Gaza-Streifen
: Guterres kritisiert Israels Beschränkungen der Gaza-Hilfe

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Beschränkungen der humanitären Hilfe für den Gaza-Streifen durch Israel kritisiert. Lebenswichtige Hilfe für die Bevölkerung werde von Israel vor dem Winter zurückgehalten.
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red/epd
New York, Genf
ARMENIA-UN-COP 17-BIODIVERSITY-ENVIRONMENT: Antonio Guterres, Secretary-General of the United Nations, attends a press conference in the Armenian capital of Yerevan on October 15, 2026. (Photo by KAREN MINASYAN / AFP)

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Beschränkungen der humanitären Hilfe für die Menschen im Gaza-Streifen durch Israel kritisiert (Archivfoto).

KAREN MINASYAN/afp
  • UN-Chef Guterres kritisiert Israels Beschränkungen der Hilfe für den Gaza-Streifen.
  • Lebenswichtige Hilfe werde vor dem schnell heranrückenden Winter zurückgehalten.
  • WFP-Helfer benötigen 450 Millionen US-Dollar für sechs Monate Versorgung in Gaza und Westjordanland.
  • Guterres fordert mehr Engagement der Geber und einen Weg zu Frieden mit Zweistaaten-Lösung.
  • Israel wirft Guterres Einseitigkeit vor; er reist nach Ägypten und spricht über den Nahost-Konflikt.

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UN-Generalsekretär António Guterres hat die Beschränkungen der humanitären Hilfe für die Menschen im Gaza-Streifen durch Israel kritisiert. Lebenswichtige Hilfe für die Bevölkerung des palästinensischen Gebiets werde von Israel vor dem schnell heranrückenden Winter zurückgehalten, sagte Guterres am Donnerstag in New York.

Kurz vor einer Reise nach Ägypten erklärte Guterres, dass die Helfer des Welternährungsprogramms dringend 450 Millionen US-Dollar (rund 400 Millionen Euro) benötigten, um die Menschen im Gaza-Streifen und im Westjordanland in den nächsten sechs Monaten zu versorgen.

Guterres fordert Zweistaaten-Lösung

Der UN-Generalsekretär appellierte an die Geberländer, sich stärker für die Menschen im Gaza-Streifen zu engagieren. Es müsse auch einen glaubwürdigen politischen Weg hin zu dauerhaftem Frieden geben, der die Besatzung beende. Guterres forderte eine Zweistaaten-Lösung, bei der die Menschen in Israel und Palästina in Sicherheit Seite an Seite leben sollen.

Guterres will mit der Führung in Kairo über den Nahost-Konflikt sprechen. Zudem sollen der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die unsichere Lage im Libyen thematisiert werden. Israel wirft Guterres im Nahost-Konflikt eine einseitige Unterstützung der Palästinenser vor. Die Regierung in Jerusalem erklärte Guterres zur unerwünschten Person. Zwischen der Terrorgruppe Hamas im Gaza-Streifen und Israel herrscht eine brüchige Waffenruhe.