Der Wiener Jude Edmund Rumpler war der Vater der Aerodynamik, ein beinahe genialer Ingenieur. Sein futuristischer Tropfenwagen war die Sensation auf der Berliner Automesse vor 100 Jahren. Dann kamen technische Probleme – und die Nationalsozialisten.
Um bei der Entwicklung neuer strömungsgünstiger Karosserien nicht bei Null beginnen zu müssen, untersuchte man 1979 im Windkanal des Volkswagenwerks in Wolfsburg Fahrzeuge mit vorbildlicher Aerodynamik. Die Vermessung des Rumpler-Tropfenwagens aus dem Deutschen Museum ergab einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,28. Das war sensationell.
Volkswagen AG
Der Tropfenwagen als Ausstellungsobjekt im Deutschen Museum in München.
Deutsches Museum
Im Hintergrund sieht man im Deutschen Museum den RO 80 von NSU, ebenfalls ein Meisterwerk der Aerodynamik und seiner Zeit wie der Tropfenwagen weit voraus.
Pavlovic
Die Radaufhängung.
Deutsches Museum
Der Tropfenwagen als Dreisitzer mit edler Innenverkleidung an der Tür.
Deutsches Museum
Hat etwas von einem Luftschiff: Der Chauffeursplatz im Tropfenwagen.
Deutsches Museum
Mit Leder bezogene Sitzbank für zwei Insassen.
Deutsches Museum
Ikarus als Markenlogo für die Rumpler-Werke.
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Rumpler produzierte auch Doppeldecker für das Militär.