Aktuelle News zum Thema Rechtsextremismus: Hier finden Sie einen Überblick über alle Meldungen und Informationen zum Thema Rechtsextremismus.
Beim mutmaßlichen Anschlag auf den Berliner CSD ziehen Beobachter Parallelen zwischen Islamismus und Rechtsextremismus. Der Berliner Konfliktforscher Jannis Grimm nennt Gemeinsamkeiten und sieht eine Doppelmoral.
Der queere Verein Lisbert äußert sich zu der Tat beim Berliner CSD – auch mit klaren Forderungen und Kritik an der aktuellen Bundespolitik. Ludwigsburg mache es besser.
Mitten in Berlin begeht ein mutmaßlicher Islamist einen Anschlag auf den Christopher Street Day, bei dem schwule, lesbische und transsexuelle Menschen ihre Rechte feiern. Der Tatverdächtige soll inzwischen erschossen worden sein.
2024 haben Feiernde auf Sylt mit einem fremdenfeindlichen Liedtext für Aufregung gesorgt. In Stuttgart sollen sogar Migranten zu „L'amour toujours“ mitgesungen haben.
Islamistische Angriffe, rechtsextremer Nachwuchs und „Wegwerf-Agenten“ im Dienste Russlands: Der Staat wird bedroht, von allen Seiten. Wie gefährlich der Extremismus ist für das Land: ein Überblick.
Politisch motivierte Gewalt extremistischer Gruppen ist in Baden-Württemberg deutlich gestiegen. Rechtsextreme Gewalttaten haben sich fast verdoppelt.
Der Wahlausschuss verweigert einem AfDler die Zulassung. Neben der Einstufung seiner Partei gaben vor allem eigene Social-Media-Posts den Ausschlag.
Fachkräfte aus der Jugendhilfe sind inzwischen häufig mit Rechtsextremismus und diskriminierenden Parolen konfrontiert. Wie reagieren? Darum ging es bei einem Workshop in Stuttgart.
Zum AfD-Treffen in Erfurt werden zehntausende Demonstranten erwartet, darunter tausende Militante aus der Antifa. Die Polizei rechnet mit dem Schlimmsten.
Mehr Extremisten, Rekrutierungen im Internet, hybride Bedrohungen – der Verfassungsschutzbericht 2025 hat es in sich. Die Forderung nach der Geheimdienstreform aber auch.
Eine Gruppe von Experten hat das Grundsatzprogramm der AfD, ihre Wahlprogramme und die Parlamentsanträge analysiert. Auch Äußerungen von Funktionären wurden für das umfangreiche Gutachten ausgewertet. Kommt jetzt ein AFD-Verbotsantrag? Doch die Verfassungsorgane, die ein solches Verbot beantragen könnten, zögern. Was sind die Gründe?
Deutschlands „Neue Rechte“ will den Rechtsextremismus intellektuell erneuern und sucht Querverbindungen ins konservative Spektrum. Ein zentrales Agitationsfeld dieser politischen Strömung ist die Literatur, die ideologisch instrumentalisiert wird, wie Stuttgarter Forscher aufzeigen.
Weil er angeblich Linksextreme unterstütze, lehnte das Verwaltungsgericht Stuttgart die Einbürgerung von Danial Bamdadi ab. Nun stellte der Verwaltungsgerichtshof berechtige Zweifel am Urteil gegen den Gewerkschafter fest.
Auch im baden-württembergischen Parlament darf es keine Normalisierung dieser Partei geben.
Schon 400 Menschen zwischen 14 und 24 Jahren: Der Anteil junger Rechtsextremisten in Baden-Württemberg steigt.
Die Debatte darüber, ob die Begriffe AfD und Rechtsextremismus in Verbindung gebracht werden dürfen, ist verwunderlich, meint unsere Redakteurin Melissa Schaich.
Im Gemeinderat in Schönaich wollte AfD-Rat Volkmar Kirres nicht auf sich sitzen lassen, dass seine Partei als teils rechtsextremistisch bezeichnet wird. Das sorgte für Diskussionen.
Ein Film über ein brisantes Thema – und ein Projekt, das ohne Unterstützung nicht funktionieren kann: Zwei Fellbacher setzen auf Hilfe aus der Region und eine Crowdfunding-Kampagne.
