Rückspiel: Keine Randale wie in Bratislava

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Stuttgarter NachrichtenStuttgart - Aus dem Play-off-Hinspiel des VfB Stuttgart bei Slovan Bratislava ist nicht nur der 1:0-Sieg der Roten in Erinnerung geblieben, sondern auch die unschönen Szenen auf den Rängen. Hooligans aus dem Fanblock der Gastgeber hatten versucht, den Sektor mit den VfB-Anhängern zu stürmen. "Mittlerweile haben wir Erkenntnisse, dass auch gewaltbereite Fans aus Brünn unter den Randalierern waren", sagt Matthias Huber, VfB-Direktor für Organisation und Verwaltung.
Am Donnerstag (20 Uhr) steht nun das Rückspiel an - und viele stellen die bange Frage: Können sich diese Szenen wiederholen? Wohl nicht. "Die Kommunikation zwischen den beiden Vereinen läuft gut", sagt Huber, der 200 bis 300 Fans aus Bratislava erwartet. "Die Verantwortlichen von Slovan wissen genau, wem sie die Karten für das Auswärtsspiel verkauft haben", versichert der Organisationschef. Leute aus dem gewaltbereiten Lager seien nicht dabei.
Dazu kommt der riesige Unterschied zwischen dem Pasienky-Stadion in der slowakischen Hauptstadt und der Mercedes-Benz-Arena. "Wir haben hier eine ganz andere bauliche Situation und ganz andere Sicherheitsstandards", sagt Huber. Und einen unabgestützten Bauzaun gebe es auch nicht. Einen solchen Zaun hatten die Randalierer in Bratislava niedergetrampelt. Zudem ist eine räumliche Trennung der Fangruppen gegeben. Der Kern der VfB-Fans steht auf der rechten Seite der Gegengeraden, die Gäste-Fans links der Gegengeraden.
Auch die Polizei ist vorbereitet, wegen der geringen Anzahl slowakischer Fans gehört die Partie aber nicht zur Kategorie der höchsten Sicherheitsstufe.