Rasen, Sand und Hartplatz im Vergleich
: Tennis: So spielt es sich auf Rasen

In Stuttgart läuft der Mercedes-Cup auf dem Weissenhof. Dort wird auf Rasen gespielt. Was unterscheidet Rasen-Tennis vom Spiel auf Sand oder einem Hartplatz?
Von
tiw
Stuttgart
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  • Rasen hat ganz spezielle Eigenschaften

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  • Jan-Lennard Struff steht in der zweiten Runde.

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  • Denis Shapovalov hatte gegen den Westfalen das Nachsehen.

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  • Bereits im Wimbledon-Weiß: Rasenspezialist Milos Raonic.

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  • Der Kanadier hatte zwischenzeitlich mit Rückenproblemen zu kämpfen.

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  • Dustin Brown trifft nach seinem Erstrundensieg am Donnerstag auf Alexander Zverev.

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  • Lucas Pouille triumphierte 2017 beim ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof.

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  • Für Nick Kyrgios ist das Turnier bereits nach der ersten Runde beendet.

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  • Der Italiener Matteo Berrettini war schlicht stärker als der Australier.

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  • Ebenfalls weiter: Gilles Simon.

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  • Der Franzose siegte gegen den deutschen Profi Peter Gojowczyk.

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  • Alexander Zverev zeigte sich bestens gelaunt beim Training.

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  • Das Beste zum Schluss: Gael Monfils lieferte sich ein packendes Duell mit dem US-Amerikaner Steve Johnson.

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Stuttgart - Zwar haben sich in den vergangenen Jahren die Geschwindigkeiten auf den verschiedenen Tennisbelägen ein wenig angeglichen – dennoch gibt es immer noch erhebliche Unterschiede zwischen Sand-, Hart- und Rasenplatz.

Hartplatz

Die Hartplätze auf der Profitour wurden in den vergangenen Jahren immer schneller. Hinzu kommen leicht veränderte Bälle, die den Belag teilweise schneller machen als einen Rasenplatz in Wimbledon. Aber anders als auf Rasen springt der Ball auf den Hartplätzen noch halbwegs nach oben ab und der Ball erfährt dennoch eine Beschleunigung, wenn er nach einem hart geschlagenen Topspin-Ball am Boden aufkommt. Zwar gibt es vereinzelt Spezialisten, die dazu in der Lage sind, auf einem Hartplatz in einen Ball zu rutschen. Amateur- und Hobbyspielern sei dazu aber wegen der hohen Verletzungsgefahr nicht geraten.

Sandplatz

In Deutschlands Tennisclubs finden sich in aller Regel Sandplätze. Die sind verglichen zu den anderen beiden Belägen wesentlich langsamer, weil der Ball nach dem Aufkommen immer an Geschwindigkeit verliert und eher nach oben abspringt. Zwar wurden gerade auf der Profi-Tour einige Sandplatzturniere durch eine Modifikation der Oberfläche wesentlich schneller – aber noch immer gilt, dass es der langsamste der drei Beläge ist. Reinrutschen in Bälle ist ohne weiteres möglich, bereits verloren geglaubte Ballwechsel können doch noch für einen entschieden werden.

Rasenplatz

Rasen galt lange Zeit unangefochten als der schnellste Tennisbelag der Welt. Durch die neuen schnelleren Hardcourts und die eher langsamer gewordenen Rasenplätze schenken sich diese Beläge was die reine Geschwindigkeit angeht nicht mehr viel. Der Ball kommt verglichen zum Hartplatz allerdings kaum vom Boden hoch – das ist das, worauf sich selbst Profis über Tage einstellen müssen, ehe sie wieder ein Gefühl für den Rasen haben. In Bälle reinrutschen ist für die Topstars auch auf Rasen möglich – dem Hobby- und Breitensportler sei davon aber wie auf dem Hartplatz abgeraten.

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