Albrecht Weinberg hat drei Konzentrationslager und Todesmärsche überlebt. Für Aufsehen sorgte er mit der Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes. Nun ist er in Leer gestorben.
Junge Neonazis im Fokus: Die Polizei durchsucht Objekte in mehreren Bundesländern. Es geht um Bildung oder Mitgliedschaft in kriminellen Vereinigungen.
Die Mordserie der Neonazi-Terrorgruppe NSU ist vielen noch im Bewusstsein. Andere Taten sind es hingegen kaum. Ein neues Online-Angebot bietet einen Überblick über rechtsextreme Gewalt.
Eine neue Analyse zeigt, wie eine historische Trennlinie die Stärke der Rechtspopulisten im Land beeinflusst. Erfahrungen mit Zuwanderung sind dabei entscheidend.
Nicht nur am Werkstor zeigte die AfD Nähe zur rechten Gewerkschaft „Zentrum“. Auch die Kandidatenlisten der Betriebsratswahl legen Verbindungen zur Partei nahe.
Bei der ersten PRÜF-Demo in Stuttgart singen mehrere Tausend Menschen im Dauerregen gegen Rechtsextremismus an.
Der iranische Gewerkschafter Danila Bamdadi erhält nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Er sagt: „Ich kämpfe weiter.“
Eine neue Studie zeigt, wie autoritäre Kräfte vorgehen, wenn sie an die Macht kommen. Die Analyse mahnt zu schnellem Handeln und breiten Allianzen.
Die TU Chemnitz entzieht Mario Voigt den Doktortitel. Zu Unrecht, findet der Ministerpräsident und will dagegen klagen. Er kritisiert neue Bewertungsmaßstäbe im laufenden Verfahren.
Der Gewerkschafter Danial Bamdadi klagt vor Gericht gegen seinen Ablehnungsbescheid. Geklärt wurde, dass er nicht gleichzeitig in zwei Städten demonstriert haben konnte.
Die Gerlinger Punkrockband Sokae hat eine etwas außergewöhnliche Solidaritätsaktion gestartet. Außerdem spielt das Trio im Sommer seinen wohl bislang größten Gig.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat sich erschüttert über die Vorfälle bei den Fallschirmjägern in Zweibrücken geäußert, auch die Opposition macht Druck für eine Aufklärung.
Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot der rechtsextremen „Hammerskins Deutschland“ aufgehoben. Warum ist das Verbot gescheitert?
Beim Prozess gegen fünf Mitglieder der „Identitären Bewegung“ in Böblingen kritisiert ein Strafverteidiger den Staatsanwalt scharf. Ging der Anwalt mit seiner Äußerung zu weit?
Fotos und Likes zeigen: Ein Sindelfinger Kommunalpolitiker soll engere Bezüge zu Grauen Wölfen und Islamisten gehabt haben als bisher bekannt. Er selbst weist die Vorwürfe zurück.
Jean-Pascal Hohm, 28, führt die neue AfD-Jugendorganisation an. Der Verfassungsschutz hat ihn im Blick. Welche Pläne verfolgt er und wie reagiert die Politik?
Die meisten neuen Extremismus-Verdachtsfälle in der Truppe betreffen Rechtsextremismus. Welche Rolle aktuelle politische Krisen und gesellschaftliche Spaltung dabei spielen.
Der Beschäftigte eines süddeutschen Rüstungsunternehmens trifft sich mit dem russischen Botschafter – ohne Wissen seines Arbeitgebers. Nicht die einzige Aktivität, die Fragen aufwirft.
Leidet die Gesellschaft, wie oft behauptet wird, unter zu viel Moral oder nicht vielmehr unter dem Gegenteil? Die Schriftstellerin Anne Rabe hat dazu eine klare Meinung.
NSU-Terroristin Beate Zschäpe nimmt an einem Aussteigerprogramm teil. Ombudsfrau Barbara John und Hinterbliebene bezweifeln eine echte Abkehr vom Rechtsextremismus.
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne) erläutert die Aufgabe des Instituts für Rechtsextremismus in Tübingen, das am Mittwoch (16. Juli) eingeweiht wird.
Das bundesweit einmalige Institut für Rechtsextremismusforschung hat in Tübingen seine Arbeit aufgenommen – mit guter Resonanz und mit Vorsicht.
