Überraschender Besuch
: Kanzler Merz in Kiew eingetroffen

Bundeskanzler Friedrich Merz ist Sonntagfrüh mit einem Sonderzug in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen.
Von
afp
Berlin
Jetzt in der App anhören
Bundeskanzler Merz reist in die Ukraine: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kommt am frühen Morgen auf dem Hauptbahnhof der ukrainischen Hauptstadt Kiew an. (zu dpa: «Merz in der Ukraine: Weitere Militärhilfe geplant»)

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kommt am frühen Morgen auf dem Hauptbahnhof der ukrainischen Hauptstadt Kiew an.

Kay Nietfeld/dpa
  • Überraschender Besuch: Kanzler Friedrich Merz traf am Sonntagmorgen in Kiew ein.
  • Er reiste mit einem Sonderzug an und wird von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche begleitet.
  • Russland warnte Ausländer und Diplomaten vor Reisen nach Kiew und drohte mit Vergeltungsschlägen.
  • Kiews Bürgermeister nannte die Lage „extrem dramatisch“ und warnte vor Zerstörung der Stadt.
  • Russland griff zuletzt Brücken über den Dnipro und Energieinfrastruktur an, die Ukraine kontert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Sonntagmorgen überraschend zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Regierungskreisen in Berlin. Demnach wird Merz von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begleitet. Erst am Vortag hatte Russland Ausländer und Diplomaten gewarnt, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen.

Jeder, der die Warnung missachte, setze sich einer „tödlichen Gefahr“ durch „massive russische Vergeltungsschläge“ aus, teilte das russische Außenministerium in Moskau am Samstag mit.

Mehrere Angriffe aus Russland

Am Freitag hatte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko die Situation in der Stadt „extrem dramatisch“ genannt und davor gewarnt, dass Kiew „in Stücke gerissen“ werde. Russland griff in den vergangenen Tagen mehrere Brücken über den Dnipro sowie Energieinfrastruktur an.

Russland hatte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 begonnen. Die Ukraine reagiert mit Gegenangriffen auf russisches Staatsgebiet. Westliche Staaten unterstützen die Ukraine, ein Friedensschluss ist nicht in Sicht.