EM 2021
: Warum englische Fans „Sweet Caroline“ singen

Die englischen Fans haben während der Fußball-Europameisterschaft offenbar ein neues Lieblingslied. Immer wieder ist „Sweet Caroline“ von den Rängen zu hören. Was steckt dahinter?
Von
Henning Jochum
Stuttgart
  • Die englischen Fans zeigen sich bei der EM wieder sehr gesangsfreudig.

    dpa/Andy Rain
  • Im zweiten EM-Halbfinale traf England ...

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  • ... auf das Überraschungsteam aus Dänemark.

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  • Auf der Tribüne war auch reichlich Prominenz zu sehen. Prinz William (rechts) mit Uefa-Chef Aleksander Ceferin.

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  • Der britische Premier Boris Johnson mit seiner Ehefrau Carri.

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  • Raheem Sterling hatte in der 13. Minute die erste halbe Chance des Spiels.

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  • In der 30. Minute ging Dänemark mit einem Traumtor in Führung. Mikkel Damsgaard zirkelte den Ball per Freistoß ins Netz.

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  • Danach wurde England stärker. Zunächst scheiterte Sterling in der 38. Minute an Kasper Schmeichel ...

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  • Doch eine Minute später war es doch soweit. Simon Kjaer gräschte den Ball ins eigene Netz.

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  • Mit dem 1:1 ging es in die Kabine.

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  • In der 2. Halbzeit hatte Harry Maguire die erste Chance. Er scheiterte mit seinem Kopfball ...

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  • ... in der 55. Minute an Schmeichel.

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  • Doch beide Teams konnten in der zweiten Halbzeit zunächst nicht mehr das ganz hohe Tempo gehen, wobei England den gefährlicheren Eindruck machte.

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  • Wenn es doch brenzlig wurde, war der starke Schmeichel zur Stelle.

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  • England drängte Dänemark gegen Ende der regulären Spielzeit immer weiter in die Defensive.

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  • Doch das dänische Bollwerk hielt vorerst Stand. Es ging in die Verlängerung.

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  • Die Fans in Wembley durften sich auf 30 Extraminuten freuen.

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  • Auch in der Verlängerung war England tonangebend. Harry Kane scheiterte in der 94. Minute abermals an Schmeichel.

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  • Kurz darauf schoss Sterling den Ball weit über den Kasten.

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  • In der 102. Minute geht Sterling im Strafraum zu Boden. Es gab einen umstrittenen Elfmeter.

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  • Schmeichel konnte den Elfmeter von Kane parieren, doch beim Nachschuss war er machtlos.

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  • In der 115. Minute prüfte Dänemarks Martin Braithwaite noch einmal Jordan Pickford. Doch es sollte kein Tor mehr fallen. England steht im Finale.

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London - Die englischen Fußallfans sind seit jeher als sehr stimmgewaltig bekannt. Bei der Fußball-Europameisterschaft haben die Anhänger der Three Lions auch allen Grund dazu, ihre Lieder lauthals Richtung Rasen zu schmettern. Schließlich stehen sie im Finale und treffen dort am Sonntag ab 21 Uhr auf Italien.

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Dabei fällt dieses Jahr auf, dass neben dem bekannten Ohrwurm „Three Lions (Football’s Coming Home)“ ein zweiter Song das Herz der Zuschauer erobert hat: „Sweet Caroline“ von Neil Diamond aus dem Jahr 1969. Der Kultsong sorgte vor allem nach dem Sieg im Achtelfinale gegen Deutschland für Gänsehautstimmung bei Fans und Spielern von der Insel.

Das Lied hat es schon länger auf die Bühne der Sportevents geschafft. In der Premier League ist der Song zum Beispiel bei Spielen von Aston Villa und Brighton & Hove Albion von den Rängen zu hören. Beim Darts läuft Topspieler Daryl Gurney mit dem Evergreen ein.

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Der „Stern“ spekuliert, dass es der Hit nun vor allem wegen der Zeile „Good times never seemed so good“ (deutsch: „Gute Zeiten schienen nie so gut“) in das Repertoire der englischen Fans geschafft hat. Dieser Teil wird stets besonders laut von der Menge zelebriert.

Ob die guten Zeiten mit dem lang ersehnten EM-Titel eine Krönung finden, entscheidet ich am Sonntag.