VfB Stuttgart: „Der Junge ist brillant“ – Florian Hellstern überragt für Greuther Fürth

Florian Hellstern freut sich über ein gelungenes Debüt für die Spielvereinigung Greuther Fürth.
IMAGO/Sportfoto Zink/Wolfgang Zink- 18-jähriger VfB-Keeper Florian Hellstern überzeugt bei Fürth-Debüt mit 1:1 in St. Pauli.
- Mehrere Paraden und große Ruhe: Er hielt Fürth nach dem 0:1 von Mathisen im Spiel.
- Chancen von Kaars sowie drei Abschlüsse von Ex-Fürther Hrgota parierte Hellstern.
- Kapitän Felix Klaus schwärmt und nennt die Leistung „Weltklasse“ – er traf zum 1:1.
- Trainer Heiko Vogel lobt Persönlichkeit und Vorsicht: „Der Junge ist brillant.“
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Es waren große Lobeshymnen, die Florian Hellstern nach dem 1:1-Auftaktremis der Spielvereinigung Greuther Fürth beim FC St. Pauli erreichten. Zuvor hatte der 18-jährige Nachwuchskeeper, der in dieser Spielzeit vom VfB Stuttgart nach Mittelfranken ausgeliehen ist, mit mehreren Paraden sowie seiner Ausstrahlung auf ganzer Strecke überzeugt.
Florian Hellstern begeistert Kapitän Felix Klaus
„Ich habe selten in jungen Jahren jemanden gesehen, der so viel Ruhe und Selbstsicherheit mitbringt. Er gibt uns einfach einen riesigen Halt. Und das mit seinen 18 Jahren, das ist krass“, lobte Kleeblatt-Kapitän Felix Klaus, der den 1:1-Ausgleich (52.) für seine Farben erzielt hatte. Auch vor dem Prädikat „Weltklasse“ scheute der Torschütze in Bezug auf die Leistung seines Keepers nicht zurück. Beim Treffer zum zwischenzeitlichen 0:1 durch Marcus Mathisen (46.) blieb Hellstern aus kurzer Distanz ohne Abwehrchance.

Kaum zu überwinden: Florian Hellstern gegen den FC St. Pauli
IMAGO/METELMANN PhotographieVom Gegentreffer wenig beeindruckt, hielt der U-19-Nationaltorhüter die Gäste im weiteren Verlauf der Partie im Spiel. Eine Kopfballchance von Martijn Kaars (68.) sowie gleich drei Abschlüsse des Ex-Fürthers Branimir Hrgota (75./82./89.) vereitelte der 18-Jährige. Bereits in Durchgang eins wusste Hellstern mit Paraden gegen Kaars und Ando zu glänzen.
Fürths Cheftrainer Heiko Vogel schrieb sich anschließend auf die Fahne, den Überflieger „auf der richtigen Flughöhe zu halten“. Ein überschwängliches Lob für seinen Schützling ließ sich der 50-Jährige dennoch nicht nehmen: „Die Persönlichkeit, die schon da ist, wird noch größer werden. Der Junge muss gesund bleiben, klar im Kopf. Aber da habe ich überhaupt keine Sorgen, der Junge ist brillant“, so Vogel.
Dass sich nach diesem Zweitliga-Debüt noch mehr Blicke auf den Stuttgarter richten dürften, scheint aktuell nicht zu umgehen. Sollte Florian Hellstern in den kommenden Partien eine ähnliche Performance an den Tag legen, wird auch die Kalkulation der richtigen Flughöhe für Trainer Vogel zur Mammutaufgabe werden. Klar ist, dass man sich sowohl in Fürth als auch in Bad Cannstatt auf ein großes Zukunftsversprechen freuen darf.

