Gemeinsam vor der Kamera
: Tod von Alexander Held: Katharina Wackernagel ist "unendlich traurig"

Katharina Wackernagel verabschiedet sich auf Instagram von ihrem langjährigen "Stralsund"-Partner Alexander Held. Der Schauspieler starb am 12. Mai im Alter von 67 Jahren. Sie nennt ihn Lehrer, Freund - und Kollegen fürs Leben.
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(ili/spot)
Stuttgart
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Katharina Wackernagel nimmt mit emotionalen Worten Abschied von ihrem langjährigen Kollegen Alexander Held.

[M] imago/STAR-MEDIA / imago/Lindenthaler / B. Lindenthaler

Katharina Wackernagel (47) nimmt auf Instagram Abschied von Alexander Held (1958-2026). Der Schauspieler war am 12. Mai im Alter von 67 Jahren überraschend nach kurzer Krankheit gestorben - fast exakt 12 Jahre nach Ehefrau Patricia. Wackernagel, die in der ZDF-Krimireihe "Stralsund" von 2009 bis 2022 an seiner Seite ermittelte, würdigte ihren langjährigen Kollegen mit bewegenden Worten: "Alexander war nicht nur ein herausragender Schauspieler, er war mein Lehrer und Freund, mein Partner über zehn Jahre in 'Stralsund' an meiner Seite." Auch gibt es noch drei unveröffentlichte Produktionen mit dem beliebten Darsteller.

In ihrem Post erinnert Wackernagel zudem an die gemeinsame Zeit am Set. Helds Humor und seine Präzision seien unvergleichlich gewesen, seine Leidenschaft und Hingabe ansteckend. "Ich bin unendlich traurig", schreibt sie zu einem Foto, das die beiden lachend am Strand zeigt.

Gemeinsame Krimi-Pläne mit Alexander Held

Wackernagel beschreibt auch, was sie bei jedem Wiedersehen mit Held verband: die gemeinsame Idee, noch einmal zusammen vor der Kamera zu ermitteln. "Immer wenn wir uns trafen, haben wir Pläne geschmiedet, wie wir wieder zusammen ermitteln, als Detektive, an der Küste, in geheimer Mission", heißt es in ihrem Beitrag weiter. Ein letztes gemeinsames Krimi-Abenteuer wird es nun nicht mehr geben. "Ich werde ihn sehr vermissen. Er wird für immer in meinem Herzen sein."

Auch Helds "München Mord"-Kollegen Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier hatten sich auf Instagram von ihm verabschiedet. Es habe "nicht einen Drehtag gegeben", an dem sie nicht gerne mit ihm zusammengearbeitet hätten, schrieben die beiden. Held sei "ein großartiger Schauspieler und zudem ein feiner Mensch" gewesen. Sein Platz am Schreibtisch sei nun leer - "leider für immer".

ZDF ändert Programm für Alexander Held

Das ZDF passte sein Programm kurzfristig an: Am heutigen Mittwoch (20. Mai) zeigt der Sender um 20:15 Uhr "München Mord: Das Kamel und die Blume" aus dem Jahr 2021. Bereits am Dienstagabend liefen bei ZDFneo zwei Folgen der Reihe "Stralsund" - "Waffenbrüder" und "Die rote Linie".

Wie das ZDF auf Anfrage von spot on news mitteilte, sind noch zwei weitere Folgen von "München Mord" mit Held abgedreht, die Sendetermine stehen aber noch aus. Auch der letzte "Stralsund"-Film mit dem Schauspieler, Arbeitstitel "Dunkle Tiefen", hat noch keinen Ausstrahlungstermin. An seiner Seite ermittelt dann Sophie Pfennigstorf als Kriminalhauptkommissarin Jule Zabek, die 2023 eingestiegen war.