VfB in der Europa League
: „Greatest Hitz“ – so feiert die Schweizer Presse den FC Basel

Der VfB Stuttgart leckt seine Wunden, in der Schweiz dagegen ist der Jubel nach dem 2:0 des FC Basel über den deutschen Pokalsieger groß. Die Presse feiert vor allem zwei Spieler.
Von
Dirk Preiß
Stuttgart
  • Der Basler Keeper Marwin Hitz nach dem gehaltenen Elfmeter gegen Ermedin Demirovic im Spiel gegen den VfB Stuttgart.

    Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
  • Die beiden Trainer begrüßten sich vor dem Anpfiff herzlich: Sebastian Hoeneß (rechts) und Ludovic Magnin.

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  • Feurige Atmosphäre von Beginn an.

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  • Die Startelf.

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  • Der VfB wurde kalt erwischt. Bereits in der 3. Minute erzielte Albian Ajeti das 1:0 für Basel.

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  • Badredine Bouanani und seine Teamkollegen kamen nur schwer in die Partie.

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  • In der 18. Minute hatte der VfB Glück, als ein Schuss von Philip Otele am Pfosten landete. Alexander Nübel wäre geschlagen gewesen.

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  • Erst danach wurde der VfB stärker. Zunächst vergab Ermedin Demirovic in der 27. Minute eine sehr gute Kopfballchance . . .

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  • . . . dann scheiterte der Stürmer in der 36. Minute per Elfmeter an Keeper Marwin Hitz.

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  • Kurz vor der Pause hatte Basel dann noch drei gute Chancen. Doch sowohl Torschütze Ajeti, Leo Leroy wie auch Xherdan Shaqiri ließen die Möglichkeiten ungenutzt. Es blieb beim 1:0 in ersten Durchgang.

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  • Der VfB kam gut aus der Kabine, Jamie Leweling machte über seine linke Seite viel Betrieb.

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  • In der 58. Minute scheiterte Chema erneut mit einem Kopfball an Hitz.

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  • Der VfB hatte deutlich mehr Ballbesitz und auch einige Chancen, Tiago Tomás vergab den nächsten Hochkaräter in der 81. Minute.

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  • Und so kam es, wie es kommen musste. In der 84. Minute . . .

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  • . . . machte Basel durch Moritz Broschinski das 2:0 und den Deckel drauf auf das Spiel.

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Das war nix – der VfB Stuttgart hat das zweite Spiel der Europa League in dieser Saison 0:2 beim FC Basel verloren. Oder anders gesagt: Die Schweizer waren den Stuttgartern zwar über weite Teile der Partie unterlegen, hatten am Ende aber eben auch die spielentscheidenden Situationen zu ihren Gunsten.

Das verzückt auch die Schweizer Presse – ein Überblick über die Schlagzeilen am Tag danach:

Der „Blick“ feiert vor allem Torhüter Marwin Hitz und titelt: „Greatest Hitz“. Weiter heißt es: „Wie Hitz den stark getretenen Penalty pariert, ist trotzdem Extraklasse.“ Der frühere Augsburger und Dortmunder Keeper hatte den Strafstoß gegen Ermedin Demirovic gehalten, so die Basler 1:0-Führung gerettet. Da Hitz bereits 38 Jahre als ist, schrieb der „Blick“ auch: „Er ist wie guter Wein.“ Also: Je älter, desto besser.“ Der FCB-Trainer Ludovic Magnin sagte gar: „Wir hatten Jesus im Tor.“

Die „Basler Zeitung“ feiert ebenso den Torhüter: „Marwin Hitz wird zum Helden.“ Aber auch Routinier Xherdan Shaqiri bekommt viel Lob: „Hitz hext und Shaqiri zaubert“, heißt es. Oder: „Und dann packt Shaqiri den Zauberstab aus.“

Die Schweizer TV- und Rundfunkanstalt SRF schreibt auf ihrer Homepage: „Starker FCB schlägt Stuttgart.“ Und lobt generell die Leistung der Schweizer. In der ersten Spielhälfte habe der FC Basel gar „brilliert“. Das 2:0 von Moritz Broschinksi (nach Vorarbeit von Shaqiri) sei „der passende Schlusspunkt hinter einen großen Basler Fussball-Abend“ gewesen.

Nach lokale Nachrichtenportal „baseljetzt.ch“ titelt derweil: „Hitz hext den FCB zur magischen Nacht“. Die Basler hätten den VfB „sensationell“ geschlagen. Die Newsseite „bluewin.ch“ schreibt: „FCB schlägt Stuttgart dank den überragenden Hitz und Shaqiri.“ Und: „Basel verzaubert den St. Jakob-Park.“ Eine „magische Nacht“ sei es gewesen.

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