Kreisliga A 1 Enz/Murr: Murr bleibt durch Derbysieg dran am Spitzenreiter

Coach Ben Blümle und der SGV Murr haben auch Rang zwei weiter gute Chancen auf den Titel.
Peter MannMit dem SGV Murr, der sich am Sonntag mit 4:3 (1:0) im Derby beim GSV Erdmannhausen durchsetzte, und dem zum Hinserienabschluss spielfreien Vierten TSV Affalterbach sind auch zwei Teams aus dem Bottwartal dabei. Dabei haben sich jedoch Herbstmeister AKV Ludwigsburg (33 Punkte) und die Murrer (31) schon etwas von den Verfolgern TSC Kornwestheim (25) und aus Affalterbach (24) abgesetzt. „Ich rechne aber schon noch mit den beiden“, sagt SGV-Trainer Ben Blümle, der bereits jetzt vorgibt: „In der Rückrunde geht es für uns darum dranzubleiben. Wir haben dann viele Heimspiele, was ein Plus sein könnte“. Beim 4:3 in Erdmannhausen geriet seine Elf nach zwischenzeitlicher 4:1-Führung doch noch leicht in die Bredouille, auch wenn der GSV nach Moritz Raths drittem Treffer (89.) nicht mehr wirklich zwingend wurde. „Aber eine Mannschaft aus Erdmannhausen darf man nie abschreiben“, sagte GSV-Coach Alexander Berg, dem bei nun 19 Zählern mit seinem im Sommer neu formierten Team eine sorgenfreie Rückrunde winkt. „Davon konnte man vor der Saison nicht unbedingt ausgehen“, sagt Berg. Die Partie gegen die Murrer verlor seine Elf in der Phase direkt nach Wiederanpfiff. Zwar egalisierte Rath die Murrer Pausenführung durch Antonio Purkovic, doch dann schossen Michael Winkle (47.) und Christian Krauß (52., 55.) binnen acht Minuten ein 4:1 heraus.
Niederlagen für Benningen und Pleidelsheim II
„Das schlechteste Spiel seit Wochen“, so Interimscoach Marcel Storz lieferte hingegen der TSV 1899 Benningen beim 1:4 (1:2) beim VfB Neckarrems 1913 ab. Nur Patrick Flamm traf für die Benninger, die alle vier Gegentore durch Konter und Standards kassierten. Nun überwintert man punktgleich mit den Erdmannhäusern und der neue Trainer Gianni Bellarosa kann ohne Druck die Rückrunde nutzen, um das Team neu auszurichten. Erwartungsgemäß leer ging der GSV Pleidelsheim II beim 0:3 (0:2) gegen Topteam AKV Ludwigsburg aus. „Der Gegner war besser, aber wir haben nie aufgegeben und dagegen gehalten“, sagte GSV-Trainer Gert Ranzinger.