VfB Stuttgart gegen TSG Hoffenheim
: „Gemischte Gefühle“ nach dem späten Ausgleich

Nach dem 1:1 des VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Carlos Ubina und Dirk Preiß
Stuttgart
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  • Ausgleich kurz vor Schluss: Der VfB-Stürmer Ermedin Demirovic (li.) bejubelt sein Tor zum 1:1.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß begrüßt die Fans vor dem Spiel.

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  • Für TSG-Trainer Pellegrine Matarazzo war die Partie eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

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  • Angelo Stiller im Zweikampf mit Anton Stach.

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  • Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt beim Schuss.

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  • Jamie Leweling nimmt es mit der gesamten Hoffenheimer Hintermannschaft auf.

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  • Chabotbehauptet sich gegen Adam Hlozek.

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  • Gendrey (rechts) trifft zur Führug für Hoffenheim.

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  • Maximilian Mittelstädt hatte das Gegentor mit einem Fehler begünstigt und ärgerte sich entsprechend.

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  • Das Spiel bleibt umkämpft. Schiedsrichter Harm Osmers hat hier alles im Blick, überzeugte aber nicht restlos.

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  • Anthony Roault bliebt zur Halbzeit in der Kabine.

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  • Vagnoman wurde zur Pause eingewechselt und brachte etwas neuen Schwung.

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  • Besonders in der zweiten Halbzeit rannte der VfB immer wieder an, blieb aber ohne echte Durchschlagskraft.

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  • Erst in letzter Sekunde gab es Handelfmeter für den VfB. Demirovic verwandelte den Nachschuss.

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Am sechsten Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart gegen das Team der TSG Hoffenheim 1:1 gespielt. Nachdem ein Patzer von Maximilian Mittelstädt die Gäste-Führung ermöglicht hat, dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe der VfB in der Nachspielzeit per Elfmeter (Ermedin Demirovic) ausgleichen konnte. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Die Anfangsphase war nicht gut, wir haben dann etwas taktisch verändert. Das hat geholfen, nach und nach ins Spiel reinzukommen. In der besten Phase der ersten Hälfte bekommen wir das Gegentor, das ein Geschenk von unserer Seite war. In der zweiten Hälfte hat uns Hoffenheim hoch gepresst, wir hatten nicht die Handlungsschnelligkeit, die es da braucht. Aber nach zehn, 15 Minuten haben wir das Spiel komplett in unsere Hand genommen. Hatten unglaublich viele Flanken, auch wenn die Flankenqualität nicht gut war. Die Hoffenheimer haben gefightet bis zum Schluss, so war es auch ein bisschen glücklich, dass wir noch das Tor machen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss dran geglaubt. Ich habe gemischte Gefühle, hätte gerne gewonnen.“

TSG-Trainer Pellegrino Matarazzo: „Ich finde es sehr schade, dass wir heute nur den Punkt mitnehmen. Die Jungs haben von Anfang bis Ende einen brutalen Spirit gezeigt, der Matchplan ist in der Anfangsphase gut aufgegangen. Die Jungs waren bereit zu leiden. Zum Schluss waren wir zu tief und hatten zu wenig Druck auf den jeweiligen Flankengeber. Ich will den Jungs aber keinen Vorwurf machen. Unter dem Strich war es wieder ein Schritt nach vorne, vor allem, was die Defensivleistung angeht.“

VfB-Torhüter Alexander Nübel: „Letzten Endes bin ich froh, dass wir noch Unentschieden gespielt haben, nachdem es lange 0:1 stand. Aber wir hatten uns mehr vorgenommen. Wir waren im letzten Drittel nicht konsequent, aber es war auch schwer, da der Gegner praktisch mit elf Mann hinten drin stand. Tief stehende Gegner – das ist jetzt ein Trainingspunkt, den wir angehen werden.“

VfB-Stürmer Ermedin Demirovic: „Am Ende fühlt es sich dann doch wie ein Sieg an, wenn du spät dann doch noch den Ausgleichstreffer erzielst nach der ganzen Arbeit, den ganzen Flanken, den ganzen Hereingaben, die wir nicht verwerten konnten. Die TSG Hoffenheim hat ein richtig gutes Spiel und uns das Leben schwer gemacht. Am Ende haben wir aber verdient den Ausgleich gemacht. Beim Nachschuss war ich nervöser als beim Elfmeter selbst. Vor dem Strafstoß habe ich die Seite gewechselt, was ich sonst nicht mache. Es war die falsche Entscheidung.“

VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth: „Am Ende war es ein hoch verdienter Punkt. Dennoch nehmen wir das Spiel mit gemischten Gefühlen. Wir wollten heute eine klare Kontur im letzten Drittel herstellen und das Spiel gewinnen. Das ist uns nicht gelungen, deshalb sind wir nicht glücklich. Es waren jetzt drei Gegner, die ähnlich gegen uns gespielt haben. Sie sind tief gestanden, es war schwer, die Lücken zu finden. Das 0:1 fällt in einer Phase, in der wir das Spiel in der Hand hatten. Diesem Rückstand sind wir dann hinterher gelaufen.

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