Fußball-Regionalliga Südwest
: SGV Heilbronn-Freiberg punktet vor knapp 6000 Zuschauern

Der Tabellenführer trennt sich am Freitagabend am Bieberer Berg 1:1 von den Offenbacher Kickers. Abou Ballo gleicht den frühen Rückstand für den SGV aus.
Von
Claus Pfitzer
Fußball
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Keeper Benedikt Grawe zeigte kurz dem Spielende eine wichtige Parade.

Imago/Zimmermann
  • Tabellenführer SGV Heilbronn-Freiberg bleibt nach dem 13. Spiel ungeschlagen – 1:1 in Offenbach.
  • Vor 5898 Zuschauern traf Wolfram per Elfmeter früh zum 1:0, Ballo glich nach der Pause aus.
  • SGV vergab mehrere Chancen, Brinkies parierte stark, Grawe rettete kurz vor Schluss den Punkt.
  • Coach Lushtaku sah keinen Elfmeter und meinte, sein Team habe den Sieg verdient gehabt.
  • SGV verteidigt die Spitze, Aalen und Mannheim rücken nach ihren Siegen näher heran.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der Tabellenführer ist auch nach dem 13. Saisonspiel ungeschlagen. Beim 1:1 vor 5898 Zuschauern unter Flutlicht auf dem stimmungsvollen Bieberer Berg bei den Offenbacher Kickers rettete Torhüter Benedikt Grawe zwei Minuten vor Spielende dem SGV Heilbronn-Freiberg den einen Punkt und die Serie. Nathan Doganay war frei am Strafraum der Gäste aufgetaucht, brachte den Ball aber nicht an Grawe vorbei und setzte den Nachschuss übers leere Tor.

Für den SGV hatte die Partie schlecht begonnen: Die Gastgeber gingen mit ihrer ersten Offensivaktion in Führung. Kapitän Paul Polauke hatte im Strafraum den von Ronny Marcos in Szene gesetzten Benedikt von Hagen zu Fall gebracht. Den Strafstoß versenkte Maximilian Wolfram mit seinem siebten Saisontor (5.). „Für mich war es kein Elfmeter“, kritisierte Lushtaku die Entscheidung von Schiedsrichter Mika Forster.

Das frühe Führungstor sorgte für Stimmung bei den OFC-Fans, die ihr Team frenetisch anfeuerten. Mit viel Kampfgeist und Einsatzfreude, einer stabilen Dreierkette, die sich häufig zur Fünferreihe vergrößerte, stemmten sich die Hessen gegen den anlaufenden Tabellenführer. Der SGV versuchte es gegen das phasenweise praktizierte Pressing des OFC mit langen Bällen in die Spitze.

Gute Chancen vor und nach Pause

Trotz der guten Defensivarbeit der Gastgeber kam der Spitzenreiter zu drei guten Torgelegenheiten. Bei seiner ersten Chance verfehlte Justin Steinkötter knapp das Tor (23.), mit der zweiten scheiterte er an Schlussmann Johannes Brinkies (40.), und bei der dritten war Kapitän Brinkies mit der Hand eher am Ball als der Freiberger Stürmer (41.). Für die Gastgeber hatte der in Halbzeit eins überragende Wolfram die Riesenchance, die Führung auszubauen, doch sein 16-Meter-Schuss strich haarscharf am Tor vorbei (23.).

Mit den beiden eingewechselten Offensivkräften Marius Köhl und Marlon Mustapha, der als zweite Spitze neben Steinkötter agierte, gaben die Gäste in der zweiten Halbzeit mächtig Gas und kamen schnell zum Ausgleich durch Abou Ballo, der eine feine Vorarbeit von Gwangin Lee aus der Drehung volley im OFC-Tor versenkte (52.). Der SGV blieb im Tempo und drängte in dem spannenden, kampfbetonten und zeitweilig rassigen Spiel auf den Führungstreffer. Paul Polaukes Kopfball rettete Jakob Lewald auf der Torlinie (58.), Steinkötter scheiterte erneut an Keeper Brinkies (59.) und der Schuss von Mustapha von der Strafraumgrenze flog knapp am OFC-Gehäuse vorbei (65.).

„Hätten Sieg verdient gehabt“

Die Offenbacher stabilisierten sich aber und zwangen den SGV zu einem offenen Schlagabtausch. Vor Doganays Riesenchance hatten sie bereits zwei brandgefährliche Kontersituationen nicht erfolgreich zu Ende gespielt. „In der zweiten Halbzeit hatten wir eine sehr, sehr dominante Phase und haben Torchancen kreiert“, lobte der SGV-Coach den Auftritt seines Teams, merkte aber auch an: „Offenbach hatte gegen Ende noch die Riesenchance, aber wir haben zuvor viele Chancen liegen gelassen und hätten den Sieg verdient gehabt. Es war geil, vor so einer Kulisse zu spielen.“

Der SGV Heilbronn-Freiberg verteidigt die Tabellenspitze, der punktgleiche Verfolger VfR Aalen und der VfR Mannheim mit einem Zähler weniger auf dem Konto sind durch ihre Siege aber noch näher herangerückt.