Sonneneinstrahlung
: Fenster vor Hitze schützen: 5 Tipps

Im Sommer sind die Fenster ein Einfallstor für die brütende Hitze. Was man tun kann, um die Fenster zu schützen, lesen Sie hier.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
Jetzt in der App anhören

Eine Sonnenschutzfolie kann gegen die Hitze helfen.

Petr Smagin / shutterstock.com

Ein innenliegender Sonnenschutz hält die Sonne zwar draußen, hilft aber nur bedingt gegen die Hitze. Effektiver sind solche Schutzsysteme, die draußen vor den Fenstern angebracht werden, da sie die Hitze gar nicht erst bis in die Räume lassen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Optionen vor, mit denen Sie Ihre Fenster gegen die Sonneneinstrahlung schützen können.

Fenster gegen Sonneneinstrahlung schützen
 

  • Fensterfolien: Spezielle Fensterfolien (Auf Amazon ansehen / ANZEIGE) können Sonnenlicht reflektieren und so dazu beitragen, die Temperatur in Ihrem Haus zu senken. Sie sind relativ einfach anzubringen und können eine effektive kurzfristige Lösung sein. Zudem sind die Folien recht günstig in der Anschaffung. Beachten Sie aber, dass Sie als Mieter vermutlich vorher Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen müssen. Zudem haben Sie dann im Winter das Problem, dass wenig Wärme in die Wohnung gelangt und Sie mehr heizen müssen.
  • Begrünung: Das Pflanzen von Bäumen oder Sträuchern vor den Fenstern kann ebenfalls dazu beitragen, die Sonneneinstrahlung zu reduzieren und somit die Temperatur im Haus zu senken. In einer Wohnung könnten auf dem Fenstersims Topfpflanzen platziert werden. Hierbei sind die Anschaffungskosten vergleichsweise niedrig.
  • Rollläden, Raffstores und Jalousien: Vor dem Fenster angebracht, bieten diese drei Sonnenschutzsysteme einen guten Schutz gegen die Hitze im Sommer. Allerdings ist die Anbringung recht kostspielig. Zudem müssen Mieter hier in jedem Fall mit dem Vermieter sprechen, welche Möglichkeiten es gibt, nachträglich einen Sonnenschutz zu installieren. Rollläden bieten den Vorteil, dass sie auch als Einbruchschutz funktionieren.
  • Sonnenschutzgläser: Diese Art von Glas ist speziell behandelt, um UV-Strahlen zu blockieren und die Wärmeabstrahlung zu reduzieren. Es kann eine effektive, wenn auch teurere, langfristige Lösung sein. Auch hier besteht für Mieter wieder das Problem, dass ohne ihren Vermieter kein Handlungsspielraum herrscht. Zudem kommt im Winter weniger Sonnenwärme in die Wohnung.
  • Beschattung: Eine weitere Möglichkeit, die Fenster vor Hitze zu schützen, ist es, diese zu beschatten. Hierfür eignen sich unter anderem Fensterläden, Sonnensegel, Markisen oder Sonnenschirme. Markisen gibt es nicht nur für den Balkon, sondern auch für einzelne Fenster. Da die genannten Beschattungssysteme aber an der Außenfassade angebracht werden, müssen Mieter hierfür Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen.
  • Lesen Sie auch: Besser schlafen bei Hitze

    Hitzeschutz innen anbringen

    Falls Sie keine Möglichkeit haben, einen Sonnenschutz draußen vor den Fenstern zu montieren, können Sie zumindest eine innenliegende Verdunkelung anbringen. Hier eignen sich zum Beispiel Verdunkelungsvorhänge, die einen Großteil des einfallenden Lichts reflektieren. Aber auch Rollos, Plissees, Lamellen und Faltstores bieten einen gewissen Schutz gegen die Hitze. Allerdings muss jeder innenliegende Schutz Sonnenstrahlen reflektieren, die bereits in die Wohnung eingedrungen sind. Daher ist der Hitzeschutz nicht so effizient. Falls Sie Probleme damit haben, Ihre Wohnung im Sommer kühl zu halten, lesen Sie auch unseren Ratgeber „Wohnung kühl halten ohne Klimaanlage".