2:0 gegen den FC St. Pauli
: VfB wendet mit Heimsieg Fehlstart ab

Zwei Abseitstore und ein verschossener Elfmeter – trotzdem kann der VfB Stuttgart den FC St. Pauli mit 2:0 besiegen. Matchwinner ist Ermedin Demirovic mit einem Tor und einem Assist.
Von
red/sid
Stuttgart
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  • Der VfB Stuttgart hat den FC St. Pauli 2:0 besiegt.

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  • Es ist angerichtet: Flutlichtspiel in der MHP Arena.

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  • Die Fans des VfB zeigen vor Beginn der Partie eine Pokalsieger-Choreo.

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  • Besuch vom Football-Team Stuttgart Surge, die den ELF-Pokal im Gepäck haben.

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  • Die Trainer vor dem Spiel: VfB-Coach Sebastian Hoeneß und ...

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  • ... der Trainer des FC St. Pauli, der Cannstatter Alexander Blessin.

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  • Ein frühes Tor des VfB? Ermedin Demirovic verwandelt in der 4. Minute per Kopf zum 1:0 – der Treffer wird aber wegen Abseits aberkannt.

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  • Jeff Chabot am Ball

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  • Lorenz Assignon beim Kopfball

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  • Nach einem Foul an Tiago Tomas gibt es in der 24. Minute Elfmeter für den VfB – Angelo Stiller scheitert an Pauli-Keeper Nikola Vasilj.

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  • Doch dann klingelt es im Kasten: Demirovic erzielt in der 43. Minute die verdiente Führung.

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  • Und Medo bejubelt seinen Treffer.

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  • Neuzugang Bilal El Khannouss trifft in der 50. Minute zum 2:0.

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  • Der Torschütze und Jamie Leweling jubeln.

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Reserve-Kapitän Ermedin Demirovic hat den VfB Stuttgart nach bislang enttäuschendem Saisonstart vorerst wieder auf Kurs gebracht. Der oft in der Kritik stehende Angreifer ebnete dem amtierenden Pokalsieger beim verdienten 2:0 (1:0) gegen den bislang unbesiegten FC St. Pauli mit einem Treffer und einer Vorlage den Weg zum zweiten Saisonsieg.

Nachdem Nationalspieler Angelo Stiller mit einem Foulelfmeter (24.) am starken Nikola Vasilj gescheitert war, brachte Demirovic den überlegenen VfB in einer tempo- und abwechslungsreichen Begegnung in Führung (43.). Kurz nach der Pause legte er das 2:0 von Bilal El Khannouss auf (50.). Zwei weitere Treffer von Demirovic wurden wegen Abseits aberkannt (4. und 58.).

Nach dem 1:3 beim SC Freiburg hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß unter anderem Atakan Karazor aus der Startelf genommen. Und Demirovic, der anstelle des Stammkapitäns die Binde trug, gab schon mit seinem Abseitstreffer die Richtung vor: Die Gastgeber waren bemüht, schnell in Führung zu gehen.

Tatsächlich jubelten die Fans des VfB zwanzig Minuten später erneut - aber auch zu früh: Stiller schoss einen von Eric Smith an Tiago Tomás verschuldeten Foulelfmeter derart schwach, dass Vasilj mühelos parieren konnte. Der 29-Jährige hat in der Bundesliga nun sechs von sieben Strafstößen abgewehrt.

Stiller scheitert vom Elfmeterpunkt an Vasilj

Stiller hätte sich kurz darauf rehabilitieren können, scheiterte aber aus kurzer Distanz erneut an Vasilj (29.). Zu diesem Zeitpunkt war die Führung des VfB überfällig: St. Pauli, das immer wieder selbst gefährlich wurde, stand mächtig unter Druck.

Dem oft so kritisch beäugten Demirovic gelang dann doch die erlösende Führung, dabei setzte er sich gegen die halbe Abwehr der Gäste durch und überlupfte auch noch Vasilj. „Das Gute ist, es steht erst 1:0“, sagte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann zur Halbzeit bei Sky.

Das Schlechte: Gleich nach der Pause führte der VfB durch den von Leicester City ausgeliehenen El Khannouss mit 2:0. In der danach folgenden wilden Phase ging es hin und her: Louis Oppie traf für die Gäste nur die Latte (52.), Vasilj verhinderte gegen Demirovic des 3:0 für den VfB (56.), Torwart-Kollege Alexander Nübel parierte großartig gegen Oladapo Afolayan (71.).

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