Autobauer in der Krise
: Bericht: Volkswagen prüft Verkauf von Anteilen am VfB Stuttgart

VW will mit einem großen Sparprogramm seine Kosten senken. Nun prüft der Konzern offenbar auch den Verkauf seiner Anteile am VfB Stuttgart.
Von
red/afp
Stuttgart
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ARCHIV - 14.05.2023, Baden-Württemberg, Stuttgart: Fußball: Bundesliga, VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen, 32. Spieltag, Mercedes-Benz-Arena. Eine Fahne mit dem Logo des VfB Stuttgart wird vor dem Spiel geschwungen. (zu dpa: «DFB-Sportgericht verhandelt VfB-Einspruch mündlich») Foto: Tom Weller/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

VW prüft offenbar den Verkauf der Anteile am VfB Stuttgart (Symbolbild).

Tom Weller/dpa
  • Volkswagen prüft den Verkauf von Anteilen an VfB Stuttgart und FC Bayern München.
  • Hintergrund ist ein großes Sparprogramm, über das der Aufsichtsrat am 9. Juli berät.
  • Die Beteiligungen liegen bei Audi (8,3 Prozent Bayern) und Porsche (10,4 Prozent Stuttgart).
  • Sponsoring soll unabhängig von Verkäufen bestehen bleiben – Wolfsburg und Ingolstadt sind strategisch.
  • „Manager Magazin“ meldete Stellenabbau und Werksschließungen, VW sprach von „tiefgreifenden“ Veränderungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Rahmen seines Sparprogramms prüft der Autobauer Volkswagen einem Medienbericht zufolge den Verkauf seiner Anteile an den Fußballvereinen VfB Stuttgart und FC Bayern München. Das berichtete das Recherchenetzwerk Correctiv am Mittwoch unter Berufung auf Konzernkreise. Eine Entscheidung zu den Beteiligungen, die über die Konzerntöchter Audi und Porsche gehalten werden, sei aber bislang nicht gefallen.

Nach Angaben aus Unternehmenskreisen solle geprüft werden, ob die Beteiligungen an den beiden Bundesligisten für die Werbewirkung des Konzerns weiterhin erforderlich seien, berichtete Correctiv. Audi hält demnach 8,3 Prozent an der FC Bayern München AG, Porsche war 2024 mit 10,4 Prozent bei der VfB Stuttgart 1893 AG eingestiegen. Unabhängig von einer möglichen Veräußerung bleiben beide Marken dem Bericht zufolge Sponsoren der Vereine.

An anderen Fußball-Engagements wolle Volkswagen festhalten, berichtete Correctiv weiter. Dies betreffe insbesondere den VfL Wolfsburg, dessen Eigentümer der Konzern ist, sowie den FC Ingolstadt 04, an dem Audi beteiligt ist. Beide Standorte gelten als strategisch wichtig für den Konzern. Der Aufsichtsrat will demnach am 9. Juli über das Sparprogramm beraten. Volkswagen äußerte sich laut Correctiv nicht zu den möglichen Beteiligungsverkäufen.

Der Autobauer will seine Kosten mit einem umfassenden Sparprogramm um mehrere Milliarden Euro senken. Das „Manager Magazin“ hatte am Freitag berichtet, Volkswagen plane einen radikalen Konzernumbau - das Unternehmen wolle in den kommenden Jahren weltweit bis zu 100.000 Stellen streichen und vier Werke in Deutschland schließen. VW bestätigte die Zahlen nicht, sprach jedoch von „tiefgreifenden“ Veränderungen, die bevorstünden.

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