STN+STN+Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Premieren-Doppelpacker Jamie Leweling ebnet dem VfB den Weg

Der VfB Stuttgart hat am 7. Champions-League-Spieltag bei SK Slovan Bratislava 3:1 gewonnen. Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Philipp Maisel
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

    dpa/Marijan Murat
  • Alexander Nübel (Note 3): Schwierige Spiele für einen Torhüter sind es immer dann, wenn es nichts zu tun gibt. Nübel meisterte dies routiniert, konnte sich natürlich nicht auszeichnen. Beim Gegentor machtlos.

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  • Josha Vagnoman (Note 3): Nahm regelmäßig die Beine in die Hand und versuchte sich mit offensiven Vorstößen, blieb dabei aber harmlos. Defensiv sehr aufmerksam, immer zur Stelle, fing den einen oder anderen Ball ab. Ein solider auftritt des Hamburgers.

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  • Anthony Rouault (Note 2,5): Wirkte nicht immer sattelfest, ließ aber nichts anbrennen – weder in der Luft noch am Boden. Hatte seinen Gegenspieler im Griff, der allerdings auch nur äußerst dürftig in Erscheinung trat, wenn er von seinen Mitspielern einmal gefunden wurde. Auch ein Verdienst des Franzosen.

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  • Jeff Chabot (Note 2,5): Initiierte das 1:0 mit einem mehrere Linien überspielenden Pass, war unter Druck das eine oder andere Mal nicht vollends orientierungssicher, ermöglichte Slovan so zweite Bälle. War dafür aber auch immer wieder mit abgefangenen Bällen Auslöser für Umschaltmomente und hätte in der 75. Minute beinahe noch per Kopf getroffen.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): Offensive Vorstöße wählte er noch etwas zaghaft, hier war ihm die Pause von zwei Spielen etwas anzumerken. Aber der Nationalspieler bot sich immer wieder an, suchte Doppelpass- und Dreiecksspiel-Situationen, war aktiv im Spielaufbau und ließ defensiv über seinen Flügel nichts anbrennen. Seine Vorlage auf Rieder war mitentscheidend für den Sieg.

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  • Yannik Keitel (Note 2,5): Defensiv souverän, offensiv mit vielen Versuchen, sich einzubringen. Sogar zwei Standards wagte Keitel, der kurzfristig für Karazor (muskuläre Probleme) in den Kader gerutscht war. Ein rundum gelungener Auftritt des Neuzugangs, der endlich seine erste Chance von Beginn an bekam und zu überzeugen wusste.

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  • Angelo Stiller (Note 2,5): War quasi der Anker im Stuttgarter Spiel, denn der 23-Jährige füllte defensiv die Lücken – und kurbelte das Offensivgeschehen an. Zuletzt in der Bundesliga von den Gegenspielern heftig attackiert, musste Stiller diesmal nicht an die körperliche Schmerzgrenze gehen.

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  • Jamie Leweling (Note 2): Nach elf Minuten war Leweling nach Querpass von Undav zur Stelle – und netzte aus kurzer Distanz überlegt zum 1:0 ein. Zwar etwas lässig beim 2:0 (38.) – doch es war der erste Doppelpack im VfB-Dress für den Jung-Nationalspieler. Wurde nach 70 Minuten durch Rieder ersetzt.

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  • Enzo Millot (Note 2,5): Der Franzose war von Beginn an motiviert bei der Sache, er lief viel und bot sich häufig an. Zunächst gelang nicht alles, doch in der 37. Minute war Millot da, leistete die Vorarbeit zum 2:0. Danach mit weniger Akzenten.

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  • Chris Führich (Note 3): Der linke Flügelmann besaß lange Zeit nicht allzu viele effekive Momente. Dann überzeugte der Nationalspieler kurz vor Halbzeit mit einem schön gezirkelten Schuss. War nach dem Wechsel zunächst eifrig bei der Sache. Doch richtig wirkungsvoll wurde Führich nicht.

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  • Deniz Undav (Note 2,5): Hatte im Sturmzentrum in vielen Szenen ungewohnt viel Platz. Eine dieser Momente nutzte Undav, der Atakan Karazor als Kapitän vertrat, beim Assist zum 1:0. Der 28-Jährige ackerte in vorderster Linie viel. Doch ein Tor wollte ihm nicht gelingen. Für ihn kam nach 70 Minuten Demirovic.

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  • Fabian Rieder (Note 2): Kam nach 70 Minuten ins Spiel. Es waren die ersten Einsatzminuten in diesem Jahr für den Schweizer überhaupt. Dementsprechend engagiert ging Rieder auf dem rechten Flügel zu Werke. Setzte in der Schlussphase einen Freistoß knapp neben den linken Pfosten. Erlöste den VfB-Anhang dann mit dem Tor zum 3:1.

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  • Ermedin Demirovic (Note 3): Ersetze Undav als zentraler Stürmer – und war auch viel unterwegs. Doch der große Angriffsschwung war in der Schlussphase zunächst raus beim VfB. Hatte in der 83. Minute dennoch ein gute Chance zum 3:0 – blieb aber an Slovan-Torhüter Takac hängen.

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  • Ameen Al-Dakhil (Note 3): Kam in der letzten zehn Minuten für Keitel, als der Trainer Hoeneß eine weitere Absicherung ins Zentrum seiner Defensive einbaute. Fügte sich ein, ohne groß aufzufallen. Konnte den Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 auch nicht verhindern.

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