: Undav schießt Siegtreffer – „Das sieht Nagelsmann nicht gerne“
Der VfB Stuttgart gewinnt souverän gegen Bayer Leverkusen. Die Fans sind begeistert – hadern aber mit der Schiedsrichter-Entscheidung nach einem harten Einsteigen gegen Angelo Stiller.
Deniz Undav trifft zum 3:1 für den VfB Stuttgart: „Zehn Minuten später hätte er das nicht mehr geschafft.“
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Im Topspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen geht es an diesem Samstag um weit mehr als nur drei Punkte – das weiß auch VfB-Coach Sebastian Hoeneß.
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Champions-League-Druck pur: Auch der Leverkusener Trainer Kasper Hjulmand kennt die Bedeutung dieses Duells im Rennen um die Königsklasse.
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Traumstart für die Werkself von Bayer Leverkusen: Aleix García trifft schon nach 34 Sekunden zur frühen Führung für sein Team.
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Emotionen direkt an der Seitenlinie - B04-Coach jubelt über den Blitzstart seiner Mannschaft.
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Der VfB antwortet jedoch früh: Ermedin Demirović trifft nach starkem Zusammenspiel zum schnellen 1:1-Ausgleich.
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Chris Führich zieht mit Tempo bis zur Grundlinie durch und legt den Ball scharf in die Mitte – beinahe die VfB-Führung.
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Angelo Stiller (VfB) bleibt nach dem harten Treffer im Strafraum zunächst liegen,...
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...beißt sich aber durch und macht weiter.
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Deniz Undav sucht immer wieder aus der Distanz den Abschluss, findet gegen die kompakte Leverkusener Defensive aber bislang keine Lücke.
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Ermedin Demirović bleibt der auffälligste Stuttgarter in der Offensive und sorgt immer wieder für Gefahr – zum zweiten Treffer reicht es bislang aber noch nicht.
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Kurz vor der Halbzeitpause bringt ein Foul von Tapsoba an Demirović den VfB auf den Punkt. Maxi Mittelstädt übernimmt die Verantwortung und verwandelt den Elfmeter eiskalt zur 2:1-Führung.
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Mit der knappen 2:1-Führung geht es dann auch in die Halbzeitpause – ein Spiel, das völlig offen bleibt und in beide Richtungen kippen kann.
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Sebastian Hoeneß scheint in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der VfB kommt mit viel Energie zurück und legt direkt nach Wiederanpfiff nach: Deniz Undav erhöht in der 58. Minute auf 3:1 für Stuttgart.
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Trainer Sebastian Hoeneß zeigt sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.
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Mit einem klaren 3:1-Sieg hat sich der VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen gute Chancen auf die Champions League gesichert. Dabei hatte das Bundesligaspiel ziemlich wild begonnen.
Schon in den ersten fünf Minuten fielen zwei Tore. Das zehrte an den Nerven der VfB-Fans, die bereits nach 34 Sekunden den ersten Gegentreffer verkraften mussten. Doch schon nach fünf Minuten glichen die Stuttgarter wieder aus. Es war ein verrückter Start.
Unverständlich war für die Fans, dass der harte Einsatz von Edmond Tapsoba gegen Angelo Stiller keine Konsequenzen hatte. Mit gestrecktem Bein grätschte Tapsoba in der 21. Minute rein, bevor Stiller schießen konnte. Er traf zwar zunächst den Ball, aber dann auch Stiller unterhalb des Knies mit der Sohle. Der VAR prüfte – aber es gab weder Elfmeter noch eine Karte.
Kurz darauf drehte der VfB das Spiel und legte nach 45 Minuten noch einen drauf: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit prüfte der Schiedsrichter ein Foul an Ermedin Demirovic im Strafraum. Wieder war Tapsoba beteiligt. Dieses Mal gibt es Elfmeter. Maximilian Mittelstädt trat an und traf. Dafür wurde der Außenverteidiger gefeiert:
Ein Sonderlob bekam auch Undav. Bis zur 58. Minute war fast nichts zu sehen vom Stürmer. Dann stand er plötzlich im Strafraum nach einer Flanke von Jamie Leweling genau richtig und traf zum 3:1. Einen Seitenhieb auf Julian Nagelsmann konnten sich die Fans nicht verkneifen:
Mit dem Sieg hat der VfB Stuttgart nun drei Punkte mehr als Leverkusen auf dem Konto. Der letzte Spieltag wird entscheiden, wer in der Königsklasse spielen darf.
Am kommenden Samstag (16. Mai) trifft der VfB Stuttgart im „Deutsche Bank Park“ auf Eintracht Frankfurt. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Dann hat der VfB die Chance, die Champions-League-Teilnahme perfekt zu machen.