Ex-Profi des VfB Stuttgart: Porsche und Markenbotschafter Sami Khedira trennen sich

Porsche und Sami Khedira: Diese Zusammenarbeit endet in wenigen Monaten.
Christoph Schmidt/dpa, Tom Weller/dpa- Porsche und Sami Khedira beenden die Zusammenarbeit nach Ablauf des Vertrags dieses Jahr.
- Beide Seiten einigten sich im Frühjahr auf das Auslaufen – „Bild“ hatte zuerst berichtet.
- Khedira ist seit 2018 Markenbotschafter für „Turbo für Talente“; sein Vertrag endet am 31. Dezember.
- Porsche überprüft Engagements regelmäßig. Sparprogramm und Krise prägen die Ausrichtung.
- Laut „Bild“: 200.000 Euro jährlich und zwei Cayenne. Der „Porsche Fußball Cup“ fiel dieses Jahr aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Porsche und sein Markenbotschafter Sami Khedira gehen nach diesem Jahr getrennte Wege. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller und der Fußball-Weltmeister von 2014 „haben sich in gegenseitigem Einvernehmen darauf verständigt, die erfolgreiche Zusammenarbeit nach Ablauf der aktuellen Vertragslaufzeit nicht fortzusetzen“, teilt ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage mit.
Zunächst hatte die „Bild“ berichtet. Demnach soll es bereits im Frühjahr zu einem letzten persönlichen Gespräch zwischen Khedira und Mitgliedern des Porsche-Vorstands gekommen sein. In diesem sollen sich beide Seiten darauf geeinigt haben, den Vertrag auslaufen zu lassen.
Porsche und Sami Khedira einigen sich auf Vertragsende
Der 39-Jährige, seit kurzem Co-Trainer bei Real Madrid, ist seit 2018 als Markenbotschafter für die Jugendförderung „Turbo für Talente“ bei Porsche und soll seine Erfahrungen an Nachwuchs-Sportler weitergegeben haben. Sein Arbeitspapier läuft laut dem Sprecher nun zum 31. Dezember aus. „Grundsätzlich überprüfen wir unsere Engagements und Aktivitäten regelmäßig auf ihre strategische Ausrichtung und Wirksamkeit. Dies umfasst auch Maßnahmen im Bereich der Jugendförderung“, ergänzt er. Näher äußert sich Porsche nicht zu der Trennung.
Es liegt nahe, dass sie mit den Sparmaßnahmen bei der VW-Tochter zusammenhängt. Porsche steckt unter anderem aufgrund der Einbrüche auf dem chinesischen Markt in der Krise. CEO Michael Leiters will den Fokus klar auf das Kerngeschäft legen.
Kürzlich verkündeten Vorstand und Arbeitnehmervertreter nach monatelangem Ringen ein Zukunftspaket, das unter anderem den Abbau von 5000 weiteren Jobs – 3900 zu streichende Stellen waren bereits vorgesehen – bis 2035 einhaltet. Es enthält aber auch Investitionen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro in die Standorte Zuffenhausen und Weissach in den kommenden Jahren. Das Paket ist Bestandteil der künftigen Strategie „Sportwagenschmiede 35“, die Porsche-Chef Leiters im Oktober auf dem Kapitalmarkttag präsentieren will.
Der „Bild“ zufolge verdiente Khedira mit seiner Tätigkeit 200.000 Euro jährlich und erhielt zwei Cayenne als Dienstwagen. Der Sprecher äußert sich auf Nachfragen nicht zu den Vertragsinhalten von Khedira.
Darüber hinaus berichtet die Zeitung, dass Porsche im Zuge des Sparprogramms den diesjährigen „Porsche Fußball Cup“ abgesagt hat. Porsche bestätigt, dass das Nachwuchsturnier mit internationalen Top-Vereinen in diesem Jahr nicht stattfindet. Es sei aber nicht abgesagt worden, da es für 2026 gar nicht angekündigt gewesen sei.
Der Cup wurde bislang fünfmal ausgetragen. Er ist laut Unternehmensangaben „eine der Kernaktivitäten der Porsche Jugendförderung“.
So erfolgreich war Sami Khediras Laufbahn
Die muss ab dem nächsten Jahr jedenfalls ohne ihren Weltmeister auskommen. Khedira kann auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken, die ihn anfangs vom TV Oeffingen zum VfB Stuttgart führte. Bei dem schaffte Khedira es zu den Profis. 2007 gewann er mit den Weiß-Roten die Bundesliga, 2009 als Kapitän mit der U21-Nationalmannschaft die Europameisterschaft.
2010 zog es Khedira für fünf Jahre zu Real Madrid. Mit den Königlichen wurde er unter anderem spanischer Meister und Champions-League-Sieger. In diese Zeit fiel auch der WM-Triumph 2014 mit der Nationalmannschaft in Brasilien. Bei Juventus Turin erreichte er anschließend unter anderem fünf italienische Meistertitel. 2021 beendete er seine Laufbahn nach einer halben Saison in Berlin beim damaligen Bundesligisten Hertha BSC.

Beendete seine Karriere in der Bundesliga bei Hertha BSC: Sami Khedira
Tom Weller/dpaVon 2022 an trat der gebürtige Stuttgarter bei „DAZN“ als Experte auf. Im Juli verkündete der Streaminganbieter den Abschied Khediras – denn: Der Ex-Profi arbeitet nun als Co-Trainer im Stab von Real-Coach José Mourinho.
Der Portugiese ist in diesem Sommer auf die Trainerbank der Madrilenen zurückgekehrt. Khedira spielte bei den Königlichen einst unter Mourinho.


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