Die Zahl der Rechtsextremisten in Baden-Württemberg ist laut dem Landesinnenministerium im vergangenen Jahr um rund 28 Prozent gestiegen. Was dahinter steckt.
Wenn es am 26. und 27. Juni beim Dokumentarfilm-Branchentreff Dokville in Stuttgart um das Thema „Rechtsruck“ geht, ist auch Die Toten Hosen-Frontmann Campino dabei.
Über den Rechtsruck in der Gesellschaft und seine Ursachen spricht Tobias Kaphegyi, Gewerkschaftssekretär beim DGB, am Montag, 23. Juni, in Winnenden.
Es gibt mehr Rechtsextremisten – und mehr Islamisten. Und beide Gruppen werden immer jünger. Das ist kein Zufall, meint Hauptstadtkorrespondentin Rebekka Wiese.
Junge, rechtsextreme Netzwerke erhalten in den letzten Jahren Zulauf. Der Sozialpädagoge Frank Greuel erklärt, warum diese Szene für junge Männer attraktiv ist.
Jugendliche Neonazis, die sich in Gruppen zusammenschließen: Davon hört man jetzt immer öfter. Wie groß das Phänomen ist und woher es kommt, erklärt ein Politikwissenschaftler.
In fünf Bundesländern wurden am Dienstag bei einer groß angelegten Razzia junge Menschen festgenommen, die zu einer Terrorgruppe gehören sollen. Wie sieht es im Land aus?
Rechte Straftaten haben einen neuen Höchststand erreicht. Darum muss sich nun die neue Regierung kümmern – auch, wenn es gerade nicht populär ist, so Rebekka Wiese.
Schon die erste Kriminalitätsstatistik, die Dobrindt vorstellt, zeigt, dass er ein schwieriges Amt übernommen hat.
Esslingens Bürgermeister wollen die Verwaltung verbessern. Hintergründig geht es aber um was ganz anderes, meint Johannes M. Fischer in seinem Kommentar.
Der Bundesinnenminister hat die größte Reichsbürger-Vereinigung des Landes verboten. Das kann aber nicht der letzte Schritt sein, meint unsere Autorin Rebekka Wiese.
Sie erkennen den Staat nicht an, sind Anhänger von Verschwörungserzählungen und zahlen oft keine Steuern. Die Szene der Reichsbürger war zuletzt gewachsen. Die größte Vereinigung ist jetzt verboten.
Der Verein Heimstatt Esslingen feiert am Freitag die Einweihung neu gebauter Wohnungen in Ostfildern. Nach der Einstufung der AfD-Bundespartei als gesichert rechtsextremistisch hat der Verein einen AfD-Stadtrat aus Esslingen wieder ausgeladen.
Es war eine schwere Last. Die Weimarer Republik wurde zunehmend in die Zange genommen von Rechts- und Linksextremisten, um dann zerrieben zu werden. Wie stabil ist die Demokratie heute?
Der zuständige Staatsanwalt für die Ermittlungen zur Amokfahrt in Mannheim hatte gegen Jörg Kachelmann Strafantrag gestellt, weil der Wetterexperte ihn unter anderem als „Beschützer von Hakenkreuzen“ bezeichnete. Ohne Erfolg.
„Reichsbürger“, „Selbstverwalter“ und Rechtsextremisten sind häufig Waffenfans. Trotz aller Anstrengungen der Politik: Im Südwesten besitzen immer noch einige Pistolen, Gewehre und Flinten.
Um in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen, haben Extremisten die Literatur entdeckt. Ein Gespräch mit dem Stuttgarter Literaturwissenschaftler Torsten Hoffmann über rechte Lesekreise und ihre politische Agenda.
„Nie wieder ist jetzt“, hört man bei Demos gegen Rechtsextremismus oft. Daraus leitet der Stuttgarter CSD sein Motto für 2025 ab: „Nie wieder still! Laut für Freiheit, stark für Vielfalt!“ Dies sei eine „Reaktion auf den Rechtsruck der Wahl“, erklärt das Pride-Team.
Am 1. März ging es auf dem Stuttgarter Schlossplatz auch um Merz: Das Netzwerk „Gemeinsam gegen rechts – Für eine bessere Demokratie“ hatte zur Demo „Jetzt erst recht: Auf die Straße – NACH der Wahl!“ gerufen.
