Basketball Frauen und Männer
: TSV Malmsheim freut sich über Verstärkung

Die Basketball-Frauen des TSV Malmsheim schlagen in der Regionalliga Tu Durlach 79:69 und bekommen wichtigen Zuwachs. Männer des SV Leonberg/Eltingen erobern die Landesliga-Spitze.
Von
Jürgen Kemmner
Stuttgart
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Rückt von der zweiten Mannschaft in den Regionalliga-Kader des TSV Malmsheim auf: Sharon Anderson (li.)

Andreas Gorr

Der Start in der Regionalliga ist gelungen: Die Frauen des TSV Malmsheim stehen nach drei Spielen mit zwei Siegen und einer Niederlage auf Platz fünf in der Elferliga (TG Nürtingen zog zurück). Lisa Bonds kann sich gut damit anfreunden. „Wir sind in der Liga angekommen“, sagt die Trainerin, die mit dem Team als Oberliga-Vizemeister im Ligalift eine Etage höher gefahren ist.

Am Sonntagabend entschied der TSV Malmsheim das Duell der Aufsteiger gegen Tu Durlach für sich – nach 40 Minuten lagen die Hausherrinnen mit 79:69 (32:24) vorn. „Wir haben uns im ersten Viertel ein ordentliches Polster geschaffen, von dem wir gezehrt haben“, sagte Lisa Bonds. So stark wie in den ersten zehn Minuten hatte sie ihre Schützlinge selten erlebt. Mit Schnelligkeit, mit blitzartigen Gegenstößen überrollten die den Gast aus Baden – 22:13 hieß es zu Ende des Viertels. „Wir waren vom Start an hellwach“, freute sich die Trainerin.

Danach ließen die Truppe die Zügel etwas schleifen, vor allem im dritten Viertel fielen die TSV-Frauen wieder in ihre sportliche Tiefschlafphase, doch drehen konnte Tu Durlach das Match nicht mehr. Zu den zwei Punkte gab es eine gute Nachricht: Sharon Anderson, die bislang in der zweiten Mannschaft antrat, rückt in den Regionalliga-Kader. „Sie ist eine echte Verstärkung“, sagte Bonds über die in Calw geborene Kanadierin, die neben Basketball auch Eishockey spielt.

SV Leonberg/Eltingen startet furios

Die Männer des SV Leonberg/Eltingen haben mit einem 96:77 (68:39) über den TSV Kupferzell die Landesliga-Spitze erobert. In der ersten Hälfte überrollte der SV die Gäste, „wenn wir nicht dumme Fouls gezogen hätten“, sagt Trainer Niko Tokas, „wäre es noch klarer ausgefallen. Offensiv haben wir stark agiert.“ Nach der Pause fielen die Leonberger kurz in ein Leistungsloch, aus dem sie sich wieder heraus kämpften. „Wir sind nicht unzufrieden mit Platz eins“, sagt Tokas, „aber die richtig starken Gegner kommen noch.“