VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim
: „Wir hätten es verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen“

Nach dem 1:1 des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Carlos Ubina und David Scheu
Stuttgart
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  • War nicht zufrieden mit dem Ergebnis: VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.

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  • Wie schon in der Vorsaison haben viele VfB-Fans den kurzen Weg nach Sinsheim auf sich genommen. 13.000 bis 15.000 Stuttgarter sollen es im Stadion der Hoffenheimer gewesen sein. Die VfB-Spieler honorierten das bereits vor Spielbeginn.

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  • Auch die Fans der TSG machten auf sich aufmerksam.

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  • Im Spiel ging es für den VfB dann direkt ideal los: In der 9. Minute tauchte der VfB erstmals gefährlich vor dem Tor der TSG auf – und Nick Woltemade traf prompt zum 1:0 für die Stuttgarter.

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  • Vorausgegangen war eine schöne Kombination: Deniz Undav ließ einen Pass von Maximilian Mittelstädt durch die Beine und bereitete so das Tor ganz ohne Ballkontakt mit vor.

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  • In der 30. Minute hätte der VfB erhöhen können, vielleicht sogar müssen. Erst traf Atakan Karazor den Pfosten, ...

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  • ... dann scheiterten Nick Woltemade und ...

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  • ... Angelo Stiller aus kurzer Distanz am stark parierenden TSG-Keeper Luca Philipp.

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  • Winter-Neuzugang Finn Jeltsch gab für den VfB sein Startelfdebüt – und bekam in der 34. Minute gleich mal Szenen-Applaus, als er einen Konter der Hoffenheimer unterband. Auch sonst zeigte der 18-Jährige einen sehr reifen Auftritt.

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  • Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste der VfB dann noch zittern, als Andrej Kramaric für die TSG frei zum Abschluss kam.

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  • VfB-Torwart Alexander Nübel war aber zur Stelle.

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  • In der Halbzeit präsentierten die VfB-Fans Banner, die Bezug auf die Bundestagswahl nahmen – und auf die Präsenz der VfB-Fans in Sinsheim.

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  • In Hälfte zwei zunächst ein ähnliches Bild: Der VfB war dominant, kam zu Chancen, aber ließ sie weiterhin liegen. Wie hier Angelo Stiller, der in der 59. Minute erneut an TSG-Torwart Luca Philipp scheiterte.

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  • Der Mittelfeldstratege des VfB konnte es selbst kaum glauben.

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  • Und schließlich rächte sich die fahrlässige Chancenverwertung der Stuttgarter doch. Gift Orban traf nach einer unzureichend geklärten Flanke in der 74. Minute zum 1:1 für Hoffenheim.

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Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim 1:1 gespielt. Wie ordnen die Beteiligten das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir machen ein gutes Spiel und haben einfach verpasst, den Sack zuzumachen. Wir müssen das Spiel für uns entscheiden, diesen Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen. Wir haben genug Chancen gehabt, um das 2:0 zu erzielen. Der Punkt fühlt sich wie eine Niederlage an. Heute hätten wir es schon verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen.“

„Schlussendlich ist es sehr bitter.“ VfB-Torschütze Nick Woltemade hadert.

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TSG-Trainer Christian Ilzer: „Wir können sehr gut mit dem 1:1 leben. In der ersten halben Stunde haben uns die Stuttgarter vor große Aufgaben gestellt. Nach der Pause haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen und es ist besser geworden. Am Ende hatten wir sogar die Chance, das Spiel noch zu gewinnen.“

VfB-Spieler Nick Woltemade: „Wir haben viele Chancen kreiert, waren gut drin im Spiel, haben viel initiiert. Wenn wir das 2:0 schießen, brennt hier nichts mehr an. Ein Gegentor kann immer mal passieren. Schlussendlich ist es sehr bitter.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber das Ergebnis ist enttäuschend. Das 1:1 sind zwei verlorene Punkte. Ich muss der Mannschaft dennoch ein Kompliment machen. Sie war sofort im Spiel, es war nichts von Verunsicherung zu spüren. Das einzige Manko diesmal waren die vielen vergebenen Torchancen.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.

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