Die Rechtspopulisten legen überall massiv zu. Und doch driften Stadt und Land politisch auseinander. Das ist vor allem für die CDU ein gewaltiges Problem, sagt der Tübinger Rechtsextremismusforscher Rolf Frankenberger.
Uneinigkeit über Redner, ein zerbrochener Lenkungskreis und schwach besuchte Demos. Vor der Wahl hat sich in Ludwigsburg gezeigt, dass linke Gruppen besonders aktiv – aber auch besonders uneins sind. Ein aktuelles Projekt zeigt, dass es auch anders geht.
Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2025 bietet Orientierungshilfe bei der Wahlentscheidung. Doch welche Themen stecken hinter den Fragen, und wie sind diese einzuordnen?
Die Sorge vor einem Rechtsruck treibt einen Tag vor der Bundestagswahl in Freiburg erneut Zehntausende auf die Straßen. Auch in anderen Städten in Baden-Württemberg fanden Demonstrationen statt.
Ein bisschen Frieden? Nein – sie möchten mehr. Die Organisatoren der Esslinger Lichterdemo wollten am Freitagabend ein großes Ausrufezeichen gegen Kriege, Hass und Hetze setzen. Laut Veranstalter kamen etwa 3000 Menschen zu der Veranstaltung.
Eigentlich hatte sich die Publizistin Marina Weisband über die Nachricht gefreut, als Bildungsbotschafterin ausgezeichnet zu werden. Doch nun ist alles ganz anders gekommen.
Das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte in Esslingen ruft zur Lichter-Demo durch die Innenstadt. Los geht es am Freitag, 14. Februar, um 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz. Die Veranstalter positionieren sich gegen Hass und Hetze und Positionen der AfD.
Von null bis neunundneunzig Jahre: Die Kundgebung mit anschließender Lichterkette der Omas gegen Rechts Stuttgart am Samstagabend lockte ein bunt gemischtes Publikum an, das sich mit Plakaten und Lichtern gegen rechte Hetze positionierte.
Demonstrationen von Rostock bis München: Die Sorge vor einem Rechtsruck treibt erneut in vielen deutschen Städten Menschen auf die Straßen. Allein in München sind es mehr als 250.000.
Nach dem Vorbild anderer deutscher Städte will ein Bündnis in Stuttgart an diesem Samstag in der Innenstadt gegen einen politischen Rechtsruck demonstrieren. Sie sehen sich als „Brandmauer“.
In ganz Deutschland machen Menschen vor der Bundestagswahl gegen Rechtsextremismus und rechtspopulistische Politik mobil, sei es auf der Straße oder bei Veranstaltungen – so auch in Stuttgart und der Region. Ein Überblick.
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fragen sich, warum in vielen Städten Deutschlands Demos gegen rechte politische Strömungen laufen, in Stuttgart aber aktuell nicht. Was ist in Aussicht?
Die politische Debatte wandert nach rechts. Sie folgt damit einer Strategie der „Selbstverharmlosung“ rechtsextremer Aktivisten. Ihr theoretisches Werkzeug beziehen sie ausgerechnet von einem italienischen Marxisten.
Die AfD-Veranstaltung in Leonberg hat die Risse in der Gesellschaft deutlich aufgezeigt, meint unser Leonberger Redaktionsleiter Thomas K. Slotwinski
Die Zahl der rechtsextremen Straftaten war 2024 so hoch wie nie. Das liegt auch daran, dass das Problem noch immer nicht ernst genug genommen wird, meint Hauptstadtkorrespondentin Rebekka Wiese.
Die Katholische Kirche im Landkreis und der Evangelische Kirchenbezirk Ludwigsburg positionieren sich gegen den sogenannten Schwabenkongress von Reconquista 21 am 30. November. Beide Dekane sprechen auf der Kundgebung auf dem Rathausplatz.
Nürnberg verstößt nach Ansicht des Gerichts gegen ihre Pflicht zur Neutralität, wenn sie einer Organisation angehört, die sich gegen die AfD positioniert. Das Urteil könnte deutschlandweit Folgen haben.
