Ex-Torhüter des VfB Stuttgart: Sechsmal zu Null – Alexander Nübel schreibt Geschichte

Historische Marke geknackt: Für Alexander Nübel läuft in der Türkei alles nach Plan.
IMAGO/Yagiz Gurtug- Alexander Nübel startet bei Beşiktaş stark und bleibt in sechs Pflichtspielen ohne Gegentor.
- Fans feiern ihn im Tüpraş Stadion, beim 3:0 gegen Kauno Zalgiris musste er selten eingreifen.
- Serie erinnert an Alexander Manninger, der 1998 beim FC Arsenal ähnlich begann.
- In der Europa-League-Quali schlug Beşiktaş Midtjylland zweimal, Hradec Králové zweimal 1:0.
- Auch zum Ligastart gegen Eyüpspor blieb Nübel ohne Treffer – Wechsel für 6,25 Millionen.
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Alexander Nübel erlebt bei Besiktas einen Start nach Maß. Der 29-Jährige ist nach sechs Pflichtspielen für den türkischen Traditionsklub noch immer ohne Gegentor und wurde von den Anhängern bereits mit Sprechchören geadelt. Beim 3:0-Erfolg gegen Kauno Zalgiris musste Nübel kaum eingreifen. Während seine Vorderleute den Einzug in die nächste Runde der Europa-League-Qualifikation nahezu perfekt machten, feierten die Anhänger im Tüpraş Stadion vor allem ihren neuen Schlussmann.
Nübel zieht mit Alexander Manninger gleich
Mit sechs Zu-Null-Spielen zum Einstand eines neuen Vereins hat Nübel eine historische Marke erreicht. Einen vergleichbaren Start hatte zuletzt der Österreicher Alexander Manninger 1998 beim FC Arsenal hingelegt. In der Europa-League-Qualifikation setzte sich Beşiktaş zunächst mit 1:0 und 2:0 gegen den FC Midtjylland durch. Gegen Hradec Králové folgten zwei weitere 1:0-Erfolge. Auch zum Auftakt der türkischen Liga blieb der deutsche Keeper beim 1:0 gegen Eyüpspor ohne Gegentreffer.
Für den Ex-VfB-Torhüter könnte die Entwicklung auch mit Blick auf die deutsche Nationalmannschaft interessant werden. Sollte Beşiktaş tatsächlich den Sprung in die Europa-League-Ligaphase schaffen, dürfte der Torhüter regelmäßig auf internationaler Bühne gefordert sein. Das würde ihm zusätzliche Möglichkeiten bieten, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.
Nübel stand drei Jahre für die Weiß-Roten zwischen den Pfosten, war in dieser Zeit aber eigentlich beim FC Bayern München unter Vertrag. In diesem Sommer verkaufte der Rekordmeister den 29-Jährigen für rund 6,25 Millionen an den türkischen Traditionsklub.
