Consorsbank-Kunden im Visier
: Neue Phishing-Welle mit „Telefonnummer-Bestätigung“

Achtung, Phishing-Alarm: Mit knallroten Drohungen und einer 48-Stunden-Frist versuchen Betrüger aktuell, Consorsbank-Kunden zur Preisgabe ihrer Daten zu drängen. Woran Sie die Fake-Mail erkennen und wie Sie reagieren sollten.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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Phishing-Warnung bei der Consorsbank: Betrüger fordern zur Bestätigung der Telefonnummer auf. Erfahren Sie, welche Anzeichen auf die Fake-Mail hinweisen und wie Sie reagieren sollten.

Chris Redan / Shutterstock.com

Aktuell kursieren betrügerische E-Mails, die gezielt Kundinnen und Kunden der Consorsbank ansprechen. Unter dem Vorwand, für den „gewohnten Kontozugriff“ müsse kurzfristig eine Telefonnummer bestätigt werden, sollen Empfänger auf einen beigefügten Link klicken.

Auffällige Drohungen und Fristsetzung

Die Nachricht setzt auf Druck:

  • Frist von 48 Stunden zur Bestätigung
  • Androhung eines Filialbesuchs, um den vollen Zugang wiederherzustellen
  • rote Schriftfarbe bei den Hinweisen, um Angst zu erzeugen
  • Solche Elemente sind klassische Manipulationstaktiken von Phishing-Betrügern.

    Deutliche Anzeichen für Phishing

    Mehrere Details verraten die Echtheit der Phishing-Mail:

  • Unpersönliche Anrede („Sehr geehrter Kunde“)
  • Unklare oder falsche Absenderadresse
  • Eingebetteter Link anstelle eines Hinweises in der offiziellen App
  • Zeitdruck und Drohungen
  • Fallback Image STN

    Stuttgarter Nachrichten

    So sollten Betroffene reagieren

    Wer eine solche Mail erhält, sollte keinesfalls auf den Link klicken und keine persönlichen Daten eingeben. Stattdessen gilt:

  • Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben
  • Offizielle Consorsbank-App oder Website prüfen, ob es dort entsprechende Mitteilungen gibt
  • Bei Unsicherheit den Kundenservice direkt kontaktieren
  • Hintergrund: Phishing nimmt weiter zu

    Finanzinstitute sind regelmäßig Zielscheibe von Cyberkriminellen. Immer wieder versuchen Betrüger mit täuschend echten E-Mails, an sensible Zugangsdaten wie PINs, TANs oder Telefonnummern zu gelangen. Die wichtigste Schutzmaßnahme bleibt daher: Misstrauen bei unerwarteten Mails und direkt über offizielle Wege nachprüfen.