Seit 2022 beobachtet der Verfassungsschutz die Südwest-AfD. Zu Recht, wie nun das höchste Verwaltungsgericht des Landes entschieden hat. Die Partei selbst sieht das komplett anders.
Der Verfassungsschutz darf den AfD-Landesverband als Verdachtsfall einstufen und beobachten. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden. Die Entscheidung ist unanfechtbar.
Pandemie, Klimazerstörung, Krieg in Europa. Donald Trump ist wieder zum US-Präsidenten gewählt worden und die deutsche Regierung zerbricht. Viele Menschen sind überfordert. Wie bleibt man da stabil?
Gegen Rassismus und für Demokratie treten „Omas gegen Rechts“ seit ein paar Jahren ein. Auch in Esslingen wollen sich Engagierte zu einer lokalen Gruppe zusammentun. Als Mitstreiter sind auch Opas und Menschen ohne Enkel willkommen.
In Stuttgart demonstrierten am Samstag zahlreiche Menschen gegen Rechtsextremismus. Die Veranstalter sprechen von einem „Vormarsch faschistischer Gruppierungen“.
Vor nicht einmal einem Jahr sorgte ein geheimes Treffen von Rechtsextremisten in Potsdam für eine Protestwelle in Deutschland. Nun findet genau so ein Treffen in Ludwigsburg statt – doch niemanden scheint das ernsthaft zu interessieren.
Soll man die AfD verbieten? Eine Gruppe von Abgeordneten will einen entsprechenden Antrag im Bundestag einbringen. Das sorgt für kontroverse Debatten in den Fraktionen.
Ende November tagt die wohl aktivste rechtsextreme Gruppe Baden-Württembergs in Ludwigsburg. Das Bündnis gegen Rechts ist schockiert – denn auch die führende Figur der neuen Rechten könnte bei der Veranstaltung dabei sein.
Wie gelingt Integration? Und ist sie möglich, wenn so viele Menschen kommen wie im vergangenen Jahr? Reem Alabali-Radovan ist Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration – und hat eine klare Meinung zur aktuellen Debatte.
Rassistische Lieder grölende Schüler oder ein auf einer Schulbank eingeritztes Hakenkreuz – menschenfeindliches Denken ist auch bei jungen Menschen im Kreis Böblingen verbreitet. Im Oktober startet bei Mercedes-Benz der Pilotversuch eines Demokratievereins, Rechtsextremismus entgegenzuwirken.
Rauchen ist zurecht aus der Mode gekommen, keine Frage. Aber müssen Linke deswegen auf Rauchern herumhacken? Ein Text in der „taz“ hat das getan. Eine Gegenrede.
Es geht um Lieferwege für Waffen und Munition, Einsatztaktiken im Ukraine-Krieg - und auch um Sabotage in Deutschland: Russische Geheimdienste haben ihre Spionage hierzulande verstärkt.
Der Diktatur entronnen, entwickelte sich die junge westdeutsche Demokratie zu einem Gegenbild zum NS-Staat wie auch zum DDR-Regime. Dass dies glücken würde, war anfangs fraglich. Es gelang. Doch kein Erfolg ist von Dauer.
Mehr als 100 Menschen haben am Freitagabend in Waiblingen gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung demonstriert. Die Kundgebung war eine Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Osten. Doch ein Bündnis ruft zu weiteren Aktionen und Widerstand auf.
Kein anderer Film habe ihn jemals so berührt: Georg Friedrich Prinz von Preußen führt auf der Burg Hohenzollern „Führer und Verführer“ des Stuttgarter Autors Joachim Lang vor – und entsendet vom geschichtsträchtigen Ort ein Signal gegen Rechtsextremismus.
Im Kreis Ludwigsburg kommen die meisten politischen Straftaten von rechts. Aktuell gibt es zwar keine aktiven Gruppen, vor rund 20 Jahren war die Neonazi-Szene aber berüchtigt. Die wichtigsten Erkenntnisse zum Rechtsextremismus in fünf Punkten.
In Köngen formiert sich derzeit eine Gruppe couragierter Seniorinnen unter dem Banner der überparteilichen Initiative „Omas gegen Rechts“. Sie wollen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen.
Nationalisten und Gegendemonstranten stehen sich gegenüber, die Lage ist angespannt. Teilweise gibt es Randale. Angefeuert werden die Proteste in sozialen Medien. Auslöser: eine Messerattacke.
