Code entschlüsseln: Was steht auf dem Ei?

Was bedeutet der Code auf den Eiern?
Starstuff/ShutterstockIst Ihnen auch schon mal die Nummer aufgefallen, die auf Eiern abgedruckt ist? Dabei handelt es sich um den sogenannten Eier-Code. Dieser wurde vom Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V. (KAT) bereits im Jahr 2000 entwickelt. Seit 2005 müssen Hühnereier, die vom Erzeuger direkt an den Endverbraucher verkauft werden, gekennzeichnet sein. Ausnahmen bzw. Erleichterungen gelten für bunt gefärbte Ostereier sowie Eier, die direkt auf dem Hof oder an der Haustür verkauft werden.
Die Aufschlüsselung des Eierstempels
Der Eier-Code besteht aus 3 Teilen:
Die Haltungsform: Die allererste Nummer deutet auf die Haltungsform hin. „0“ steht für Biohaltung, „1“ für Freilandhaltung, „2“ für Bodenhaltung und die „3“ steht für Käfig- oder Kleingruppenhaltung. Käfighaltung ist seit 2012 in der EU verboten, die 3 steht heute also in der Regel für Kleingruppenhaltung.
Das Erzeugerland: Der mittlere Teil des Eier-Codes gibt das Herkunftsland an. Deutschland und seine Nachbarländer haben folgende Kürzel:
Legebetrieb: Mit der Nummer am Ende des Eier-Codes lässt sich der Legebetrieb bestimmen. In Deutschland können Sie an den ersten beiden Ziffern dieser Nummer erkennen, aus welchem Bundesland die Eier stammen.

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Stuttgarter NachrichtenEi-Code eingeben
Auf der Seite des KAT-Vereins können Sie den Code Ihrer Eier eingeben und so eventuell herausfinden, woher das Ei kommt: https://www.was-steht-auf-dem-ei.de/
Allerdings sind Produzenten nicht dazu verpflichtet, am Herkunftssicherungs- und Kontrollsystem teilzunehmen, sodass die Daten eventuell nicht online abrufbar sind.
Weitere Angaben auf dem Ei oder auf der Verpackung
Neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Eier-Code können auch folgende Angaben auf dem Ei oder auf der Verpackung gemacht werden:
Außerdem werden Hühnereier in die Güteklassen A und B eingeordnet. Im Supermarkt erhalten Sie aber lediglich Eier der Klasse A. Eier der Klasse B sind nicht unmittelbar für den Verzehr geeignet und gehen daher an die Industrie, um beispielsweise Kosmetik herzustellen.
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