: Undav macht wieder den Unterschied – die Noten für die VfB-Profis
Der VfB hat im DFB-Pokal beim VfL Bochum 2:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Stuttgarter mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Carlos Ubina und David Scheu
Stuttgart
Deniz Undav (rechts) und Atakan Karazor jubeln. Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.
Baumann/Julia Rahn/Julia Rahn
Fabian Bredlow (Note 3,5): Der Pokalvertreter von Alexander Nübel musste früh eingreifen – beim Kopfball von Noah Loosli (8.). Fabian Bredlow sah danach schlecht aus, als er gegen Farid Alfa-Ruprecht nicht entschlossen aus dem Tor kam (20.). Der Keeper wirkte noch einige Male unsicher.
Pressefoto Baumann
Finn Jeltsch (Note 3): Der junge Innenverteidiger begann recht abgeklärt. Doch dann unterliefen Finn Jeltsch zwei Fehler, die Gefahr durch die Bochumer brachten. Steigerte sich wieder und spielte nach dem Seitenwechsel konzentriert. Besonders gefordert war die VfB-Abwehr aber nicht mehr.
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Jeff Chabot (Note 2,5): Rettet gleich per Kopf bei einem Schuss von Kjell Wätjen (7.). Viel an der Kugel und als Aufbauspieler gefragt. Dabei wirkte Jeff Chgabot souverän. In den Zweikämpfen zudem stark. Der Abwehrrecke spielte sehr konsequent.
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Ramon Hendriks (Note 3): Bereitete die Führung durch das Eigentor von Philipp Strompf mit einem weiten Einwurf vor (12.). Ramon Hendriks war dann auch hinten zur Stelle, als es im Strafraum brannte und er vor Francis Onyeka rettete (32.). Nach einer Stunde war Dienstschluss für den Niederländer, der seinen Job ordentlich erledigt hatte.
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Lorenz Assignon (Note 3): Der Mann auf der rechten Seite kam erst mal nicht zu seinen Vorstößen. Dafür ging es zu eng zu. Mit Kjetill Wätjen hatte es Lorenz Assignon zudem mit einem quirligen Gegner zu tun. Nach dem Wechsel erfüllte auch der Franzose konzentriert seine Aufgaben.
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Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): Wieder in der Startelf und mit Vorwärtsdrang. Doch auch für Maximilian Mittelstädt wurde es oft eng. Dennoch zeigte Maximilian Mittelstädt wie gewohnt großes Engagement. Die letzte halbe Stunde übernahm er verstärkt die linke Abwehrseite.
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Atakan Karazor (Note 3,5): Spielte recht unauffällig im Mittelfeld. Diente meist als kurze Anspielstation. Dabei hielt Atakan Karazor seine Position, um Konter der Gastgeber abzusichern. Nach der 2:0-Führung ordnete der Kapitän unaufgeregt die eigenen Reihen. Ohne große Impulse nach vorne.
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Angelo Stiller (Note 2,5): Ließ sich im eigenen Ballbesitz wechselweise tief fallen oder rückte nach vorne auf – und war so an nahezu allen Ballstafetten des VfB beteiligt. Dazu sehr passsicher und in der 58. Minute mit einem Versuch aus der Distanz. Auch ohne die ganz auffälligen Aktionen: Stiller zeigte an diesem Abend einmal mehr seine Bedeutung für das Stuttgarter Spiel.
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Bilal El Khannouss (Note 4): Fand wenig Bindung zum Spiel und leistete sich einige Unsauberkeiten bei der Ballannahme und im Passspiel. Zudem tat er sich schwer mit der aggressiven Manndeckung der Bochumer in deren eigener Hälfte. Offensivaktionen wie seine Flanke von rechts auf Leweling (22.) blieben die Ausnahme. Nach einer Stunde wurde er ausgewechselt.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Jamie Leweling (Note 3): Kam in der 22. Minute nach Flanke von El Khannouss per Volley zu einem ersten Abschluss, der aber zu wenig Wucht hatte. Ansonsten präsent in den Zweikämpfen, aber ohne große Offensivakzente. Das änderte sich nach der Pause, als er per Flanke das 2:0 durch Undav vorbereitete (47.). Eine Viertelstunde vor Schluss ging er vom Feld.
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Deniz Undav (Note 2): Der Mittelstürmer rückte wieder in die Startelf, hatte in der ersten Hälfte aber keine Torchance und auch sonst kaum Aktionen. Bei der Roten Karte gegen Bochum war Undav dann aber entscheidend beteiligt, als er nach einer unsauberen Ballannahme von Philipp Strompf dazwischen spritzte. Direkt nach der Pause war Undav mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 2:0 (47.) – womit er mit seinen Aktionen dann doch zum Mann des Spiels aus VfB-Sicht wurde.
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Nikolas Nartey (Note 3): Der Däne kam in der 61. Minute für Ramon Hendriks. Nikolas Nartey sortierte sich dabei deutlich weiter vorne ein. Zeigte sich mehrfach, um sich zu empfehlen. Suchte auch den Abschluss.
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Chris Führich (Note 3): Kam nach gut einer Stunde für Bilal El Khannouss in der Offensive ins Spiel – und hatte direkt mehrere Offensivaktionen wie in der 68. Minute, als er ins Zentrum zog und in die lange Ecke abschloss. In der Folge etwas unauffälliger.
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Chema: Kam nach der 75. Minute ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.
VfB Stuttgart
Badredine Bouanani: Kam nach der 75. Minute ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.
Baumann/Hansjürgen Britsch
Leonidas Stergiou: Kam nach der 75. Minute ins Spiel – zu spät für eine Bewertung.
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Der VfB Stuttgart steht im Viertelfinale des DFB-Pokals nach einem 2:0-Sieg beim VfL Bochum. Damit hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß gegen den Zweitligisten das nächste Etappenziel erreicht – allerdings nach einer mühevollen ersten Hälfte.
Trotz der frühen Führung durch ein Bochumer Eigentor tat sich der VfB zunächst schwer, die tiefstehende Bochumer Defensive zu knacken – und die schnellen Konter der Gastgeber zu kontrollieren. Nach der Roten Karte gegen Bochum (43.) und dem 2:0 durch Deniz Undav (47.) war der VfB auf der Siegerstraße.
Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.