Turnen dritte Liga: WTG Heckengäu verzichtet auf externe Neuzugänge

Die WTG-Turner um Kapitän Philipp Lutz (Mi.) starten zuversichtlich in die nächste Drittliga-Saison.
Georg HrivatakisDie Turner gehen wieder an die Geräte und kämpfen um Scorepunkte: Kapitän Philipp Lutz führt die Gemeinschaftsriege aus dem Heckengäu mit Optimismus an und setzt in der neuen Saison vor allem auf Teamgeist – zum Saisonstart bei der TSG Backnang muss die Riege aber verletzungsbedingt auf einige Athleten und deren gewohnte Leistungen verzichten.
Die Riege der WTG befindet sich in den letzten Vorbereitungen und feilt an den Übungen, damit zum Start alles möglichst reibungslos verläuft – ob die Mannschaft jedoch an das Traumergebnis der vergangenen Runde, als die TSG 57:23 besiegt wurde, anknüpfen kann, ist fraglich.

Der 18-jährige Tim Berger rückte aus dem Nachwuchsprogramm in die Drittliga-Riege auf.
Foto: Georg HrivatakisDer Abstiegskandidat der vergangenen Runde hat sich verstärkt: Vom Zweitligisten GymTeam Metropole Ruhr kam Jendrik Lange zur TSG. Die WTG dagegen verzichtet auch in diesem Jahr auf externe Neuzugänge. „Wir starten leicht geschwächt in die Saison, weil wir mit vielen Verletzungen zu kämpfen haben“, erklärt Kapitän Philipp Lutz.
Erster Heimwettkampf am 4. Oktober
Auf dem Papier stehen bei Backnang 15 Athleten mit einem Altersschnitt von 25,6 Jahren. Die WTG liegt mit zwölf Athleten und einem Altersschnitt von 24,4 Jahren leicht darunter. „Nach dem ersten Wettkampftag wissen wir mehr und können unseren Standort exakt bestimmen“, ergänzt der 26 Jahre alte Philipp Lutz. Der erste Heimwettkampf findet am 4. Oktober in Renningen gegen die TG Wangen-Eisenharz statt.

Yannick Kellenberger turnte zuletzt noch bei der WTG II in der Verbandsliga.
Foto: Georg HrivatakisIm Team der WTG Heckengäu gibt es zwei Änderungen: Neu dabei sind Yannick Kellenberger aus der eigenen Verbandsliga und der 18-jährige Tim Berger aus dem Nachwuchsprogramm. Kapitän Lutz kann wie in den vergangenen Jahren auf erfahrene Turner wie Nick Ackermann (Sportlicher Leiter), die Brüder Lovis und Niccolo Spiess, Luis Weiß, Julius Hottmann, Florian Ludwig, Deniz Bulut und Adrian Dudev setzen. Ebenfalls wieder dabei ist Top-Scorer Manu Tschur, der in der vergangenen Saison zum drittbesten Punktesammler der Liga avancierte.
WTG verzichtet auf Ausländer
Die diesjährige Saison ist bereits die sechste in der Deutschen Turnliga (DTL), seit dem Aufstieg aus der schwäbischen Oberliga im Jahr 2019. Es ist zu erwarten, dass die unterschiedlichen Gegner es der WTG Heckengäu nicht leicht machen werden und jede Unsauberkeit sowie taktische Fehler ausnutzen. Die Mannschaften liegen leistungstechnisch eng beieinander und setzen im Gegensatz zur WTG teilweise hochkarätige ausländische Turner ein.