Mehrere Einrichtungen erforschen den Rechtsextremismus im Land. Die Entwicklungen sind besorgniserregend, schnelle Antworten gibt es jedoch nicht.
Nach der jüngsten Kommunalwahl bietet der Esslinger Gemeinderat ein deutlich verändertes Bild – 17 Ratsmitglieder sind neu dabei. In seiner ersten Sitzung hat der neue Gemeinderat wichtige organisatorische Weichen gestellt.
Käme die AfD an die Macht, würde das in Deutschland Millionen von Jobs gefährden, sagt Marcel Fratzscher. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht aber auch die Bundesregierung und die Unternehmen selbst in der Pflicht.
Bei einem Wettbewerb hat ein Team des Theodor-Heuss-Gymnasiums mit einem französischsprachigen Film und einem Theaterstück Preise abgeräumt. Die Werke handeln davon, wie sich Jugendliche im Internet radikalisieren. Was hat die Schüler zu dem Projekt motiviert?
Die Europawahl hat den Parteien rechts der Mitte starke Zuwächse beschert. Die Soziologin Katja Schmidt spricht darüber, was das mit einer „symbolischen Abwertung“ des Verbrenners zu tun haben könnte und was sie bei allen Parteien vermisst.
Die Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg ist weiter gestiegen. Das rechtsextreme Potenzial sei im vergangenen Jahr um 230 auf 3.085 Personen gewachsen – ein neuer Höchststand in der mehr als 30-jährigen Geschichte des Landes.
Bestimmt, resolut, energiegeladen: Anna Walther ist Bürgermeisterin in Schönaich. Sie hat sehr klare Vorstellungen von ihrem Amt – und sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, demokratische Werte zu verteidigen.
Der Rennradfahrer aus Murr hat vor einem Jahrzehnt die Radbande ins Leben gerufen. Das Jubiläum der Gruppierung wird Mitte Juli gefeiert.
Die Sindelfinger Punkpioniere von Wizo feiern Tourabschluss im LKA – und zeigen klare Kante gegen Rechtsextremismus. 1500 Fans machen daraus ein gewaltiges Klassentreffen.
Die Neigung zu Rechtsextremismus und Rassismus hat häufig psychologische Ursachen. Politische Entscheidungsträger sollten so manchen Ängsten und Hass also nicht allzu blind folgen, sondern sich vielmehr fragen, was die eigentlichen Ursachen sind.
Das Interesse an der Mahnwache gegen Rechtsradikalismus in Vaihingen an der Enz ist groß gewesen. Fast 500 Menschen füllten den Marktplatz.
Mehrere Tausend Demonstranten werden an diesem Samstag zur Kundgebung gegen Rechtsextremismus in Stuttgart erwartet. Wir berichten in einem Newsblog über das Geschehen.
Vor einem Jahr legte Nancy Faeser einen Entwurf für eine Waffenrechtsreform vor – gegen den die FDP sich sofort wehrte. Nun stößt die Innenministerin das Vorhaben erneut an.
Am Samstag, 17. Februar, findet in Filderstadt ein Aktionstag gegen Rechtsextremismus, Hass und Hetze statt. Viele Institutionen und Parteien machen mit. Manche Namen stechen ins Auge – gerade weil sie nicht auf der Teilnehmerliste stehen.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann spricht über das Landesduell zwischen dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart, das Konkurrenzdenken zwischen Badenern und Schwaben – und die Rolle des Fußballs im Kampf gegen Rechtsextremismus.
Hunderttausende gehen derzeit für eine vielfältige Gesellschaft auf die Straße. Aber ist Demonstrieren für viele nicht nur eine Gewissensberuhigung – während sie sonst wenig für die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte tun? Unsere Autorinnen diskutieren diese Frage.
Zahlreiche Prominente, darunter auch Helene Fischer, Mario Barth und Udo Lindenberg, setzen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. Sie alle rufen Bundesbürger dazu auf, ihre Stimme bei der Wahl abzugeben.
Zur Demonstration „Leonberg bleibt bunt“ kommen deutlich mehr Teilnehmer als angemeldet auf den Marktplatz. Politische Akteure kommen zu Wort, bevor die Menschen vor das neue Rathaus ziehen. Alles bleibt friedlich.
