: El Khannouss in Galaform – die Noten für die VfB-Profis
Der Bundesligist besiegt den 1. FC Köln mit 4:1 vor heimischem Publikum. Wir haben alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet
Bilal El Khannouss bringt den VfB Stuttgart mit seinem Führungstor auf die Siegerstraße.
Tom Weller/dpa
VfB Stuttgart gewann sein erstes Heimspiel dieser Bundesligasaison mit 4:1 gegen Köln.
Bilal El Khannouss erzielte das Führungstor und brachte den VfB auf die Siegerstraße.
Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß sammelte damit die ersten drei Punkte.
Nächstes Spiel am kommenden Samstag um 15.30 Uhr bei der TSG Hoffenheim – Liveticker angekündigt.
Es wurden alle mindestens zehn Minuten eingesetzten VfB-Spieler einzeln bewertet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Der VfB Stuttgart hat in seinem ersten Heimspiel dieser Bundesligasaison eindrucksvoll mit 4:1 gegen den 1. FC Köln gewonnen. Damit sammelt die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß die ersten drei Punkte ein. Am kommenden Samstag (12. September, 15.30 Uhr, Liveticker) bestreitet der VfB seine nächste Partie bei der TSG Hoffenheim.
Fabian Bredlow (Note 2): Der Torhüter erlebte einen ruhigen ersten Abschnitt. Nur ein abgefälschter Schuss ging knapp an seinem Kasten vorbei (45.). Gleich nach dem Wechsel war Fabian Bredlow gefordert – und gegen Ellyes Skhiri zur Stelle (47.). Auch gegen Mikey Moore reagierte er zweimal gut (53./56.). Am Gegentor schuldlos.
Baumann/Hansi Britsch
Josha Vagnoman (Note 2,5): Hatte die erste große Chance des Spiels und traf aus kurzer Distanz nur die Latte (9.). Josha Vagnoman blieb offensiv, leistete sich jedoch immer wieder Schlampigkeiten am Ball. In der Defensive spielte der Rechtsverteidiger zuverlässig. Am Ende traf er noch sehenswert zum 4:1 (90.+1).
Hansjürgen Britsch
Finn Jeltsch (Note 2): Eine unaufgeregte und gute Partie des Innenverteidigers. Finn Jeltsch war einfach zu Stelle, wenn er gebraucht wurde. Ganz gleich, ob am Boden oder in der Luft. Dazu sauber im Aufbauspiel.
Hansjürgen Britsch
Jeff Chabot (Note 3): Lieferte sich zahlreiche Duelle mit Ragna Ache. Da ging es sehr körperlich zu – und Jeff Chabot ging meist als Zweikampfsieger hervor. Nach einem Eckball hatte der Abwehrspieler eine gute Kopfballchance (72.). Insgesamt sehr zuverlässig. Auch, wenn einige Pässe nicht ankamen.
Hansjürgen Britsch
Maximilian Mittelstädt (Note 2,5): Fiel lange Zeit kaum auf. Defensiv in der ersten Hälfte wenig gefordert, nach dem Seitenwechsel einmal zu schläfrig, was ihm die erste Gelbe Karte des Spiels einbrachte. Dafür mit starker Torvorlage vor dem 2:0, legte nach Pass von Bilal El Khannouss überlegt zurück auf Grischa Prömel. Machte nach 78 Minuten Platz für Ramon Hendriks.
Hansjürgen Britsch
Grischa Prömel (Note 2): Hatte stets die Brust draußen und agierte enorm zweikampfwillig und laufstark. Damit ist Grischa Prömel nicht nur formal der neue Vize-Kapitän – sondern auch ein Leader auf dem Platz. Jagte nach 60 Minuten aus elf Metern den Ball zum 2:0 ins Kölner Netz. Auch wegen seiner Torgefahr ist Prömel aus Hoffenheim gekommen.
