4 Rezepte: Pesto selber machen – So einfach geht‘s

Wir zeigen, wie Sie grünes und rotes Pesto einfach selber machen.
Ilia Nesolenyi/ShutterstockPesto ist ein wahrer Klassiker der italienischen Küche – allen voran das klassische Pesto Genovese. Die Herstellung wurde bereits 1863 in einem Buch über die genuesische Kochkunst beschrieben und die Zutaten für ein traditionelles Pesto Genovese wurden von einem speziellen Pesto-Konsortium („Consorzio del Pesto Genovese“) festgelegt.
Hierzulande kann man Pesto in den verschiedensten Sorten im Supermarkt kaufen. Daraus lassen sich schnelle und leckere Nudelgerichte kreieren, ob mit Linguini oder Gnocchi. Doch auch zu Fleisch, Gemüse oder aufs Brot schmeckt Pesto gut. Noch besser schmeckt es, wenn Sie das Pesto selber machen.
Denn im Supermarkt-Pesto werden statt Pinienkerne teilweise günstigere Cashewkerne verwendet, Basilikum wird durch Petersilie ersetzt und der Anteil an hochwertigem Olivenöl ist verschwindend gering. Als Stiftung Warentest im Jahr 2013 verschiedene Sorten Basilikum-Pesto testete, schnitten gerade einmal 3 von 30 Produkten mit der Note „gut“ ab. Inwiefern sich die jeweiligen Produkte bis heute eventuell verbessert haben, ist nicht bekannt.
Für das volle Geschmackserlebnis lohnt es sich aber immer, Pesto selber zu machen. So wissen Sie, was drin ist und können das Pesto auch ganz auf Ihre persönlichen Vorlieben abstimmen.
In diesem Beitrag finden Sie:
Rezept für grünes Pesto: Basilikum-Pesto selber machen

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Stuttgarter NachrichtenDas Pesto Genovese stammt, wie der Name bereits verrät, aus Genua und ist dort ein traditionelles und geschütztes Produkt. Wer richtiges Pesto Genovese selber machen möchte, der benötigt:
Enthält das grüne Pesto nicht exakt diese Zutaten, ist es kein originales Pesto Genovese, sondern ein „Pesto alla Genovese“ (Pesto nach Genueser Art), „Pesto verde“ (grünes Pesto) oder „Pesto al basilico“ (Basilikum-Pesto).
Für ein grünes Pesto alla Genovese benötigen Sie:
So gehen Sie vor:
Wenn Sie keinen Mörser haben oder sich die Arbeit leichter machen möchten, können Sie alle Zutaten bis auf den Parmesan in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab zu einem cremigen Pesto verarbeiten. Den geriebenen Parmesan rühren Sie am Ende mit einem Löffel unter.
Sie können das Pesto sofort verzehren – guten Appetit!
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Pesto Rosso: Rotes Pesto mit Tomaten selber machen

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Stuttgarter NachrichtenDas rote Pesto ist auch bekannt als „Pesto alla siciliana“ oder „Pesto alla trapanese“. Das verrät bereits, woher diese Abwandlung des klassischen Pestos stammt: aus Sizilien bzw. der sizilianischen Provinz Trapani. Passend zum sonnigen Süden Italiens werden für diese Pesto-Variante frische Tomaten verwendet.
Zubereitung:
Zubereitung:
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Pesto alla Calabrese: Rotes Pesto selber machen

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Stuttgarter NachrichtenAus der Region Kalabrien stammt die Pesto-Variante „Calabrese“. Sie wird mit Paprika und Chilischoten hergestellt. Damit ist es, wie das Pesto alla siciliana, auch ein rotes Pesto. Dank Ricotta wird das Pesto besonders cremig.
Zutaten für das Pesto alla Calabrese:
So gehen Sie vor:
Gerade Pesto alla Calabrese eignet sich nicht nur als Soßenersatz für Pasta, sondern auch als Brotaufstrich sehr gut.
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Veganes Pesto selber machen

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Stuttgarter NachrichtenHartkäse gehört zu einem Pesto traditionell dazu. Er verleiht dem Aroma Tiefe und rundet den Geschmack ab. Doch für Veganer ist Käse ein No-Go – also welche Alternativen gibt es? Natürlich könnten Sie den Käse für das vegane Pesto einfach weglassen, doch dem Pesto fehlt dann eine herzhaft-säuerliche Note. Die Lösung: Hefeflocken. Die sind vegan und peppen mit ihrem „käsigen“ Geschmack veganes Pesto auf.
Zutaten für Ihr veganes Pesto:
Zubereitung:
Tipp: Im Handel oder online erhalten Sie mittlerweile auch spezielle, vegane Parmesan-Alternativen. Diese bestehen beispielsweise aus Mandeln oder Cashewnüssen. Probieren Sie doch eines der klassischen Pesto-Rezepte und ersetzen Sie den Hartkäse einfach durch ein entsprechendes veganes Produkt.
Wie lange ist selbstgemachtes Pesto haltbar?
Im Kühlschrank hält sich selbstgemachtes Pesto luftdicht verschlossen etwa eine Woche.
Sie können die Haltbarkeit erhöhen, indem Sie das Pesto im Glas glattstreichen und eine dicke Schicht Olivenöl darauf geben. So hat das Pesto keinen Luftkontakt und das Risiko auf schimmelbildende Bakterien sinkt. Wenn Sie das Pesto nutzen wollen, gießen Sie das überschüssige Olivenöl ab (Sie können es auch an die Nudeln geben, die Sie zum Pesto essen) und erneuern Sie die Schicht, wenn Sie die gewünschte Menge Pesto entnommen haben.
Sie können Pesto bzw. die Grundlage dafür aber auch einkochen und so für mehrere Monate haltbar machen. Wichtig ist: Käse und Nüsse können nicht eingekocht werden. Das heißt, sie können beim grünen Pesto eine Basilikumcreme vorbereiten und einkochen und diese dann kurz vor dem Servieren mit Käse und Nüssen verfeinern. Allerdings ist es relativ zeitaufwendig, auf diese Art und Weise Pesto haltbar zu machen. Wenn Sie sich trotzdem daran wagen möchten, finden Sie hier eine entsprechende Anleitung.
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