Netzreaktionen zum VfB-Sieg
: „Nicht schön, aber sehr wichtig! Immer weiter!“

Der VfB Stuttgart schlägt in der Europa League Feyenoord Rotterdam dank einer starken Schlussphase. Die Fans hadern lange mit der Leistung ihrer Mannschaft – um am Ende doch zu jubeln.
Von
Gülay Alparslan
Stuttgart
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  • Deniz Undav bejubelt seinen Treffer zum 2:0.

    Baumann/Julia Rahn
  • Vor der Partie gab es eine Choreo.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • In Halbzeit eins ging es hart zur Sache. Torraumszenen blieben Mangelware.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die beste Chance in den ersten 45 Minuten für den VfB hatte Deniz Undav. Sein Schuss ging jedoch übers Tor.

    Baumann/Julia Rahn
  • Nach der Pause dauerte es bis zur 59. Minute, bis der VfB erneut gefährlich vors Tor der Gäste kam. Bilal El Khannouss nahm aus 17 Metern mit rechts Maß aufs rechte Eck, doch Torwart Timon Wellenreuther war zur Stelle und lenkte den Ball um den Pfosten.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Zehn Minuten später Doppelchance für den VfB. Nach Steckpass von Chema Andrés hatte Deniz Undav nur noch Timon Wellenreuther vor sich, scheiterte aber beim Rechtsschuss aus der Drehung am Feyenoord-Keeper. Anschließend machte er den zweiten Ball fest und chippte diesen zum zweiten Pfosten, wo Jamie Leweling das Leder per Kopf links am Tor vorbei setzte.

    IMAGO/Pro Shots
  • Neuzugang Bilal El Khannouss erlöste den VfB in der 84. Minute schließlich. Nach einer Flanke von Lorenz Assignon nickte der Mittelfeldspieler zur 1:0-Führung ein.

    IMAGO/Pressefoto Baumann
  • Mit einem Konter machten die Schwaben in der 90. Minute den Deckel auf die Partie und erhöhten auf 2:0. Deniz Undav musste den Ball nach Zuspiel von Chris Führich nur noch ins leere Tor einschieben.

    Baumann/Julia Rahn
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Am Donnerstagabend hatte der VfB Stuttgart den Tabellenführer der niederländischen Eredivisie, Feyenoord Rotterdam, unter der Leitung von Trainer Robin van Persie, zu Gast. Schon lange vor Anpfiff war die Stimmung bei den Fans euphorisch. Das Europa-League-Spiel entschied der VfB Stuttgart am Ende mit 2:0 für sich.

Fußballerisch verlief die Partie allerdings über weite Strecken eher zäh – für echte Spannung sorgten beide Teams selten, klare Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Die Tore fielen erst sehr spät: Bilal El Khannouss traf in der 84. Minute, Deniz Undav legte in der 90. Minute nach. Lange Zeit mussten die Fans zittern, bevor sie den Sieg ihres Teams feiern konnten.

Die Feyenoord-Fans sorgten schon Stunden vor dem Spiel für Stimmung. Auf dem Weg zum Stadion zündelten sie reichlich Pyrotechnik.

Im Stadion selbst blieb die Stimmung unter den Fans gut gelaunt, wenn auch nicht gänzlich ohne Zwischenfälle.

Gegen spielstarke Niederländer gingen die Jungs von Sebastian Hoeneß zwar engagiert in Zweikämpfe, wirkten aber nicht entschlossen genug. Nicht nur in der MHP-Arena, auch vor den Bildschirmen verfolgten die Anhänger das Europa-League-Duell gespannt. In der ersten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, aber zäh.

„Ist das unser schlechtestes Saisonspiel bisher?“, fragte sich dieser Fan.

„Wir haben so ne Qualität und spielen so ne Scheiße. Offensiv geht wie so oft nichts und jetzt pennt auch die Defensive“, schrieb etwa dieser Fan.

Und auch dieser Fan beklagte die spielerische Qualität des VfB in der Europa League.

Dieser Fan erwartete von Trainer Hoeneß, dass er seine Mannschaft in der Halbzeitpause endlich richtig wachrüttelte.

Sicherlich nicht der einzige Fußballfan, der die Partie am Donnerstagabend als ermüdend empfand.

In der zweiten Halbzeit machten sich bei den VfB-Fans langsam Zweifel breit, ob sie in der Europa League überhaupt noch einmal gewinnen würden.

In der 84. Minute sorgte Bilal El Khannouss schließlich für die lang ersehnte Erlösung.

Deniz Undav machte in der 90. Minute mit dem 2:0 den Deckel drauf und besiegelte damit den Sieg – die Fans jubelten.

Schön anzusehen war das Spiel nicht, doch am Ende sprach der Sieg für den VfB.

Für den VfB Stuttgart geht es am Sonntag (9. November) in der Bundesliga weiter. Dann ist der FC Augsburg zu Gast in der MHP-Arena. Anpfiff ist um 17.30 Uhr.

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