STN+STN+Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Ohne Glanz – Deniz Undav schießt VfB ins Halbfinale

Der VfB Stuttgart hat gegen den FC Augsburg im DFB-Pokal-Viertelfinale 1:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Philipp Maisel und Carlos Ubina
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

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  • Alexander Nübel (Note 2,5): Hatte lange Zeit wenig bis nichts zu tun, beeinflusste aber mehrfach das Spiel seiner Mannschaft positiv, etwa durch schnelle, weite und punktgenaue Abwürfe. Eine schöne Flugeinlage inklusive Nachfassen nach gut 70 Minuten brachte Szenenapplaus und die obligatorischen Nübel-Rufe.

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  • Leonidas Stergiou (Note 5): Stergiou startete mit mehreren Fehlpässen katastrophal in die Partie, gewann kaum einen Zweikampf, war ein ständiges Sicherheitsrisiko. Über lange Zeit ein Auftritt zum Vergessen für den Schweizer, der sich im Spielverlauf stabilisierte. Blieb in der Folge unauffällig und versuchte, keine Fehler mehr zu machen.

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  • Jeff Chabot (Note 2): Sicher, zweikampfstark, immer hart am Mann und ab und an klug nach vorne verteidigend – Chabot gab nach einem Spiel Zwangspause den Anführer der Viererkette. Das gelang ihm. Die Konzentration auf das Wesentliche ging zwar zulasten des Spielaufbaus, was aber mit Blick auf das große Ganze zu verschmerzen war.

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  • Ramon Hendriks (Note 3): Mutig und aggressiv in viele direkten Duellen, aber mit wenig Mut im Aufbauspiel, der Auftritt des Niederländers hatte Licht und Schatten. Immerhin, das Licht überwog. Gegen bessere Gegner dürfte das allerdings zu wenig sein.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 3): Der Linksverteidiger ist seit Wochen, wenn nicht Monaten die Konstanz in Person. Und lieferte auch wieder gegen Augsburg einen Auftritt ab, der sich nahtlos in die letzten einreihte. Ohne allerdings offensiv Akzente zu setzen.

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  • Atakan Karazor (Note 3,5): Ließ sich immer wieder tief in die Kette fallen, gab den Sicherheitsbeauftragten, unterließ nahezu jegliche Vorwärtsbewegung. Es war dem Kapitän anzumerken, dass er um jeden Preis den Abwehrverbund dichthalten wollte.

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  • Angelo Stiller (Note 3): War wieder einmal der Chef im Mittelfeld, was ihm zuletzt gegen Paris und Mönchengladbach abging. Verlagerungen, Tempoanpassungen, Vertikalspiel – vieles von dem, was der VfB von Stiller benötigt, war immerhin in guten Ansätzen vorhanden.

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  • Jacob Bruun Larsen (Note 4): Der Däne spielte über die rechte Seite. Durchaus ballsicher, aber zunächst ohne große Aktionen nach vorne. Irgendwie wirkt Jacob Bruun Larsen noch zu passiv. Daran änderte sich nach der Pause nichts. Wartete oft auf den Ball, der jedoch nicht gepasst wurde. Nach 70 Minuten wurde der Außenangreifer ausgewechselt.

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  • Ermedin Demirovic (Note 4): Fleißig wie immer. In manchen Situationen auch glücklos. Dann bereitete Ermedin Demirovic die Führung vor (30.). Er selbst kam gegen seinen Ex-Club bis zur Halbzeit aber nicht zum Torabschluss. Nach dem Wechsel änderte sich das nicht. Viel Laufarbeit, kein Ertrag. Sah aus Frust die Gelbe Karte (68.).

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  • Deniz Undav (Note 3,5): Begann schwach, weil er so gut wie nicht am Spiel teilnahm. Hatte dennoch die erste Chance – und vergab (26.). Kurz darauf machte es Deniz Undav mit dem 1:0 besser (30.). Ein überlegter Treffer. Nach dem Wechsel tauchte der Nationalspieler nahezu ab. Und plötzlich war mit einem sehenswerten Schlenzer wieder da (70.). Nach 83 Minuten ging der Torschütze er vom Platz.

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  • Chris Führich (Note 4): Brauchte etwa 20 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Danach mit den ersten guten Dribblings. Chris Führich verpasst jedoch oft den richtigen Augenblick des Abspiels. Kurz vor der Halbzeit mit einem gefährlichen Abschluss. Danach unterliefen dem Nationalspieler einige technische Fehler und seine Flanken kamen nicht an. Nach 70 Minuten war Schluss.

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  • Jamie Leweling (Note 3,5): Wurde für Jacob Bruun Larsen eingewechselt (70.). Brachte neue Energie ins Spiel. Durchschlagend waren die Aktionen von Jamie Leweling jedoch nicht. Dennoch blieb er mit seiner Körperlichkeit unangenehm für die Augsburger.

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  • Yannik Keitel (Note 3,5): Kam für Chris Führich (70.) und sah gleich mal Gelb nach einem Foul (73.). Damit war seine Aufgabe klar. Yannik Keitel sollte helfen, den Vorsprung zu sichern. Erledigte das ordentlich und hielt seine Position im defensiven Mittelfeld.

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  • Kam nach der 80. Minuten und damit zu spät für eine eingehende Bewertung in die Partie: Enzo Millot.

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