STN+STN+Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Bittersüßer Sieg – Atakan Karazor gibt gegen den FCA die Richtung vor

Der VfB Stuttgart hat am 33. Bundesliga-Spieltag gegen den FC Augsburg 4:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Dirk Preiß und Carlos Ubina
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

    Pressefoto Baumann
  • Alexander Nübel (Note 2,5): Der Torhüter bekam gegen den FC Augsburg, der früh in Unterzahl geriet, nicht viel zu tun und erlebte einen weitestgehend ruhigen Abend.

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  • Pascal Stenzel (Note 3): Der Routinier startete wie schon zuletzt beim Sieg auf St. Pauli. Bis zur Pause war er der laufstärkste VfB-Spieler, in den Zweikämpfen zeigte er sich aber nicht immer geschickt und durchsetzungsstark. In der 59. Minute prüfte er Gäste-Keeper Finn Dahmen mit einem gefährlichen Fernschuss. Defensiv war er in der zweiten Hälfte nicht mehr voll gefordert. Laufstärkster Stuttgarter blieb er bis zu seiner Auswechslung in der 75. Minute. Für ihn kam Josha Vagnoman.

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  • Finn Jeltsch (Note 2,5): Der Youngster zeigte einen umsichtigen und souveränen Start in die Partie, gewann alle seine vier Zweikämpfe. Dann stieß er bei einer Abwehraktion mit dem eigenen Mitspieler Yannik Keitel zusammen. Keitel humpelte sichtbar angeschlagen vom Feld, allerdings wurde auch Jeltsch in der 34. Minute ausgewechselt. Der Grund: Oberschenkelprobleme.

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  • Jeff Chabot (Note 2): Der Innenverteidiger zeigte eine souveräne erste Hälfte, in der er alle seine sieben Zweikämpfe gewann. Nach dem Verletzungsschock um Angelo Stiller stockte aber auch das Aufbauspiel des VfB ein wenig. Nach der Pause agierte Chabot hinten weiter fehlerfrei.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 3): Der Linksverteidiger erledigte seinen Aufgaben wie meist sehr souverän und antizipierte oft gut die Augsburger Pässe in die Spitze. So unterband er immer wieder gegnerische Angriffe. In der Offensive fehlte seinen Flanken die letzte Präzision.

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  • Atakan Karazor (Note 2): Der Kapitän brachte den VfB nach einem Eckball früh in Führung (8.). Atakan Karazor verrichtete anschließend wie üblich viel Laufarbeit und musste sich auf der Doppelsechs im ersten Abschnitt gleich zweimal an einen neuen Partner gewöhnen. Mit guten Balleroberungen und Ruhe in seinen Aktionen.

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  • Angelo Stiller (keine Bewertung): Keine Viertelstunde war gespielt, da humpelte Angelo Stiller vom Platz – mit Tränen in den Augen. Das wies auf eine schwerere Verletzung hin. Für eine Bewertung war der Mittelfeldspieler zu kurz auf dem Rasen. Für ihn kam Yannick Keitel in die Partie.

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  • Jamie Leweling (Note 3,5): Führte sich mit einem Lattenschuss gut in die Partie ein (3.). Danach war Jamie Leweling an der Führung durch Atakan Karazor beteiligt (8.). Ansonsten fiel auf, dass der Nationalstürmer häufig den rechten Flügel verließ. Um Raum zu schaffen für Pascal Stenzel. Eigene Aktionen zum Tor hatte er kaum. Wurde in der 75. Minute ausgewechselt.

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  • Deniz Undav (Note 3): Agierte meist hinter der Spitze. Lauerte auf seinen Moment – um in die Lücke zu passen oder selbst abzuschließen. Wie bei der Chance durch Nickwoltemade, als Deniz Undav einen Steckpass lieferte (45.+3). Bereitete den zweiten Treffer mit vor. Prüfte den FCA-Torwart Finn Dahmen mit einem Heber (73.). Vergab kurz darauf eine Riesenchance (78.).

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  • Chris Führich (Note 2,5): Mit reichlich Ballkontakten, zu seinen Tempodribblings kam Chris Führich aber erst einmal nicht. Zu dicht ging es auf seiner Seite zu. Der Linksaußen ließ sich jedoch nicht entmutigen. Legte nach der Pause gut los. Hielt das Tempo hoch und beschäftige die FCA-Abwehr. Das 4:0 durch Ermedin Demirovic bereitete er mustergültig vor.

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  • Nick Woltemade (Note 2): Der lange Stürmer hatte einige Male Probleme mit der Ballkontrolle. Im Strafraum bleibt Nick Woltemade aber torgefährlich – wie bei seinem Kopfball (35.). Kurz vor der Halbzeit kam der Angreifer nochmals durch, doch der Ball landete nicht im Netz (45.+3). Nach dem Wechsel machte er es besser – stark erzieltes Tor aus 15 Metern zum 2:0 (51.).

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  • Yannik Keitel (Note 3): Kam für den verletzten Angelo Stiller früh auf den Platz (16.). Hatte gleich einen Abschluss. Und dann humpelte auch Yannik Keitel, nach einem Zusammenstoß mit Finn Jeltsch (27.). Versuchte noch, weiterzuspielen. Es ging aber nicht. Nach einer halben Stunde war Schluss.

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  • Josha Vagnoman (Note 3): Der Rechtsverteidiger kam in der 75. Minute für Pascal Stenzel in die Partie und hatte gleich eine Kopfballchance. Ansonsten war nicht viel zu sehen von Vagnoman.

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  • Enzo Millot (Note 2,5): Wurde für den angeschlagenen Yannik Keitel eingewechselt (33.). Ordnete sich im defensiven Mittelfeld ein – und gab gleich einen gefährlichen Schuss ab (36.). Das Tor von Nickwoltemade legte Enzo Millot auf (51.). Mit seinem linken Fuß traf der Franzose schließlich überlegt zum 3:0 (80.).

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  • Ermedin Demirovic (Note 2): Kam gegen seinen Ex-Club in der Schlussviertelstunde für Jamie Leweling. Ermedin Demirovic traf nach energischem Einsatz zunächst das Aluminium (80.). Dann kam sein Moment: Der Mittelstürmer traf per Kopf zum 4:0 (87.).

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  • Luca Jaquez (Note 3): Der Schweizer kam in der 34. Minute für Finn Jeltsch in die Partie und übernahm dessen Part in der Innenverteidigung. Besonders gefordert war Jaquez gegen zehn Augsburger nicht. Solide Leistung ohne Auffälligkeiten.

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