VfB Stuttgart bei Juventus Turin
: „Dieser Abend wird noch lange in Erinnerung bleiben“

Der VfB gewinnt nach einer starken Leistung mit 1:0 beim italienischen Rekordmeister. Wir haben nach der Partie in Turin die Stimmen zum Spiel gesammelt.
Von
David Scheu
Stuttgart
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  • Der VfB bejubelt den späten Sieg in Turin. In der Bildergalerie sehen Sie weitere Eindrücke der Partie.

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  • Zahlreiche VfB-Fans haben sich am dritten Spieltag der Champions League auf den Weg ins etwa 430 Kilometer entfernte Turin gemacht.

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  • Im Vergleich zur 0:4-Niederlage gegen die Bayern am vergangenen Wochenende veränderte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß sein Team auf zwei Positionen.

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  • Maximilian Mittelstädt und Enzo Millot rückten für Ramon Hendriks und Fabian Rieder in die Startelf.

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  • Gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen italienischen Rekordmeister begann der VfB Stuttgart selbstbewusst und erspielte sich zahlreiche Chancen.

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  • Doch die Chancenverwertung des VfB ließ zu wünschen übrig. Ermedin Demirovic traf in der 29. Minute mit einem satten Schuss nur den Innenpfosten.

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  • Deniz Undav konnte in der 41. Minute nach einer schönen Hereingabe von Angelo Stiller nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball bekommen.

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  • Juventus Turin hingegen blieb in der gesamten ersten Hälfte erschreckend blass. Seltene Vorstöße verteidigte der VfB ohne große Mühe.

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  • Nach den ersten 45 Minuten konnte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß mit vielem zufrieden sein, nur nicht mit der Chancenverwertung seines Teams.

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  • Doch dann traf Deniz Undav für den VfB direkt mit dem ersten Abschluss nach dem Seitenwechsel (48. Minute). Doch die Freude des VfB hielt nicht lange an.

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  • Der VAR kassierte den Treffer ein. Der Grund: ein vermeintliches Handspiel von Deniz Undav bei der Ballannahme. Eine strittige Entscheidung.

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  • Anschließend zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins: der VfB spielte dominant, vergab aber mehrere Chancen. In der 61. Minute konnte Ermedin Demirovic seinen Abschluss aus etwa 14 Metern nicht gut genug platzieren.

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  • Wenige Augenblicke später fehlte Enzo Millot nach schönem Solo das nötige Glück im Abschluss.

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  • Im Anschluss kam Juventus Turin etwas besser ins Spiel. In der 79. Minute konnte Josha Vagnoman gerade noch so vor dem einschussbereiten Kenan Yildiz klären.

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  • Dann die riesige Chance für den VfB auf die Führung: Nach Foul an Anthony Rouault gab es nach Einschreiten des VAR Elfmeter für den VfB. Doch den Schuss von Enzo Millot parierte Juve-Keeper Mattia Perin (86. Minute).

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  • In der zweiten Minute der Nachspielzeit folgte dann doch noch die Belohnung für den VfB: Der eingewechselte El Bilal Touré traf nach schönem Zusammenspiel mit Enzo Millot zur 1:0-Führung – und zum Endstand.

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Der erste Sieg in dieser Saison in der Champions League ist da für den VfB Stuttgart, der sich durch den späten Treffer von El Bilal Touré zum 1:0 bei Juventus Turin für einen starken Auftritt belohnte. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war ein großartiges Spiel meiner Mannschaft, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wir hätten es uns vielleicht sogar ein bisschen leichter machen und früher in Führung gehen können. Wir sind richtig stolz. Es ist ein verdienter Sieg gegen eine Mannschaft, die in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat. Das hier war nicht alltäglich, sondern etwas ganz Besonderes.“

Juventus-Trainer Thiago Motta: „Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, der VfB hat uns Schwierigkeiten bereitet und hoch angegriffen. Wir haben es nicht geschafft, Geschwindigkeit in unser Spiel zu bekommen. Stuttgart hatte die Kontrolle und war physisch stark.“

VfB-Stürmer Ermedin Demirovic: „Wir haben alles im Griff gehabt und müssen eigentlich nur früher das Tor machen. Man hatte kurzzeitig das Gefühl, dass der Ball einfach nicht rein wollte. Es spricht für die Mannschaft und ihren Charakter, dass wir immer weiter daran geglaubt haben. Wir haben den Fußball auf den Platz gebracht, den wir immer auf den Platz bringen wollen. Mit Überzeugung, Spielwitz und Druck auf den Ball.“

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Ermedin Demirovic in Aktion.

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VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Das ist ein Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir sind auch nach dem nicht gegebenen Treffer im Rhythmus geblieben und haben es zum Schluss erzwungen. Der Sieg fühlt sich sehr gut an, da wir die Spielkontrolle hatten und den Gegner beherrscht haben. Da war es wichtig, dass wir heute etwas Zählbares mitnehmen konnten. Das macht die gute Leistung umso wertvoller. Das wird auch in 10, 20 Jahren noch in den Geschichtsbüchern des VfB landen.“