VfB in der Champions League
: Zum Duell gegen YB – diese Schweizer spielten schon für den VfB

An diesem Mittwoch empfängt der VfB Stuttgart in der Champions League das Team der Young Boys Bern. Die schwäbisch-schweizerische Fußballgeschichte lebt aber vor allem von den zahlreichen Eidgenossen im VfB-Trikot.
Von
Dirk Preiß
Stuttgart
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  • Marco Streller (li.) und Ludovic Magnin feiern die Meisterschaft 2007. Welche Schweizer haben noch für den VfB Stuttgart gespielt? Wir zeigen sie alle in unserer Bildergalerie.

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  • Fabian Rieder spielt seit dem vergangenen Sommer für den VfB. Der 22-Jährige ist von Stade Rennes ausgeliehen. Vor dem Wechsel nach Frankreich im Sommer 2023 spielte Rieder jahrelang für Young Boys Bern.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Der Rechtsverteidiger ist ein Eigengewächs des FC St. Gallen. Im Sommer 2023 kam der 22-Jährige zunächst auf Leihbasis zum VfB, ein Jahr später wurde Leonidas Stergiou fest verpflichtet.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Nicolas Glaus kam 2021 vom FC Basel zum VfB, gehörte zum Kader der zweiten Mannschaft. Im Sommer 2023 wechselte er zum Grashopper Club Zürich. Derzeit spielt er für den FC Schaffhausen.

    Pressefoto Baumann/Pressefoto Baumann
  • Gregor Kobel startete seine Karriere beim Grashopper Club Zürich. Von dort ging es nach Hoffenheim. Der VfB lieh den Torhüter 2019 von der TSG aus, verpflichtete ihn ein Jahr später fest, im Sommer 2021 zog der heute 27-Jährige weiter zu Borussia Dortmund.

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  • Steven Zuber spielte im ersten Halbjahr 2019 für den VfB, war von der TSG Hoffenheim ausgeliehen. Nach diesem halben Jahr – der VfB stieg ab – endete die Stuttgarter Zeit Zubers schon wieder. Über Hoffenheim ging es für den heute 33-Jährigen zu Eintracht Frankfurt und 2021 zu AEK Athen, wo er noch immer spielt.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Anto Grgic kam 2016 vom FC Zürich zum VfB, blieb zwei Jahre. Dann wechselte der heute 28-Jährige zum FC Sion. Aktuell spielt er beim schweizerischen Tabellenführer FC Lugano.

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  • In der Saison 2010/2011 spielte Philipp Degen für den VfB. Der Rechtsverteidiger war eine Leihgabe des FC Liverpool. Nach seiner Stuttgarter Zeit spielte der heute 41-Jährige noch für den FC Basel. Heute ist er Spielerberater.

    Pressefoto Baumann/Alexander Keppler
  • Ludovic Magnin kam 2005 von Werder Bremen zum VfB und blieb fünf Jahre lang. 2007 wurde der Linksverteidiger mit den Stuttgartern Meister. Er ging 2010 zum FC Zürich, wo er 2012 seine Karriere beendete. Heute ist er Trainer.

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  • Vom Jahresbeginn 2004 bis Sommer 2007 stand Marco Streller beim VfB unter Vertrag, war zwischendurch ein halbes Jahr an den 1. FC Köln ausgeliehen. In seiner letzten Saison in Stuttgart wurde er mit dem VfB Meister. Er ging dann zurück zum FC Basel, ehe er 2015 seine Laufbahn beendete.

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  • Hakan Yakin kam im Januar 2004 zum VfB – und ging im Januar 2005 wieder. Zunächst zu Galatasaray Istanbul, dann zu den Young Boys Bern. Beim AC Bellinzona beendete er 2013 seine Karriere. Heute ist er 47 Jahre alt.

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  • Diego Benaglio kam 2002 zum VfB und blieb bis 2005. Dann wechselte der Torhüter nach Portugal, ehe er 2008 zum VfL Wolfsburg kam und Deutscher Meister wurde. Seine Karriere beendete der heute 41-Jährige 2020 bei AS Monaco.

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  • Murat Yakin, heute Nationaltrainer der Schweiz, spielte in der Saison 1997/1998 für den VfB, wechselte dann zu Fenerbahce Istanbul. 1. FC Kaiserslautern und FC Basel waren dann weitere Karrierestationen bis zum Ende der Laufbahn 2006.

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  • 1996 kam Sébastien Fournier zum VfB, ein Jahr später verließ er Stuttgart und ging zum Servette FC nach Genf, wo er bis zu seinem Karriereende 2004 spielte.

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  • Im Sommer 1992 kam Adrian Knup vom FC Luzern zum VfB Stuttgart. 1994 ging der Stürmer zum Karlsruher SC. 1998 beendete er beim FC Basel seine Laufbahn.

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  • René Deck spielte in der Zweitligasaison 1975/1976 für den VfB. Der Torhüter wechselte danach zum FC Winterthur, für den er bis 1980 spielte.

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  • Christian Gross löste im Dezember 2009 Markus Babbel als Cheftrainer des VfB ab. Nicht einmal ein Jahr danach musste er im Herbst 2010 gehen. Er coachte danach Young Boys Bern, Al-Ahli und den FC Schalke 04.

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  • Helmut Benthaus führte den VfB 1984 zur ersten Meisterschaft in der Bundesliga. Schon vier Jahre zuvor erlangte er die Staatsbürgerschaft der Schweiz, nachdem er von 1965 für den FC Basel Spielertrainer und Trainer gewesen war. Nach seiner Zeit beim VfB ging er nach Basel zurück. Ursprünglich stammt Benthaus aus Herne.

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Der Profifußball ist ein globales Geschäft – das weiß man seit Ewigkeiten auch beim VfB Stuttgart. Kickers aus zahlreichen Ländern standen schon bei den Weiß-Roten unter Vertrag. Aber: Keine andere Nation ist in der Geschichte des Clubs so stark vertreten wie die Schweiz.

Wenn an diesem Mittwochabend (21 Uhr) der VfB in der Champions League auf Young Boys Bern trifft, ist das also ein guter Anlass, auf die schwäbisch-schweizerischen Beziehungen der vergangenen Jahrzehnte zu schauen.

15 Profis aus der Schweiz haben schon das VfB-Trikot getragen, einige von ihnen sehr erfolgreich. Und auch im aktuellen Kader der Stuttgarter ist das Nachbarland vertreten – durch Leonidas Stergiou und Fabian Rieder.

Wer sind die anderen? Und: Welche Trainer mit Schweizer Pass standen schon an der Seitenlinie? Wir haben den Überblick in unserer Bildergalerie. Viel Spaß damit!

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Freitag um 11.00 Uhr
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