Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Dreimal Note Zwei gegen Borussia Mönchengladbach

Der VfB Stuttgart hat am achten Bundesliga-Spieltag bei Borussia Mönchengladbach 1:1 gespielt. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Carlos Ubina und Jochen Klingovsky
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion hat die Leistungen der VfB-Profis wie folgt bewertet.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Fabian Bredlow (Note 2): Die zehntägige Trainingspause nach seinem positiven Coronatest war dem Torhüter nicht anzumerken. Bredlow ersetzte Florian Müller (in Quarantäne) tadellos, leistete sich keinen Fehler, strahlte Sicherheit aus. Beim Gegentor gab es für ihn nichts zu halten. Die eigentlich Nummer zwei bleibt eine Option, auch wenn Müller wieder fit ist.

    Foto: Baumann
  • Konstantinos Mavropanos (Note 2): Was für eine Energieleistung! Mavropanos rannte, ackerte, kämpfte, leistete sich kein einziges Foul, warf sich in die Schüsse der Gladbacher - und erzielte selbst noch ein Traumtor. Der Grieche hatte Pech beim Gegentreffer zum 1:1, sein eigentlich sinnvoller Kopfball aus dem Strafraum heraus landete direkt bei Kunstschütze Jonas Hofmann.

    Foto: Baumann
  • Hiroki Ito (Note 3): Der Japaner hatte zweifelsohne die schwierigste Aufgabe. Er musste in der Zentrale der Dreierkette den dort ansonsten gesetzten Waldemar Anton (in Quarantäne) ersetzen - und erledigte seinen Job in der Defensive sehr gut. Bemerkenswert: Ito gewann 100 Prozent seiner Kopfballduelle. An der Passsicherheit und den Impulsen nach vorne muss er noch arbeiten.

    Foto: Baumann
  • Marc Kempf (Note 3,5): Der Innenverteidiger spielte defensiv seine Rolle gewohnt zuverlässig, zweikampfstark und ballsicher (über 90 Prozent angekommene Pässe). Nach vorne blieb Kempf allerdings weitgehend wirkungslos.

    Foto: Baumann
  • Wataru Endo (Note 2,5): Kam gut in die Partie. Trat aggressiv auf und gewann viele Zweikämpfe. Zur Halbzeit hatte Wataru Endo nicht nur die meisten Duelle (15) geführt, sondern allesamt gewonnen. Blieb ein wichtiger Faktor, weil er das Team nach vorne trieb.

    Foto: Baumann
  • Atakan Karazor (Note 2): Im zentralen Mittelfeld mit wichtigen Ballgewinnen. Atakan Karazor machte auch gut die Passwege zu und hatte bis zu seiner Auswechslung kurz vor Schluss die meisten Ballaktionen (79). Jedoch unterlaufen ihm immer wieder leichtfertige Fehlpässe. Dennoch eine starke Leistung.

    Foto: Baumann
  • Nikolas Nartey (Note 3,5): Der Däne gab sein Startelfdebüt beim VfB. Dabei versuchte Nikolas Nartey vor allem seine Position zu halten und nicht viel falsch zu machen. Wies die schwächste Zweikampfquote beim VfB aus, wurde aber zusehends forscher.

    Foto: Baumann
  • Tanguy Coulibaly (Note 3,5): Er bearbeitete die rechte Außenbahn gewohnt engagiert, bestritt bis zu seiner Auswechslung die meisten Zweikämpfe (27). Zudem war auch er am Führungstreffer beteiligt. Allerdings verlor Coulibaly öfter mal zu schnell den Ball - und er vergab viel zu leichtfertig die Chance zum 2:0 (31.) - es wäre die perfekte Ausgangslage für den Rest des Spiels gewesen.

    Foto: Baumann
  • Borna Sosa (Note 4): Der Kroate ist auf der linken Außenbahn derzeit seiner großen Stärke beraubt, weil es im Strafraum keinen Abnehmer für seine Flanken gibt - diesmal waren es vier Versuche. Sosa arbeitete viel nach hinten, blieb insgesamt aber unauffällig.

    Foto: Baumann
  • Chris Führich (Note 3,5): Hatte es schwer, da er zum einen wenig brauchbare Bälle bekam (nur 24 Ballaktionen), und zum anderen immer gleich mehrere Gladbacher gegen sich hatte. Versuchte sich dennoch in Dribblings. Sorgte am Ende für Entlastung.

    Foto: Baumann
  • Omar Marmoush (Note 3,5): Der Stürmer lief nicht ganz so viel wie bei seinen ersten Auftritten. Seine Aktionen wirkten deshalb auch nicht so wild. Bereitete das Führungstor durch Konstantinos Mavropanos vor. Nach 74 Minuten war Dienstschluss.

    Foto: Baumann
  • Philipp Förster (Note 3,5): Der Mittelfeldspieler kam in der 75. Minute für Tanguy Coulibaly. Es gelang ihm nicht mehr, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.

    Pressefoto Baumann
  • Wahid Faghir (Note 3,5): Erstmals stand der Däne im Spieltagskader – und kam gleich zu seinem Bundesligadebüt. Wahid Faghir wurde in der 74. Minute für Omar Marmoush eingewechselt. Bekam gleich mal die neue Härte zu spüren.

    Pressefoto Baumann
  • Daniel Didavi wurde in der 89. Minute für Atakan Karazor eingewechselt und nicht mehr bewertet.

    Pressefoto Baumann
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Mönchengladbach/Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat am achten Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach 1:1 gespielt. Damit hat das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo nunmehr neun Punkte auf der Habenseite.

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Im ersten Durchgang erwischten die Fohlen zunächst den besseren Start – das erste Tor indes erzielten die Schwaben: Konstantinos Mavropanos fasste sich nach einer knappen Viertelstunde ein Herz und traf sehenswert zum 1:0 für die Gäste (15.). In der 31. Minute vergab Tanguy Coulibaly frei vor Yann Sommer die große Chance zum 2:0, ehe die Elf vom Niederrhein durch Jonas Hofmann (42.) zum verdienten Ausgleich kam. Mit dem 1:1 ging es auch in die Kabinen.

Nach der Pause gab die Borussia vor 41.608 Zuschauern weiter den Ton an; doch der VfB schaffte es zunächst, keine Großchancen der Gastgeber zuzulassen. Nach 69 Minuten rettete Konstantinos Mavropanos mit einer spektakulären Grätsche gegen Alassane Pléa und verhinderte so den Rückstand. In der Schlussphase verteidigte der VfB das 1:1 mit viel Leidenschaft – und reist so mit einem Punkt im Gepäck zurück nach Stuttgart.

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

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