VfB gegen den Hamburger SV
: VfB setzt sich souverän mit 4:0 gegen den HSV durch

Der VfB Stuttgart empfing am Sonntagabend den Hamburger SV. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß zeigte eine blitzsaubere Vorstellung und gewann ohne Probleme.
Von
red/sid
Stuttgart
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  • Der VfB hatte gegen den HSV alles im Griff und konnte über vier Tore jubeln.

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  • Der VfB mit Trainer Sebastian Hoeneß empfing am Sonntag ...

    Baumann/Julia Rahn
  • ... den Hamburger SV mit Trainer Merlin Polzin.

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  • Vor der Partie sorgten die VfB-Fans mit einer tollen Choreo für Gänsehaut.

    Baumann/Volker Mueller
  • Chema Andrés ersetzte Kapitän Atakan Karazor, der wegen einer Gelbsperre fehlte.

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  • Der VfB kontrollierte die Partie von Anfang an und ging in Minute 21 nach einem starken Angriff durch Angelo Stiller in Führung.

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  • Das Heimteam blieb am Drücker. Der Lohn folgte durch das 2:0 von Chris Führich (32. Minute).

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  • Stuttgart behielt weiter den Durchblick ...

    Marijan Murat/dpa
  • ... und hätte durch Deniz Undav in der 44. Minute beinahe bereits das 3:0 erzielt. Sein freier Schuss wurde aber im letzten Moment abgeblockt. So blieb es beim 2:0 nach den ersten 45 Minuten.

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  • Der VfB kam gut aus der Kabine und hatte gleich mehrere gute Möglichkeiten, darunter Möglichkeiten von Maxi Mittelstädt und Chris Führich.

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  • In der 56. Minute war es dann aber soweit. Mittelstädt zog aus der Distanz ab, der abgefälschte Schuss schlug unhaltbar ein. 3:0.

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  • Nur drei Minuten später hätte Mittelstädt fast seinen Doppelpack geschnürt. Sein Freistoß prallte an die Latte.

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  • Ermedin Demirovic traf in der 66. Minute zum vermeintlichen 4:0 – doch sein Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung von Vorlagengeber Deniz Undav wieder einkassiert.

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  • Der VfB um Jamie Leweling hatte weiterhin alles im Griff und spielte sehr gefällig.

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  • Deniz Undav wollte unbedingt sein Tor – und verschoss in der 82. Minute einen Elfmeter.

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  • Der eingewechselte Bilal El Khannouss traf in der 79. Minute noch den Pfosten, in der 86. Minute lochte er dann aber zum 4:0-Endstand ein.

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spielfreudiger VfB Stuttgart hat im engen Kampf um die Champions League ein deutliches Zeichen gesetzt. Nach dem Dämpfer gegen Borussia Dortmund gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Aufsteiger Hamburger SV verdient mit 4:0 (2:0), schob sich in der heißen Saisonphase auf Rang drei vor und baute den Vorsprung vor dem Fünften Bayer Leverkusen auf vier Punkte aus.

Angelo Stiller brachte den klar überlegenen VfB in Führung (22.). Chris Führich gelang vor 60.000 Zuschauern das 2:0 (32.). Maximilian Mittelstädt erhöhte (56.), Joker Bilal El Khannouss (86.) besorgte den Endstand. Der Sieg hätte noch deutlich höher ausfallen können, Deniz Undav schoss noch einen Foulelfmeter nach Videobeweis über das Tor (82.).

Volle Offensive beim VfB

Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) stehen die Schwaben vor der großen Herausforderung beim FC Bayern, Undav wird dem VfB dort wegen seiner fünften gelben Karte fehlen. Der HSV blieb zwar auch im vierten Spiel in Serie sieglos, liegt aber vor dem brisanten Nordderby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Werder Bremen immer noch sechs Zähler vor dem Relegationsplatz.

Hoeneß setzte nach dem bitteren 0:2 gegen den BVB auf volle Offensiv-Power. Er brachte in der Startelf Jamie Leweling und Ermedin Demirovic. Dazu sollten Undav und Führich für die nötige Gefahr sorgen. Beim HSV fehlten die angeschlagenen Luka Vuskovic und Albert Sambi Lokonga sowie Miro Muheim (Rotsperre).

Sehenswerter Angriff zum 1:0

Der VfB startete entsprechend druckvoll. Undav, mit 18 Toren treffsicherster deutscher Angreifer der Liga, hatte die erste Chance (10.), traf den Ball aber nicht voll. Als der HSV die Partie etwas offener gestaltete, schlug der VfB eiskalt zu. Einen sehenswerten Angriff über Undav und Leweling schloss Stiller überlegt ab.

Der HSV blieb zunächst dran. Ransford Königsdörffer traf nur das Außennetz. Ein leichtfertiger Ballverlust von Albert Grönbaek verhalf dem VfB aber zum 2:0. Undav mit Hackenvorlage und Demirovic brachten Führich in Schussposition, der Nationalspieler ließ sich nicht lange bitten.

Stuttgart weiter spielfreudig

Stuttgart hatte nun alles im Griff. Demirovic, erneut Führich und Undav verpassten in aussichtsreicher Position aber eine Vorentscheidung. Kurz nach dem Wechsel war es dann erneut Demirovic, der eine dicke Möglichkeit liegen ließ.

Mittelstädt und Führich scheiterten zudem an Daniel Heuer Fernandez. Doch ein abgefälschter Weitschuss von Mittelstädt sorgte schließlich für Klarheit. Danach hatte der HSV Glück, dass sich der VfB bei weiteren Chancen großzügig zeigte.

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