Hansjürgen Britsch
Angelo Stiller (Note 2,5): Agierte viel im Klein-Klein – und hatte zunächst Probleme, die große Linie in sein Spiel reinzubringen. Wie Grischa Prömel enorm laufstark, dazu als Dirigent und technisch versierter Ballschlepper im Mittelfeld gefragt. Angelo Stiller steigerte sich im Spielverlauf zu einer starken Form.
Hansjürgen Britsch
Bilal El Khannouss (Note 1,5): Ging nach 39 Minuten energisch steil, ließ zwei Kölner stehen und schob den Ball letztlich nach links gekonnt zum 1:0 für den VfB ein. Allein diese Szene bewies die individuelle Extraklasse des Marokkaners. Bilal El Khannouss war auch die Ausgangsstation zum 2:0, als er die Offensivaktion mit einem starken Pass auf Mittelstädt einleitete.
Hansjürgen Britsch
Deniz Undav (Note 4): Hatte nach 19 Minuten seine erste Großchance, als sein Abschluss mit rechts aber nach einer starken Führich-Flanke zu lasch war. Spielte diverse lässige Bälle, die allerdings nicht ankamen. Fiel weder durch großen Einsatz noch durch Spielwitz auf. Ein gebrauchter Abend für Deniz Undav.
Baumann/Hansi Britsch
Chris Führich (Note 2): Ständiger Unruheherd auf der linken Seite. War aber auch an anderen Orten zu finden. Vorne immer wieder mit gefährlichen Hereingaben, dazu hinten mit einer starken Klärungsaktion bei einem Kölner Konter. Seine Rückkehr nach Verletzungspause tat dem VfB gut. Nach 70 Minuten war Feierabend.
Hansjürgen Britsch
Dzenan Pejcinovic (Note 3,5): Köpfte nach 15 Minuten den Ball aus vier Metern in Bedrängnis an die Latte des Kölner Kastens. Ansonsten war vom Wolfsburg-Neuzugang zunächst nicht viel zu sehen. Dzenan Pejcinovic fehlt noch die Bindung zum VfB-Spiel, das blinde Verständnis für die passenden Laufwege ist nicht da. Vergab nach 71 Minuten eine Großchance. Agierte unterm Strich unglücklich.
Marijan Murat/dpa
Jamie Leweling (Note 2,5): Kam nach 70 Minuten für Führich – und fügte sich gleich nahtlos ins VfB-Spiel ein. Setzte sich ein, zweimal mit seinen wuchtigen Antritten im Eins-gegen-Eins durch. Seine Dynamik ist es unter anderem, die Leweling so interessant für die AS Rom und den FC Everton gemacht haben.
Marijan Murat/dpa
Ermedin Demirovic (Note 2): Kam nach 70 Minuten für Deniz Undav – und setzte nur fünf Minuten später seinen ersten Glanzpunkt. Demirovic kam an der rechten Außenlinie in der Mitte der Kölner Hälfte an den Ball, tankte sich nach innen durch – und traf vorbei am verduzten FC-Keeper Marvin Schwäbe ins kurze Eck zum 3:0.
Baumann/Hansi Britsch
Ramon Hendriks (Note 3): kam erst nach 78 Minuten in die Partie, nachdem er beim Saisonauftakt noch durchgespielt hatte. War gedanklich noch nicht auf dem Platz, als er Marius Bülter vor dem 1:3 in seinem Rücken entwischen ließ. Ramon Hendriks leitete dafür das 4:1 mit seinem weiten Einwurf ein.
Hansjürgen Britsch
Leo Sauer (Note 2,5): Der Neuzugang von Feyenoord Rotterdam kam nach 78 Minuten ins Spiel und sortierte sich auf der halblinken Position ein. Deutete in der Kürze der Zeit an, dass er viel Dynamik mitbringt. Leo Sauer erarbeitete sich in der 87 Minute noch selbst eine Torchance.
Hansjürgen Britsch
Yanik Spalt (Note – ): Kam in der Nachspielzeit ins Spiel und wurde nicht mehr bewertet.