5 Rezepte und Tipps: Handcreme selber machen

Reichhaltige Handcreme selber machen - So geht's!
FotoDuets/ShutterstockSelbstgemachte Handcreme aufbewahren
Zur Aufbewahrung der DIY-Handlotion eignen sich besonders gut Gefäße mit Schraubverschluss. Verwenden Sie beispielsweise die leeren Gläser von Marmeladen oder Babybrei. Mittlerweile gibt es leere Schraubgefäße aber auch in der Drogerie oder online zu kaufen.
Spülen Sie die Gefäße gründlich mit heißem Wasser aus, bevor Sie die selbstgemachte Creme einfüllen. Das verhindert, dass die Handcreme durch andere Substanzen verunreinigt wird oder fremde Gerüche annimmt. Trocknen Sie das Gefäß vollständig ab, bevor Sie die Creme hineingeben. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann das Gefäß vor der Benutzung mit klarem Alkohol reinigen.
4 Handcreme-Rezepte und eine Geschenkidee
Bevor Sie mit der Herstellung von eigener Handcreme beginnen, vorab noch ein paar Tipps:
Extra-Tipp: In unseren Rezepten finden Sie „pflegendes Öl“ als Zutat. Als pflegendes Öl können Sie beispielsweise Olivenöl, Mandelöl, Traubenkernöl oder Jojobaöl verwenden. Sie können auch verschiedene Öle kombinieren.
Rezept 1: Basic-Handcreme selber machen (vegan!)
Zutaten:
Anleitung:
Rezept 2: Selbstgemachte Handcreme mit Bienenwachs
Zutaten:
Anleitung:
Tipp: Eine vegane Alternative zum Bienenwachs ist Carnaubawachs aus den Blättern der brasilianischen Carnauba-Palme. Davon benötigen Sie allerdings eine geringere Menge: Statt 15g Bienenwachs verwenden Sie 6g Carnaubawachs. Beachten Sie außerdem, dass Carnaubawachs langsamer bzw. erst bei höherer Temperatur schmilzt als Bienenwachs.
Rezept 3: Honig-Handcreme selber machen
Zutaten:
Anleitung:
Rezept 4: Handcreme-Pralinen selber machen und verschenken
Zutaten für etwa 20 Handcreme-Pralinen:
Sie benötigen außerdem Pralinenförmchen (zum Beispiel aus Silikon).
Anleitung:
Diese selbstgemachte Handcreme eignet sich auch wunderbar zum Verschenken.
Auch interessant: Honig & Co - 6 Hausmittel gegen spröde Lippen
Hände richtig eincremen: So wird die Haut nachhaltig gepflegt
Selbstgemachte Handcremes enthalten in der Regel kein Wasser. Das hat den Vorteil, dass Sie bei der Herstellung keine Emulgatoren benötigen, um Wasser und Öl zu verbinden. Dadurch wird die selbstgemachte Creme allerdings relativ fest. Damit sie dennoch gut in die Haut einzieht, ist die Kombination mit Wasser aber notwendig. Das geht ganz unkompliziert: Cremen Sie Ihre Hände ein, wenn diese feucht sind, zum Beispiel direkt nach dem Händewaschen.
Vor allem in der kalten Jahreszeit lohnt es sich, die Hände mehrmals am Tag einzucremen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie sich häufig die Hände waschen, zum Beispiel während der Erkältungszeit. Bei sehr trockener Haut können Sie die selbstgemachte Handcreme am Abend sehr dick auftragen. Ziehen Sie zum Schlafen feine Baumwollhandschuhe aus der Drogerie an, damit die Creme besonders gut einzieht und Ihre Bettwäsche geschützt wird.
So cremen Sie Ihre Hände richtig ein:
Lesen Sie auch: Hände richtig waschen - Anleitung und Tipps der WHO