Stadionsprecher des VfB Stuttgart
: Spruch von Holger Laser sorgt für Diskussionen

Der Trainingsauftakt des VfB Stuttgart war eine stimmungsvolle Angelegenheit. Diskutiert wurde im Anschluss daran dennoch – über einen Spruch des Stadionsprechers Holger Laser. Dieser hat sich nun gegenüber unserer Zeitung dazu geäußert.
Von
red
Stuttgart
  • Der offizielle Trainingsstart des VfB war stimmungsvoll, im Anschluss gab es aber auch Diskussionen.

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  • 4000 Fans haben an diesem Montag den Weg in das Robert-Schlienz-Stadion gefunden, ...

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  • ... wo der VfB zum Showtraining geladen hatte.

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  • Trainer Hannes Wolf konnte allerdings nicht alle seine Spieler um sich versammeln.

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  • So fehlten unter anderem Mitch Langerak und Takuma Asano, die aufgrund von Länderspieleinsätzen noch Urlaub haben und erst später zur Mannschaft stoßen.

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  • Dafür waren die beiden bisher verpflichteten Neuzugänge Orel Mangala ...

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  • ... und Anastasios „Tassos“ Donis dabei.

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  • Mit den lediglich 16 Spielern, darunter Keeper Jens Grahl, absolvierte Wolf eine leichte Einheit, bei der der Spaß im Vordergrund stand.

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  • Auch Präsident Wolfgang Dietrich war zugegen. „Ich freue mich auf eine anspruchsvolle und spannende Saison!“, rief er den VfB-Fans entgegen.

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  • Anastasios Donis erhielt Anweisungen von Trainer Wolf.

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  • Anastasios Donis war voll auf den Ball fokussiert.

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  • Timo Baumgartl beim Training.

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  • Daniel Ginczek auf dem Rasen.

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  • Die Fans erhielten zum Saisonstart Unterschriften ihrer Stars wie von Hannes Wolf, ...

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  • ... ein Selfie mit Daniel Ginczek, ...

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  • ... Jens Grahl, ...

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  • ... Josip Brekalo, ...

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  • ... Timo Baumgartl ...

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  • ... oder mit Neuzugang Orel Mangala.

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Stuttgart - Der offizielle Trainingsstart des VfB Stuttgart am Montagabend war ein stimmungsvoller Auftakt in die neue Bundesligasaison. 4000 Fans jubelten der Mannschaft zu, diskutierten über vorhandene und noch fehlende Neuzugänge und begutachteten die neuen Trikots. So weit, so gut – doch manch ein Beobachter hatte im Stuttgarter Schlienzstadion auch Misstöne ausgemacht.

Stadionsprecher Holger Laser hatte der Reihe nach alle Spieler vorgestellt. Als Tobias Werner an der Reihe war, zog Laser den Offensivspieler wegen dessen Urlaubsbräune auf – und fügte an: „. . . obwohl, dein Nebenmann ist ein bisschen brauner geworden.“ Das Pikante an der Sache: Neben Werner stand einerseits zwar Anastasios Donis, auf der anderen Seite aber auch der Ghanaer Hans Nunoo Sarpei. Weshalb im Netz eine Diskussion darüber begann, ob dieser Satz womöglich rassistische Züge trug.

Wie wird der Verein sich in der 1. Bundesliga schlagen? Wie blicken die Fans der Saison entgegen? Das haben wir beim Trainingsauftakt die Zuschauer gefragt:

Der VfB als „Familie“

Das sei ganz und gar nicht der Fall gewesen, versicherte am Tag danach Holger Laser und bedauerte es, sollte seine Aussage Platz für andere Interpretationen gelassen haben. „Sollte das falsch rübergekommen sein, entschuldige ich mich dafür“, sagte der Moderator. Er habe allerdings gar nicht Sarpei gemeint, sondern Donis. Dieser soll sich bereits vor dem öffentlichen Auftritt mit Werner über eben jene Urlaubsthematik lachend unterhalten haben. Wie zum Beweis für diese These veröffentlichte Sarpei am Dienstagmittag ein Foto, das ihn vor der Geschäftsstelle des VfB zeigt – mit Holger Laser im Arm. Das Zitat darunter: „Ich poste dieses Bild, um unsere Beziehung zu zeigen . . . wir sind eine Familie.“

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