Fan-Reaktionen zu VfB-Sieg
: „Die Antwort auf dem Platz zu geben, ist immer noch das Beste“

Der VfB Stuttgart feiert in der Europa League gegen die Go Ahead Eagles einen wichtigen Auswärtssieg und macht einen großen Schritt in Richtung K.o.-Phase. Das sagen die VfB-Fans auf X.
Von
Philip Kearney
Stuttgart
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  • Freude auf der einen, Frust auf der anderen Seite.

    Federico Gambarini/dpa
  • Der VfB Stuttgart bestimmte von Beginn an das Spiel, Jamie Leweling setzte sich gegen Mats Deijl durch.

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  • Dynamisch geht es weiter: El Khannouss (links) im Zweikampf mit Kenzo Goudmijn.

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  • Der VfB-Fanblock bleibt wohl leer: Die Ultras reisten vor Spielbeginn ab – wegen eines Vorfalls mit der Polizei.

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  • Atakan Karazor und Calvin Twigt liefern sich ein Duell um den Ball.

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  • Der frühe Druck des VfB zahlt sich aus: Bereits in der 20. Minute netzt Jamie Leweling zum 0:1 ein.

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  • Jubel nach dem 0:1: Torschütze Jamie Leweling (r) klatscht mit El Khannouss (l) ab.

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  • Auch Trainer Sebastian Hoeneß dürfte zufrieden sein mit der Leistung seines Teams.

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  • Wird das sein Abend? Jamie Leweling trifft in der 35. Minute zum 2:0 und baut die VfB-Führung aus.

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  • Mit einem komfortablen Polster geht der VfB Stuttgart dank seiner starken Offensive in die Halbzeitpause.

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  • Chancenlos: Die Go Ahead Eagles müssen zusehen, wie der VfB Stuttgart das Spiel bestimmt. Selbst nach Beginn der zweiten Halbzeit ist nicht mal ein Schuss aufs Tor der Stuttgarter zu sehen.

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  • Selbst das Go-Ahead-Maskottchen kann der Mannschaft von Melvin Boel nicht helfen. Der VfB Stuttgart bleibt deutlich überlegen.

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  • Bilal El Khannouss erhöht in der 59. Minute auf 0:3 für den VfB – und die Eagles scheinen zu schlafen.

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  • VfB-Keeper Alexander Nübel ist an diesem Abend kaum gefordert und muss nur selten eingreifen.

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  • Hitzige Diskussion mit Schiedsrichter Mohammed Al-Hakim – inklusive Geplänkel zwischen Victor Edvardsen (Go Ahead Eagles) und Angelo Stiller (VfB Stuttgart).

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  • Schiedsrichter Mohammed Al-Hakim zeigt Victor Edvardsen (Go Ahead Eagles) die Gelbe Karte – gegen die Schlussphase häufen sich die Verwarnungen.

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  • Badredine Bouanani (VfB Stuttgart) erzielt in der 90. Minute nach einem Pass von Lorenz Assignon den Treffer zum 0:4.

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Der VfB Stuttgart hat am Donnerstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung K.o.-Phase der Europa League gemacht. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gewann beim amtierenden niederländischen Pokalsieger Go Ahead Eagles aus Deventer mit 4:0. Die Tore für die Gäste erzielten Jamie Leweling (x2), Bilal El Khannouss und Badredine Bouanani.

Überschattet wurde der Sieg von unschönen Szenen vor dem Spiel. Eine Personenkontrolle der mit Bussen angereisten VfB-Ultras durch die niederländische Polizei geriet nicht zuletzt wegen des aggressiven Auftretens der mit Schlagstöcken bewaffneten Polizisten außer Kontrolle.

Das veranlasste den Bürgermeister der Stadt Deventer, Ron König, dazu, für alle Insassen der Busse ein Betretungsverbot für das komplette Stadtgebiet auszusprechen, woraufhin die Busse umkehrten und die Fans die Heimreise antraten. Die VfB-Fans im Netz solidarisierten sich mit den Ultras – und verurteilten das Vorgehen der Polizei und die Entscheidung des Bürgermeisters.

Auf dem Platz gab die Mannschaft die passende Antwort – und ging in der 20. Minute nach erfolgreichem Pressing und einer schönen Kombination durch Jamie Leweling in Führung. Die Fans waren begeistert.

Und durften vor der Pause ein zweites Mal jubeln. Wieder hieß der Torschütze Jamie Leweling – diesmal lief der Flügelspieler einen Ein-Mann-Konter und vollendete überlegt ins kurze Eck. Dafür wurde er von den VfB-Fans (zurecht) gefeiert.

VfB-Präsident Alexander Wehrle gab in der Halbzeit ein TV-Interview – und stellte sich dort klar hinter die Fans. Wehrle scheute dabei nicht mit Kritik an der Polizei und dem Bürgermeister – und bekam dafür jede Menge Zuspruch im Netz.

Nach einer Stunde sorgte Bilal El Khannouss für die Entscheidung. Auf Zuspiel von Deniz Undav vollendete der Zehner gekonnt per Flachschuss – und sorgte für erneuten Jubel bei den Anhängern der Weiß-Roten.

Kurz nach dem Tor war plötzlich ein Feuerwerk außerhalb des Stadions zu hören und zu sehen. Wer dahinter steckte, war zunächst unklar – später stellte sich heraus, dass es es sich um Fans der Eagles handelte. Wer auf dem Feld ein Feuerwerk abbrannte, war dagegen eindeutig.

Obwohl nur wenige hundert VfB-Fans das Spiel im Stadion verfolgten, waren diese über weite Strecken deutlich zu hören. Das erfüllte die Fans vor dem TV mit Stolz.

Eagles-Spieler Victor Edvardsen brachte die Gemüter der VfB-Fans kurzzeitig zum Erhitzen, als er sich vor lauter Frust mehrfach über die Nase von Angelo Stiller lustig machte. Hier eine Auswahl der harmloseren Tweets aus dem VfB-Fanlager:

Badredine Bouanani besorgte mit Ablauf der Nachspielzeit den 4:0 Entstand – für die Fans reichlich Genugtuung.

Weiter geht es für den VfB am Sonntag um 15.30 Uhr. Dann treffen die Schwaben in der Bundesliga auswärts auf den Aufsteiger HSV – und können im Volksparkstadion wohl wieder auf den Support der organisierten Fanszene bauen.

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