In rund 15 Städten in Baden-Württemberg, etliche davon in der Region Stuttgart, gibt es am Samstag und Sonntag die Möglichkeit, für den Erhalt der Demokratie zu kämpfen.
Wie geht’s weiter nach dem großen Demowochenende? Fest steht: In Stuttgart soll am Samstag wieder demonstriert werden. Auch in der Region sind einige Aktionen geplant.
Die Proteste gegen Rechtsextremismus erreichen Stuttgart. Tausende zeigen am Wochenende Flagge auf dem Schlossplatz. Es sind mehr Teilnehmer als erwartet.
Die Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung ist groß, davon profitiert vor allem die AfD. Wie steht die als in Teilen rechtsextrem eingestufte Partei aktuell da? Und wie hat sie bisher bei Wahlen abgeschnitten?
Das Nazisymbol Hakenkreuz ist jüngst an mehreren Schulen im Landkreis Ludwigsburg aufgetaucht. Offenbar stecken meist Schüler dahinter, die manchmal sogar entsprechende Herausforderungen in den sozialen Medien annehmen, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlichte kürzlich ihre jährliche „Mitte-Studie“ mit dem Ergebnis, dass der Rechtsextremismus in Deutschland stark zunimmt. Wie ist die Situation im Rems-Murr-Kreis?
Streng geheim hat Joachim Lang seinen Film „Führer und Verführer“ in Bratislava gedreht. Er schildert die Gefahr von Rechtsextremismus – mit einem ungewohnten Blick auf Hitler. Die internationalen Reaktionen sind euphorisch.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser muss sich in der Causa Schönbohm dem Innenausschuss stellen. Dabei ist sie doch eigentlich gerade im Wahlkampf in Hessen. Porträt einer Politikerin, die in einer Doppelrolle steckt.
Die Anthroposophische Gesellschaft lädt einen umstrittenen Referenten zu einem Vortrag ein. Nach Druck auch aus den eigenen Reihen wird die Veranstaltung abgesetzt. Doch wieder einmal stellt sich die Frage nach der Distanzierung nach rechts.
Martin Hess ist AfD-Abgeordneter und Polizist. Seit 2014 arbeitet er als Dozent am Böblinger Institut für Fortbildung. Derzeit ist er freigestellt. Wie problematisch ist es, wenn ein AfD-Funktionär nach seinem Mandat in den Landesdienst zurückkehrt?
Das Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet die als rechtsextremistisch eingestufte Szene in Baden-Württemberg. 80 von ihnen marschierten jetzt vor dem Stammsitz der Hohenzollern auf.
Gewöhnlich schottet sich das Kommando Spezialkräfte in Calw nach Kräften ab. Doch nach all den Vorwürfen von Rechtsextremismus im KSK spricht der Kommandeur Markus Kreitmayr beim Neujahrsempfang Klartext – auch an die Elitesoldaten.
75 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler warnt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor falschen Erben und ruft zu mehr demokratischem Engagement auf. Nicht nur die Stauffenberg-Nachkommen finden die rechte Geschichtsklitterung unanständig.
In Schorndorf demonstrieren am Samstag rund 1500 Menschen friedlich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Der Oberbürgermeister plädiert für ein starkes Europa.
In der Rechtsextremismus-Affäre beim Kommando Spezialkräfte tun sich massive Widersprüche auf. Die Bundeswehr sieht den zentralen Vorwurf gegen die KSK-Soldaten bisher nicht bestätigt. Auch zur Hauptzeugin gibt es unterschiedliche Angaben.
Eine gefährliche Entwicklung, die auch vor dem VfB-Umfeld nicht haltmacht: Im Hass auf radikale Islamisten spielen Rechtsradikale mit Hooligans den Doppelpass und missbrauchen damit den Fußball für ihre Zwecke. Könnten die Ultras helfen?
Nationalgefühl spielt im Fußball eine große Rolle. Das nutzen seit Jahren Neonazis aus. Ob braune Parolen und Aktionen auch in der Fanszene des VfB Stuttgart eine Rolle spielen - darüber gehen die Meinungen auseinander.
Auch im baden-württembergischen Parlament darf es keine Normalisierung dieser Partei geben.