damiano Michieletto zeigt die Verdi-Oper dann doch als Kammerspiel. Die Premierenkritik.
Eine 36-Jährige in der Lebenskrise zieht wieder zu ihren Eltern. Das kann heiter werden. Die Comedienne Lena Kupke hat mit ihrem Debütroman „Pause“ einen Bestseller geschrieben.
Tobias Kratzer inszeniert „Die Walküre“ bei den Münchnern Opernfestspielen – den Wagner-Mythos zersetzt er mit Ironie.
Anna-Sophie Mahler inszeniert an der Staatsoper Stuttgart einen echten Publikumsliebling: Giacomo Puccinis „Turandot“. Aber ist es ihr auch gelungen?
Bald beginnen auf der Seebühne die Proben für die Oper „La Traviata“. Alle 180 000 Tickets sind schon verkauft. Was ist das Erfolgsrezept?
Kultur? Spielt für Grün-Schwarz keine große Rolle. Im Koalitionsvertrag geht es nur noch um den Erhalt der Staatstheater als Mehrsparten-Haus. Aber die Filmförderung soll zulegen.
Zwischen Stuttgart, Antalya und Neapel: Die Komponistin Sara Glojnarić hat im Stuttgarter Opernhaus „Station Paradiso“ uraufgeführt. Um was geht es bei der „Mixtape-Oper“?
Zweite Chance. Der neue Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters stellt das breit gefächerte Programm seiner nächster Saison vor.
Die Berliner Philharmoniker starten mit Kirill Petrenko bei den Osterfestspielen in Salzburg einen „Ring des Nibelungen“. Kirill Serebrennikov inszeniert „Das Rheingold“.
Ewelina Marciniak hat die Oper „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc an der Staatsoper Stuttgart inszeniert – mit großartigen Sängerinnen.
Kommt der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek – oder nicht? Soll das kulturelle Gedächtnis einer Nation nur noch digital funktionieren? Bitte nicht.
Elisabeth Stöppler inszeniert an der Staatsoper Stuttgart „Die Meistersinger von Nürnberg“ mit einem fantastischen Ensemble – und fesselt sechs Stunden lang ihr Publikum.
Barrie Kosky inszeniert an der Bayerischen Staatsoper in München „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Rimski-Korsakov. Die Aufführung feiert die ukrainische Kultur.
Ein „Ring des Nibelungen“ mit einer unendlichen Bilderflut. Der Grüne Hügel und die Künstliche Intelligenz: Es triumphiert am Ende der „Götterdämmerung“ die menschengemachte Musik.
Kommt der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek – oder nicht? Soll das kulturelle Gedächtnis einer Nation nur noch digital funktionieren? Bitte nicht.