Handball Oberliga: „Wir sind an uns selbst gescheitert“

Schozachs Coach Timo Stauch rätselt noch, warum es nicht für Punkte für sein Team gereicht. hat.
Pressefoto BaumannDie Oberliga-Männer der SG Schozach-Bottwartal unterliegen am Sonntagabend äußerst knapp und ärgerlich der SG Lauterstein mit 25:26 (12:12). „Das sind leider zwei verlorene Punkte“, sagte Trainer Timo Stauch nach der Partie merklich enttäuscht. Denn eigentlich hatte seine Mannschaft nicht nur gut gespielt, sondern sogar die Chance gehabt den Sack zu zumachen und die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Bereits zu Beginn der Partie zeigten die Beilsteiner den Hausherren nämlich klar an, dass es keine leichte Begegnung für die Lautersteiner werden wird. Nach zehn Minuten führte die Sieben um Trainer Timo Stauch mit 5:2, nach einer Viertelstunde immer noch mit 6:4. Dann allerdings zeigten sich die Schozach-Männer zu undiszipliniert und ließen den Gastgeber wieder herankommen. Die Folge: das 6:6 in der 19. Minute.
Die daraufhin folgenden zehn Minuten bis zur Halbzeitpause waren dann stark umkämpft. So trennten sich die beiden Mannschaften mit einem ausgeglichenen 12:12 in die Kabinen.
Spiel der SG nach Ausgleich zu fehlerhaft
In der zweiten Spielhälfte folgte ein ähnlicher Verlauf der ersten 30 Minuten. Die Beilsteiner kamen gut aus der Pause, trafen gute Entscheidungen und zeigten einen tollen Handball. So führten die Schozach-Männer zur 35. Minute mit 15:12, zur 40. Minute dann mit 18:14. Doch dann, in dieser entscheidenden Phase, wurden freie Würfe vergeben und Lauterstein nahm die Einladung, wieder aufzuholen, natürlich dankend an.
So waren die Hausherren zu Beginn der Crunch-Time wieder auf einem Treffer dran. In der 53. Spielminute folgt der 22:22-Ausgleich des Gastgebers. Den Beilsteinern gelang es dann nicht mehr die Partie in die Hand zu nehmen. „Ab diesem Moment war klar: wer einen Fehler weniger macht gewinnt das Spiel“, klärte Stauch auf.
In diesem Fall bedeutete das, dass die SG Schozach-Bottwartal den Sieg auf der Zielgerade abgeben musste und eine knappe 25:26-Niederlage kassierte. „Das ist sehr bitter für uns“, sagte der Coach weiter und weiß: „Wir sind an uns selbst gescheitert.“ Das Fazit: „Wir haben es nicht geschafft in den entscheidenden Phasen das Spiel clever runterzuspielen“, sagte Timo Stauch. Woran das lag, das war ihm noch ein Rätsel.
SG Schozach-Bottwartal: Fink, Ernst – Koch, Linder, Kienzle (7), Gries (3), Fuhrmann (3), Reichert (1), Stahl (1), Lehmann, Keller, Kornmann (1), Schulze (9).