Nach Abreise-Eklat: 255 Euro – Portugiesischer Verband verhängt Mini-Strafe gegen Ronaldo

Diese Strafe dürfte Cristiano Ronaldo nur wenig tangieren. (Archivbild)
Armando Franca/AP/dpa- Ronaldo erhält vom portugiesischen Verband 255 Euro Strafe und 30 Tage Sperre.
- Die Sperre gilt rückwirkend ab 30. September – 19 Tage sind bereits verbüßt.
- Einsatz in der Nations League gegen Dänemark am 14.11. und Wales am 17.11. ist möglich.
- Hintergrund: Er reiste nach Nicht-Einsatz gegen Norwegen vorzeitig ab und kritisierte Trainer Jorge Jesus.
- Ob er für die letzten Länderspiele dieses Jahr zurückkehrt, ist offen; Ziel sind 150 Länderspieltore.
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Nach seinem Abreise-Eklat von der Nationalmannschaft ist Portugals Fußballstar Cristiano Ronaldo mit einer glimpflichen Strafe davongekommen. Der Disziplinarrat des portugiesischen Verbandes FPF verhängte laut Medienberichten gegen den 41-Jährigen die Minimalsanktion von 255 Euro sowie eine Sperre von 30 Tagen.
Da diese rückwirkend zum 30. September gilt, hat Ronaldo bereits 19 Tage verbüßt. Damit könnte der Kapitän bei den Nations-League-Spielen gegen Dänemark am 14. November und Wales am 17. November wieder dabei sein. Laut Disziplinarordnung wäre eine Sperre von bis zu sechs Monaten möglich gewesen.
Rückkehr von Ronaldo offen
Ronaldo hatte in der Länderspielpause Ende September für viel Wirbel gesorgt. Nachdem er in der Nations League beim 2:1 gegen Norwegen nicht eingesetzt worden war, reiste er aus dem Quartier der Nationalmannschaft vorzeitig ab. Er warf daraufhin er dem neuen portugiesischen Nationaltrainer Jorge Jesus öffentlich Wortbruch vor.
Ob Ronaldo für die beiden letzten Länderspiele in diesem Jahr zur Nationalelf zurückkehrt, ist offen. Es bleibt abzuwarten, wie Ronaldo und Auswahlcoach Jesus reagieren. Ronaldo hat aber das große Ziel, in der Seleção die 150-Tore-Marke zu knacken, 146 Mal traf er schon.